17.12.2012 17:00
Bewerten
(1)

Via Optionsschein mit der Vola spielen

Nervosität ante portas?: Via Optionsschein mit der Vola spielen | Nachricht | finanzen.net
Via Optionsschein mit der Vola spielen
Nervosität ante portas?
Optionsscheine: Die niedrige Volatilität macht sie derzeit besonders günstig.
€uro am Sonntag
von Gian Hessami, Euro am Sonntag

Die erwartete Schwankungsbreite (implizite Volatilität) ist an den Aktienmärkten oft ein heißes Thema. Fallen die Kurse, gehen die Börsenakteure davon aus, dass die Kursausschläge größer werden. Folge: Die Volatilität steigt —und mit ihr die Nervosität.

Umgekehrt ist die erwartete Schwankungsbreite in der Regel niedrig, wenn die Aktienkurse steigen. Der Grund: Nach oben geht es häufig in kleinen Schritten, die Nervosität ist eher gering.
Warum also nicht den Spieß umdrehen und gerade jetzt die Vola, wie Börsianer die Volatilität gern nennen, zum Thema machen? Mit Blick auf den DAX erscheint der Moment günstig, auf starke Kursschwankungen zu setzen. Der Leitindex legte im laufenden Jahr um 27 Prozent zu. Im Gegenzug sackte der VDAX-New, der die erwartete Schwankungsbreite des DAX für die nächsten 30 Tage misst, in den Keller. Der Index notiert aktuell bei 14 Prozent — so tief wie seit Jahren nicht mehr. Vor einem halben Jahr stand er bei rund 30 Prozent.

Das niedrige Niveau können sich Anleger zunutze machen und mit Optionsscheinen auf eine steigende Vola setzen. Denn diese treibt den Kurs der Papiere. Grund: Werden die Kursausschläge des Basiswerts größer, erhöhen sich die ­Gewinnchancen der Optionsscheine, da sie in steigenden (Call) oder fallenden (Put) Märkten an Wert gewinnen. Sinkt die Volatilität, verlieren Optionsscheine an Wert. Deshalb sind die Klassiker unter den Hebelpapieren derzeit günstig zu haben.

Beispielsweise kostet der Call-Optionsschein von HSBC Trinkaus auf den DAX (ISIN: DE 000 TB9 Y81 8) mit einem Basispreis von 7.700 Punkten 3,52 Euro (Laufzeit bis 19.6.2013). Der Optionsscheinrechner zeigt: Bei einer impliziten Volatilität von 30 Prozent und ansonsten gleich bleibenden Parametern würde der Schein 6,00 Euro kosten.

Für Anleger, die davon ausgehen, dass die Rally bald vorbei ist, eignen sich natürlich Put-Optionsscheine besser. Auch hier gibt es zurzeit Schnäppchenpreise. So kostet der Put der Citi auf den DAX (ISIN: DE 000 CT8 P0S 7) mit ­einem Basispreis von 7.425 Punkten 3,06 Euro (Laufzeit bis 7.6.2013). Bei einer impliziten Volatilität von 30 Prozent würde das Papier 5,94 Euro kosten.

Mit Puts können Anleger ihr Depot also bestens gegen fallende Aktienkurse absichern. Denn der Wert dieser Papiere steigt sowohl durch die fallenden Kurse des Basiswerts als auch durch die mit dem Bärenmarkt einhergehenden Volatilitätsanstiege.

Bildquellen: infocus / Shutterstock.com

Heute im Fokus

DAX schließt schwächer -- Dow Jones endet im Plus -- US-Notenbank: Nächste Zinserhöhung dürfte 'bald' kommen -- Vonovia dank Übernahme mit Gewinnsprung -- Tiffany, Rocket Internet, GfK-Index im Fokus

Bieterkrieg bei Stada wohl abgeblasen. Moody's stuft China erstmals seit 1989 ab. Keine Machtübernahme von Investorenfamilie Hastor bei Grammer. Elon Musk lässt aufhorchen: Werden Teslas zu Wlan-Hotspots? MediGene-Aktie springt kräftig an. EZB sieht in möglicher Korrektur am Anleihenmarkt eine Gefahr. Glencore erwägt Kauf des Rivalen Bunge.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Jungheinrich - Professioneller Hochstapler!

Intralogistik-Lösungen sind gefragt wie nie. Denn mit moderner Logistik-Infrastruktur lassen sich nicht nur erhebliche Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen realisieren, sondern sie bildet die perfekte Ergänzung für "Industrie 4.0". Warum Jungheinrich eine der interessantesten Storys in diesem Segment bietet lesen Sie im aktuellen Anlagermagazin des Börse Stuttgart Anlegerclubs.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Top-Rankings

KW 21: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
KW 20: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Berufe die auch eine Rezession überstehen
Welche bieten am meisten Sicherheit?

Umfrage

Der Bitcoin bleibt auf Rekordkurs und stieg erstmals über 2.000 US-Dollar. Haben Sie auch schon mal Geschäfte mit der Digitalwährung gemacht?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Apple Inc.865985
Deutsche Telekom AG555750
E.ON SEENAG99
MediGene AGA1X3W0
BASFBASF11
BMW AG519000
Allianz840400
EVOTEC AG566480
MorphoSys AG663200
Infineon AG623100
Nordex AGA0D655