14.11.2012 08:40
Bewerten
 (0)

Deutsche Post: Weihnachtsgeschäft und die Schwellenländer sollen es richten?

X-markets-Kolumne: Deutsche Post: Weihnachtsgeschäft und die Schwellenländer sollen es richten? | Nachricht | finanzen.net
Xmarkets-Produktkolumne

Nicolai Tietze

Zwar schwächelte das Briefgeschäft der Deutschen Post auch im dritten Quartal 2012, doch trotzdem sollen laut dem DAX-Konzern die angepeilten Gewinnsteigerungen für das Gesamtjahr erreicht werden.

Dabei setzt das Unternehmen seine Hoffnungen vor allem auf das Weihnachtsgeschäft, die guten Wachstumsaussichten in den aufstrebenden Märkten Asiens und die Stärken im Paketgeschäft.

Die Deutsche Post hat eigenen Angaben zufolge verstärkt damit zu kämpfen, dass ihr traditionelles Briefgeschäft immer mehr Konkurrenz durch die modernen Kommunikationssysteme erhält. Daher wurde das Ergebnis im dritten Quartal erneut durch die Schwäche im Briefgeschäft belastet. Zusätzlich machten sich die negativen Folgen der europäischen Staatsschuldenkrise auch bei dem ehemaligen Staatsmonopolisten bemerkbar. Diese negativen Aspekte konnten auf der anderen Seite allerdings teilweise durch den guten Geschäftsverlauf im Paketbereich und in den Wachstumsmärkten Asiens wettgemacht werden. Gleichzeitig fiel das Wachstum beim Paketversand zwischen Juli und September aufgrund der Pleite des Versandhändlers Neckermann nicht ganz so stark aus, wie in den Monaten zuvor, so der Konzern bei der Veröffentlichung seiner Bilanz, die dennoch solide war:

Insgesamt konnte der Konzernumsatz im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,7 Prozent 13,8 Mrd. Euro gesteigert werden. Dagegen ging es beim Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) von 646 Mio. Euro im Vorjahr auf nun 604 Mio. Euro nach unten. Beim Konzernperiodenergebnis war wiederum nur ein kleiner Rückgang von 385 Mio. Euro im Vorjahr auf nun 382 Mio. Euro zu verzeichnen. Dieser sehr geringe Rückgang ist deshalb relativ hoch einzustufen, da im Vorjahresquartal ein positiver Bewertungseffekt im Zuge des Postbank-Verkaufs verbucht werden konnte. Zwischen Juli und September konnte die Deutsche Post wiederum von einer gesunkenen Steuerquote profitieren.

Trotz der bisherigen Schwächen im Briefgeschäft bestätigte das Management die Prognose für das Gesamtjahr. Dabei setzt das Unternehmen vor allem auf das Weihnachtsgeschäft und die DHL-Sparten. Denn zum einen werden an Weihnachten immer noch verstärkt Briefe und Postkarten verschickt. Außerdem gibt es bei der Deutschen Post auch Segmente, die von den neuen Medien profitieren: Im Paketbereich kommt dem Unternehmen zu Gute, dass immer mehr Menschen Online einkaufen. Somit rechnet man bei der Deutschen Post für das Gesamtjahr 2012 mit einem Konzern-EBIT in Höhe von 2,6 Mrd. Euro bis 2,7 Mrd. Euro. Das Konzernergebnis vor Effekten aus der Postbank-Transaktion, der Umsatzsteuernachzahlung und der Auflösung von Restrukturierungsrückstellungen sollte sich laut Unternehmensschätzungen im Jahr 2012 analog zum operativen Geschäft weiter verbessern. Langfristig soll der Gewinn noch weiter steigen. Bis 2015 soll es beim EBIT auf 3,35 bis 3,55 Mrd. Euro nach oben gehen.

Zu den größten Risiken zählt dagegen für die Deutsche Post derzeit die weltweit unsichere Konjunktur, mit der das Unternehmen bisher noch vergleichsweise gut zurecht gekommen ist, während zum Beispiel die US-Konkurrenten UPS und FedEx ihre Prognose aufgrund des schwierigen Marktumfeldes senken mussten. Daneben hat das Bundeskartellamt ein Verfahren gegen die Deutsche Post eingeleitet, weil sich Konkurrenten über angebliche Kampfpreise beim Werben um Großkunden beschwert hatten.

