Die Aktie der
Deutschen Post pendelte seit August in einer engen Trading-Range seitwärts. Vor allem eine Umplatzierung der KfW von 60 Millionen Stück sorgte für Abgabedruck. Der scheint nun abgearbeitet zu sein. Am vergangenen Donnerstag stieg der Kurs auf 16 Euro und generierte dadurch ein erstes Kaufsignal. Großes Aufwärtspotenzial würde sich beim nachhaltigen Überwinden der Marke von 16,50 Euro eröffnen. Das nächste charttechnische Hindernis würde dann erst im Bereich von 19,50 Euro auftreten. Durch die jüngste Korrekturphase ließ der Aufwärtsdrang zwar nach, der Aufwärtstrend ist aber nach wie vor intakt.
Neue Hinweise über die fundamentale Lage des Unternehmens dürfte die Präsentation der Neunmonatszahlen liefern. Deren Bekanntgabe ist für den 8. November vorgesehen. Danach stehen diverse Analystenkonferenzen auf der Agenda. Sollte der weltweite Konsum keine nachhaltige Schwäche zeigen, dürfte das Bonner Unternehmen als Profiteur eines boomenden Internethandels weiterhin ordentlich verdienen. So prognostizieren Analysten für das laufende Geschäftsjahr einen Gewinn pro Aktie von 1,24 Euro, der sich in den folgenden Jahren auf 1,37 Euro (2013) bzw. 1,50 Euro (2014) erhöhen soll.
Stopp-Loss bei 15,00 Euro setzen
Mit dem von der BNP Paribas emittierten Mini Future Optionsschein auf die Deutsche Post (WKN: BP5RA4) können Anleger bei einer unbegrenzten Laufzeit derzeit eine Hebelchance von 4,1 erzielen. Während der Basispreis bei 11,8916 Euro liegt, ist der Knock-Out-Level bei 12,3673 Euro angesiedelt. Von dieser Marke ist der DAX-Wert derzeit über 21 Prozent entfernt.
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