13.02.2013 17:03
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Turnaround bei Peugeot?

Der höchste Verlust in der Unternehmensgeschichte. Unter dem Strich steht beim zweitgrößten Autokonzern in Europa, PSA Peugeot Citroën, für das Jahr 2012 ein Nettoverlust von 5,01 Milliarden Euro.

Ein Großteil davon ist auf Abschreibungen zurückzuführen. Der französische Autobauer hat den Wert seiner Fahrzeugsparte um 4,7 Milliarden Euro zusammengestrichen. Aber auch die Umsätze sind 2012 um 5,2 Prozent auf 55,4 Milliarden Euro gesunken. PSA ist sehr abhängig von den Verkäufen am heimischen Markt und in Südeuropa, weshalb die Wirtschaftskrise dort recht hart durchschlug. Investitionen in den Schwellenländern fanden nur zögerlich statt.

Jetzt soll gespart werden. 8000 Beschäftigte sollen entlassen und ein Wert bei Paris geschlossen werden. PSA-Chef Philippe Varin gibt sich optimistisch: „Die Grundlagen für unsere Erholung sind gelegt.“ Zudem nimmt die Zusammenarbeit mit General Motors (Opel) Konturen an.

Heute steigt die Aktie deutlich auf 6,20 Euro an. Offenbar glaubt die Börse an den Turnaround nach dem dramatischen Sturz der Aktie in den vergangenen Jahren. Zur Erinnerung: Mitte 2007 erreichte der Kurs ein Hoch von 57 Euro. 2011 lag er noch bei knapp 30 Euro. Das einstweilige Tief lag Ende 2012 bei 4,35 Euro.

Wer an eine Besserung glaubt, könnte auch mit Sicherheitspuffer in die PSA-Aktie investieren. Ein Discounter der Citi (DE000CT8WV91) bietet einen Rabatt von knapp 30 Prozent und die Chance auf eine Seitwärtsrendite (maximale Rendite) von auf das Jahr gerechneten 13 Prozent. Dafür darf allerdings der Cap bei 4,80 Euro (Abstand aktuell 21,6 Prozent) am Laufzeitende am 24. Dezember 2013 nicht unterschritten sein.

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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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23.02.2017Peugeot HoldS&P Capital IQ
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23.02.2017Peugeot NeutralUBS AG
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15.02.2017Peugeot NeutralUBS AG
15.02.2017Peugeot NeutralGoldman Sachs Group Inc.
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12.12.2016Peugeot UnderweightMorgan Stanley
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