Spekulative Anleger, die auf steigende Kurse bei der Deutsche Post-Aktie setzen möchten, bekommen mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN: DE740W) die Gelegenheit dazu. Der Hebel würde bei 2,87 und die Knock-Out-Schwelle bei 10,20 Euro liegen. Spekulative Anleger, die eher fallende Kurse bei der Deutsche Post-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DE0E44; Hebel 2,72 und Knock-Out-Schwelle bei 18,95 Euro) auf dieses Szenario setzen.

Stand: 12.11.2012

Bei den in diesem Dokument enthaltenen Informationen handelt es sich um eine Werbemitteilung und nicht um eine Finanzanalyse, welche nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen unterliegt. Die hierin enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem Totalverlustrisiko verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf Grundlage des für die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts getroffen werden. Dieser kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.

Nicolai Tietze ist verantwortlich für die Hebelprodukte des X-markets Teams der Deutschen Bank. Vor seinem Einstieg in das X-markets Team war er bei der Deutschen Bank Aktienhändler und dort zuständig für die deutschen Konsumwerte. In seiner Funktion als Derivate-Experte entwickelt er auch Strategie- und Themenzertifikate.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Nachrichten zu Deutsche Post AG

  • Relevant
  • Alle1
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Post AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
20.01.2017Deutsche Post HoldJefferies & Company Inc.
17.01.2017Deutsche Post overweightMorgan Stanley
17.01.2017Deutsche Post buyCitigroup Corp.
13.01.2017Deutsche Post NeutralUBS AG
06.01.2017Deutsche Post overweightBarclays Capital
17.01.2017Deutsche Post overweightMorgan Stanley
17.01.2017Deutsche Post buyCitigroup Corp.
06.01.2017Deutsche Post overweightBarclays Capital
05.01.2017Deutsche Post buyDeutsche Bank AG
09.12.2016Deutsche Post buyHSBC
20.01.2017Deutsche Post HoldJefferies & Company Inc.
13.01.2017Deutsche Post NeutralUBS AG
20.12.2016Deutsche Post HaltenDZ BANK
01.12.2016Deutsche Post NeutralBNP PARIBAS
08.11.2016Deutsche Post HaltenIndependent Research GmbH
09.11.2016Deutsche Post UnderperformCredit Suisse Group
30.09.2016Deutsche Post UnderperformCredit Suisse Group
10.03.2016Deutsche Post UnderperformCredit Suisse Group
05.02.2016Deutsche Post KaufIndependent Research GmbH
26.01.2016Deutsche Post UnderperformCredit Suisse Group
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Post AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen

Heute im Fokus

DAX leichter -- Asiens Börsen uneinheitlich -- Commerzbank will im Firmenkundengeschäft angreifen -- Fondsmanager erwartet weiteren Einbruch der Ölpreise -- Apple, Samsung im Fokus

eBay-Chef: Brexit ist gut fürs Geschäft. Warren Buffett greift erneut in Deutschlands Mittelstand zu. Allianz hat offenbar Interesse an Generali. Deutsche Telekom will Euro-Anleihe begeben. Knorr-Bremse will in 5 Jahren 10 Milliarden Umsatz machen. Merck-Aktie schwach: Umsatzstagnation bei Krebsmittel Erbitux erwartet.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Technologieaktien: Drei Möglichkeiten, um vom Trend "Digitale Fabrik" zu profitieren!
Die vierte industrielle Revolution ist im vollen Gange und verändert, vom Großteil der Gesellschaft völlig unbemerkt, bereits die Produktionsabläufe in den großen, industriellen Hallen. Wir zeigen Ihnen in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins drei Möglichkeiten, wie Sie in den kommenden Monaten und Jahren von dem Zukunftstrend "Digitale Fabrik" profitieren können.
Anlegermagazin kostenlos erhalten
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Umfrage

Am Freitag wurde Donald Trump in das Amt des US-Präsidenten eingeführt. Wsas halten Sie von dem Republikaner?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG 514000
Daimler AG 710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 766403
Commerzbank CBK100
Allianz 840400
E.ON SE ENAG99
BASF BASF11
Apple Inc. 865985
Deutsche Telekom AG 555750
Scout24 AG A12DM8
AMD Inc. (Advanced Micro Devices) 863186
BMW AG 519000
Siemens AG 723610
Facebook Inc. A1JWVX
Nestle SA A0Q4DC