11.12.2012 09:28
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Kurzfristige 80 Prozent - Chance mit EUR/USD Turbo

Ingmar Königshofen Kolumne

Ingmar Königshofen
Die sogenannte "Fiskalklippe" bzw. deren Lösung wird dazu führen, dass die USA die expansive Geldpolitik weiter vorantreiben werden.
Dies sollte den US-Dollar schwächen, wovon das Währungspaar Euro gegenüber dem US-Dollar profitieren sollte. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, auf steigende Notierungen der Gemeinschaftswährung zu setzen. Wir haben daher ein kurz- und ein mittelfristiges Szenario entworfen, das sich mit einem gehebelten Produkt gewinnbringend umsetzen lässt.

Mittelfristig:

Nach wie vor befindet sich der Euro in einer großen Konsolidierungsbewegung, die seit September läuft und vornehmlich seitwärts ausgerichtet ist. Die jüngste Erholung führte bis knapp unter den horizontalen Widerstand von 1,3130 Euro/US-Dollar, wo die Gemeinschaftswährung erneut scheiterte. Binnen weniger Tage sank der Eurokurs bis an den wichtigen Horizontalsupport bei 1,2875 Euro/US-Dollar ab, der zunächst als solcher bestätigt werden konnte. Im Wochenchart stellt der gesamte Bereich von 1,2749 bis 1,2875 Euro/US-Dollar eine Supportzone dar, in der es jederzeit zu einer signifikanten Wende gen Norden kommen kann. Besonders in der saisonal üblicherweise starken Periode bis zum Jahreswechsel ist die Chance hierfür deutlich erhöht.

EUR/USD (Tageschart in Punkten):

Kurzfristig:

Händler, die kurzfristig auf Long-Positionen setzen, können einen sinnvollen Stop-Loss für ihre Engagements im Bereich um 1,2860-1,2875 Euro/US-Dollar setzen. Etwaige Call-Engagements sollten allerdings moderat gewichtet sein, da der Markt jüngst mit Momentum gen Süden tendierte und ein Durchbruch der 1,2875er-Marke eine weitere Abschwächung in der Charttechnik nach sich ziehen sollte. Hält die Unterstützung aber, so kann es zu einem nochmaligen Anstieg bis 1,3050 oder gar bis 1,3130 Euro/US-Dollar kommen.

EUR/USD (Wochenchart in Punkten):

Strategie

Mit einem Mini Future Long (WKN NG0MCZ) können risikobereite Anleger, die von einem weiteren Anstieg des EUR/USD Wechselkurses ausgehen, mit einem Hebel von aktuell 26,20 überproportional an der Aufwärtsbewegung profitieren. Der Einstieg in eine solche Position bietet sich stets unter Beachtung eines verlustbegrenzenden Stoppkurses an. Dieser kann unterhalb der Unterstützungszone von 1,2749 (mittelfristig) oder knapp unterhalb von 1,2860 (kurzfristig) im Basiswert platziert werden. In einem positiven Marktumfeld könnte sich mit einer einsetzenden Kurserholung Potenzial bis 1,3130 EUR/USD (Kurschance Mini Long: ca. 80%) ergeben.





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Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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