-->
16.01.2013 15:27
Bewerten
 (1)

Ohayô Gozaimasu

Guten Morgen, Japan! Kaum zu glauben, Japan steckt ja wirtschaftlich in einer Krise, aber an der Börse läuft es seit rund zwei Monaten äußerst erfolgreich.
Der Nikkei strebt nach oben, wie schon lange nicht mehr. Charttechnisch ist er dabei auch aus einer größeren Dreiecksformation nach oben ausgebrochen, was Optimisten auf weitere Kurssteigerungen hoffen lässt.

Aber wie gesagt, wirtschaftlich steht es in Japan nicht unbedingt zum Besten. Aber es wird gehandelt – mit den probaten Mittel: Gelddrucken und Währungsabwertung. Bekam man für einen Dollar im November 2012 rund 80 Yen, sind es derzeit schon 89 Yen. Und das vor dem Hintergrund, dass die Amerikaner auch nicht gerade zimperlich mit ihrer Währung umgehen.

Man wird sehen, ob diese Strategie aufgeht und die Japaner – über den Preis – an den Weltmärkten wieder Marktanteile gewinnen.

Charttechnisch sind Rücksetzer (Pull back zur Ausbruchslinie) erlaubt, allerdings sollte der Nikkei dabei nicht wieder in die „alte“ Formation zurückfallen.

Für Optimisten, die von einem per saldo dauerhaften Aufschwung ausgehen, könnte ein währungsgesichertes Endlos-Indexzertifikat der Commerzbank (DE000DR4V021) auf den Nikkei interessant sein.

Lesen Sie weitere interessante Scoach Artikel im Scoach Blog.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Heute im Fokus

DAX geht mit Gewinnen ins Wochenende -- Dow im Minus -- Fed-Vorsitzende Yellen: Argumente für Zinsanhebung stärker geworden -- STADA, VW im Fokus

Opel-Marketing-Expertin Müller zieht in den Stada-Aufsichtsrat ein. Hapag-Lloyd-Chef: Hamburger Reederei nach Fusion wettbewerbsfähiger. Deutsche Post startet ab Montag weitere Tranche des Aktienrückkaufs. Bundesfinanzministerium sieht EZB-Anleihekäufe mit Sorge. Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst etwas weniger als bislang ermittelt. Bundesbank: Banken drohen schärfere Regeln für riskante Geschäfte.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Welcher Darsteller verdient am meisten?
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?

Umfrage

Die Bundesregierung will die Bevölkerung wieder zur Vorratshaltung animieren, damit sie sich im Falle schwerer Katastrophen oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. Panikmache oder begründet?
-->