22.07.2013 15:49
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Große Krise

Einst gab es Energieversorger in Deutschland, die verdienten gutes Geld, sehr gutes Geld – und das fast von allein.

Doch dann explodierte in Fukushima das Atomkraftwerk. Seitdem ist in der Branche nichts mehr so, wie es einmal war. Die Energiewende kam und auch die Stromgroßhandelspreise fallen. RWE-Konzernchef Peter Terium spricht von der „größten Branchenkrise aller Zeiten“ und von „erhebliche Stilllegungen“ von Kraftwerken. Es müsse gespart und entlassen werden. Nun will die RWE Kraftwerkstochter RWE Generation mit einem neuen Programm „RWE Neo“ Kosten um mindestens 500 Millionen Euro im Jahr senken. Zusammen mit den ohnehin schon beschlossenen Maßnahmen summieren sich jetzt die Konzerneinsparungen auf 1,5 Milliarden Euro pro Jahr.

Nach der Nachricht über die neue Einsparrunde bei RWE steht die Aktie heute im DAX an der Spitze.

Charttechnisch hat RWE bei rund 22 Euro ein Tief aus dem Herbst 2011 erreicht. Es besteht die Chance auf einen Doppelboden.

Mit einem Discounter der BNP (DE000BP2ZCY8) können Anleger auch in einer Seitwärtsbewegung der RWE-Aktie eine ordentliche Rendite erzielen. Ist der Cap bei 22 Euro (Abstand aktuell vier Prozent) am Laufzeitende am 26. Juni 2014 nicht unterschritten, dann besteht die Chance auf eine auf das Jahr gerechnete Verzinsung von zwölf Prozent. Der Rabatt (Sicherheitspuffer) gegenüber dem Direktinvestment beträgt aktuell 13,7 Prozent.

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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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08.02.2017RWE NeutralGoldman Sachs Group Inc.
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16.01.2017RWE Equal-WeightMorgan Stanley
16.01.2017RWE NeutralGoldman Sachs Group Inc.
07.02.2017RWE ReduceHSBC
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