... dem Deutschen Karl Pfizer gegründet wurde, beschäftigt weltweit rund 100.000 Mitarbeiter in mehr als 80 Ländern. Die Produktpalette an sich ist sogar in mehr als 150 Ländern verfügbar. Das wohl bekannteste Arzneimittel aus dem Hause Pfizer ist die Potenzpille Viagra.
Im Geschäftsjahr 2010 konnte Pfizer seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 35% auf 67,8 Mrd. USD steigern und damit seine globale Marktführerschaft unterstreichen. Das Nettoergebnis lag für diesen Zeitraum bei 8,25 Mrd. USD. Im dritten Quartal des laufenden Jahres konnte Pfizer ebenfalls einen Milliardengewinn verbuchen. Bei einem Quartalsumsatz von 17,2 Mrd. USD lag der Überschuss bei 3,74 Mrd. USD. Grund hierfür war unter anderem der erfolgreiche Verkauf der Konzerntochter Capsugel. Aber auch von der starken Nachfrage aus den Schwellenländern konnte der Pharmakonzern profitieren.
Laut eigenen Angaben investiert das Unternehmen jedes Jahr rund 7 Mrd. USD in Forschung und Entwicklung, um auch in Zukunft in diesem Bereich führend zu bleiben. Somit verfügt Pfizer über eine Vielzahl an neuen Medikamenten. Zurzeit steht unter anderem das Krebsmittel Axitinib kurz vor der Zulassung durch die FDA (Food and Drug Administration).
Des Weiteren wird das operative Geschäft durch regelmäßige Akquisitionen und Übernahmen gestärkt. Das Unternehmen ist ferner bemüht, seine Medikamente auch der Bevölkerung in Entwicklungsländern zugänglich zu machen. Diese Woche gab der Konzern die Verstärkung seines Engagements in den ärmsten Ländern der Welt zur Prävention von Pneumokokken-Infektionen bekannt. Man hat ein Abkommen unterzeichnet, bis 2023 bis zu 480 Millionen Dosen des entsprechenden Impfstoffes zu stark reduzierten Preisen zur Verfügung zu stellen.
Die solide und gesunde Geschäftsentwicklung spiegelt sich in einer Dividendenerhöhung sowie in einem angekündigten Aktienrückkaufprogramm in Höhe von bis zu 10 Mrd. USD wider. Zwar laufen in nächster Zeit einige wichtige Medikamentenpatente ab, das Management ist jedoch aufgrund interner Studien überzeugt, dass ein Großteil der Kundschaft den Originalpräparaten treu bleibt und weiterhin für hohe Umsatzerlöse für den Marktführer sorgen könnte.
Insbesondere im Pharma-Sektor herrscht ein harter Wettbewerb, dem Pfizer auf globaler wie auch auf nationaler Ebene kontinuierlich ausgesetzt ist. Im Bereich Forschung können mitunter massive Innovations- und Materialkosten anfallen, die den Aktienkurs von Pfizer negativ beeinflussen könnten.
Bei einem aktuellen Kurs von 21,68 USD bewerten derzeit 21 Analysten bei Bloomberg die Pfizer-Aktie mit "KAUFEN" und 5 Analysten mit "HALTEN". Lediglich einer der Analysten auf Bloomberg setzt auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel bei Bloomberg liegt bei 23,16 USD.
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