04.02.2013 13:58
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BASF und RWE bleiben interessant!

Ingmar Königshofen Kolumne

Ingmar Königshofen
Vor zwei Wochen haben wir an dieser Stelle eine Ausbruchsstrategie auf die Aktie von BASF vorgestellt.
Mittlerweile ist die erwartete Tendenz erfolgt und die Aktie ist weiter nach oben gestrebt. Mit der kleinen Konsolidierung der vergangenen Tage bietet sich aber eine Überprüfung dieser Strategie an!

Das Unternehmen hält aufgrund des starken Euro Auswirkungen auf das Ergebnis für möglich, so dass wir die Strategie vom Januar noch einmal auf den Prüfstand stellen. Interessant wird es im Februar, wenn BASF am 26. im Zuge der Präsentation des Jahresberichts mitteilt, mit welchem Wechselkursverhältnis man im aktuellen Jahr rechnet.

Charttechnisch interessant bleibt die Aktie aber weiterhin. So konnte nach dem Ausbruch über den Widerstand bei rund 70 Euro dieser als Unterstützung bestätigt werden. Mit der Konsolidierung um den Jahreswechsel scheint der Titel auch weiteres Potenzial gen Norden zu haben. Sollte sich das Papier aus der kleinen Seitwärtstendenz der letzten Tage nach oben lösen können, dürfte rasch die runde Zahl von 80 Euro angegriffen werden.

BASF - Zwischencheck

Mit dem bereits vorgestellten Mini Future Long (WKN NG0SRW, Kurz akt. bei Scoach/Frankfurt: 1,39 - 1,40 Euro) können risikobereite Anleger, die von einem weiteren Anstieg der Aktie von BASF ausgehen, mit einem Hebel von aktuell 5,40 überproportional an der Aufwärtsbewegung profitieren. Der Einstieg in eine solche Position bietet sich stets unter Beachtung eines verlustbegrenzenden Stoppkurses an. Dieser kann bei etwa 73,90 Euro im Basiswert platziert werden. In einem positiven Marktumfeld könnte sich mit einer einsetzenden Kurserholung Potenzial bis auf rund 84 Euro in den kommenden Wochen (Kurschance Mini Long: ca. 65%) ergeben.

RWE - immer noch interessant?

Auf den ersten Blick fallen bei RWE zunächst ein niedriges KGV und eine üppige Dividenenrendite auf. Dies ist allerdings schon lange so der Fall – im Aktienkurs hat sich dies nicht bemerkbar gemacht. Im Gegenteil, der Weg zeigte in den vergangenen Wochen wieder klar nach unten. Grund genug, sich die beiden Short-Empfehlungen vom Dezember und Januar noch einmal näher zu betrachten!

Insgesamt hat sich in den vergangenen Wochen das Branchenumfeld weiter eingetrübt, was in besonderem Maße auch auf die gesunkenen Großhandelsstrompreise zurückzuführen ist. So wundert es auch nicht, dass die Schätzungen der Analysten weiter nach unten zeigen. Charttechnisch ist das Bild ohnehin sehr eingetrübt. So war der Titel zunächst im Herbst des vergangenen Jahres am langfristigen Abwärtstrend gescheitert und durchbrach dann im November auch noch den mittelfristigen, seit 2011 bestehenden Aufwärtstrend. Nach einer kurzen Konsolidierung wurde zu Beginn des Jahres die runde Zahl von 30 Euro unterschritten und damit weiteres Abwärtspotenzial eröffnet.

Zum Wochenschluss notierte der Titel dann auch noch unterhalb des Tiefs vom vergangenen Juni und scheint damit eine neue Runde in der Abwärtsbewegung zu eröffnen. Somit liegt das nächste Kursziel aktuell an den Tiefpunkten von Ende 2011 bzw. Anfang 2012 in der Region um etwa 26 Euro. Würde auch dieser Support nicht halten, ist von einer weiteren Talfahrt bis zum Tief vom Herbst 2011 bei rund 21 Euro auszugehen.

Rückbetrachtung

Der am 17.12. vorgestellte Mini-Short auf RWE (WKN HV7WC0, akt. Kurs 1,08 - 1,09 Euro bei Scoach/Frankfurt) notiert bereits rund 36 Prozent in der Gewinnzone und hat damit ein gutes Stück der damals erwarteten 120 Prozent Gewinnchance hinter sich gelassen. Da der Trend aber weiterhin nach unten zeigt, ist die Strategie weiterhin interessant. Nach oben hin ergibt sich mit dem Zwischenhoch von Ende Januar bei rund 29,50 Euro in der Aktie eine gute Absicherungsmöglichkeit für diese Short-Position.

Ebenfalls interessant ist daher auch der am 14.01. vorgestellte Schein auf eine fallende RWE-Aktie (WKN HV77TY, akt. Kurs 0,78 - 0,79 bei Scoach/Frankfurt), der ebenfalls bereits einen Gewinn von aktuell rund 29 Prozent ansammeln konnte. Auch hier halten wir im Zuge der trendstarken Abwärtstendenz einen Einstieg immer noch für interessant.

Interessenkonflikt

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Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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