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01.02.2013 10:16
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Altlasten der Deutschen Bank

Im vierten Quartal schreibt die Deutsche Bank einen Verlust vor Steuern von rund 2,6 Milliarden Euro (viertes Quartal 2011: Verlust vor Steuern von 0,4 Milliarden Euro).
Für das Gesamtjahr 2012 verzeichnete die Bank ein Ergebnis vor Steuern von 1,4 Milliarden Euro (2011: 5,4 Milliarden Euro) und einen Jahresüberschuss von 0,7 Milliarden Euro (2011: 4,3 Milliarden Euro). Auf der Bilanz lasten im Gesamtjahr Abschreibungen für Wertpapiere in Höhe von 1,9 Milliarden Euro und Rückstellungen (Kirch-Rechtsstreit) von 1,6 Milliarden Euro. Die wollen erst abgebaut sein.

Inzwischen steckt das Führungsduo der Deutschen Bank Jürgen Fitschen und Anshu Jain die Richtung für die kommenden Jahre ab: „Dies ist die umfassendste Umgestaltung der Deutschen Bank in der jüngeren Zeit. Mit der Initiierung der Strategie 2015+ im September haben wir einen wohlüberlegten, aber manchmal unbequemen Wandel auf den Weg gebracht, um langfristig und nachhaltig erfolgreich zu sein. Gleichzeitig haben wir einen grundlegenden kulturellen Wandel in der Bank eingeleitet. Diese Aufgabe wird uns nicht nur die nächsten Monate, sondern über Jahre hinweg beschäftigen.“

Die Börse reagiert recht gelassen. Die Aktie steigt kräftig am Tag der Bilanzpressekonferenz. Im Chart ergibt sich daraus eine durchaus interessante Konstellation: Der Titel ist aus einer Konsolidierungsformation (und Abwärtstrend) nach oben ausgebrochen, was weiteres Kurssteigerungspotenzial eröffnet. Mit Kursen nachhaltig über 40 Euro könnte auch eine größere Doppel-Boden-Formation vollendet werden, mit der spekulativen Aussicht auf deutlich mehr.

Defensivere Gemüter könnten zu einem Discounter von Goldman Sachs (DE000GS9X204) greifen. Sofern die Aktie der Deutschen Bank bei Fälligkeit am 24. Dezember 2013 den Cap bei 34 Euro (Abstand aktuell: 11,0 Prozent) nicht unterschritten hat, besteht mit diesem Produkt die Chance auf eine Seitwärts- und Maximal-Rendite von 8,2 Prozent. Der Rabatt gegenüber dem Direktinvestment beträgt 17,7 Prozent.

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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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