24.06.2013 13:37
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MDAX: Eine Fortsetzung der Korrektur kann 70 Prozent Rendite bringen!

Ingmar Königshofen Kolumne

Ingmar Königshofen
Nach dem spektakulären Anstieg in den letzten Monaten musste der MDAX in der vergangenen Woche zum Teil deutlich Federn lassen.
Es bleibt abzuwarten, ob die Kursschwäche nur eine nötige Korrektur darstellt, oder ob sie möglicherweise den Beginn einer größeren Gegenbewegung einläutet.

Die Kombination aus der US-Notenbanksitzung, dem am Freitag stattgefundenen großen Verfalltermin für Futures und Optionen an den Terminbörsen sowie die überraschend schlecht ausgefallenen Daten zum Einkaufsmanagerindex in China sorgten zum Ende der letzten Woche für heftige Kursrückgänge an den internationalen Aktienmärkten. Diesem Trend konnte sich auch der kleine Bruder des DAX nicht entziehen und die Notierungen fielen in dem Zusammenhang sogar unter die kurzfristige Aufwärtstrendlinie aus dem November 2012. Aktuell handelt das Börsenbarometer in unmittelbarer Nähe einer wichtigen Unterstützungszone bei etwa 13.500 Punkten. Gelingt es dem MDAX nicht, sich in den nächsten Tagen zu stabilisieren, ist mit einer weiteren Verkaufswelle zu rechnen.

MDAX (Tageschart):

Sollten die Kurse demnach auf Schlusskursbasis unter 13.490 Punkte fallen, können kurzfristig agierende Anleger den Aufbau einer spekulativen Short-Position wagen. Abzusichern wäre eine solche Position dann bei 14.010 Punkten und damit leicht oberhalb der 20 Tage-Linie. Das Ziel dieser Strategie wäre ein Anlaufen an die Kreuzunterstützung aus der 200 Tage-Linie (aktuell bei 12.520 Punkten) und der langfristigen Aufwärtstrendlinie (aktuell bei 12.610 Punkten). Knapp unterhalb von 13.000 Punkten sollte die Absicherung auf Einstand gezogen werden und ein Teilverkauf erfolgen.

Strategie:

Mit einem Open End Turbo Short (WKN NG0H33) können risikobereite Anleger, die von einem weiteren Kursrückgang des MDAX ausgehen, mit einem Hebel von aktuell 12,50 überproportional an der Abwärtsbewegung profitieren. Der Einstieg in eine solche Position bietet sich stets unter Beachtung eines verlustbegrenzenden Stoppkurses an. Dieser kann bei etwa 14.010 Punkten im Basiswert platziert werden (der umgerechnete Stoppkurs im vorgestellten Schein beträgt dann etwa 0,53 Euro). In einem negativem Marktumfeld könnten sich bei einer einsetzenden Kursschwäche Notierungen von rund 12.700 Punkten in den kommenden Wochen (Kurschance Mini Short: ca. 80%) ergeben.

Interessenkonflikt

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Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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