18.06.2017 16:00
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Orderzusätze: Damit der Urlaub nicht zur Zitterpartie wird!

Euro am Sonntag-Zerti-1x1: Orderzusätze: Damit der Urlaub nicht zur Zitterpartie wird! | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Zerti-1x1
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Zertifikate-Anleger können mit einfachen Mitteln Kursverluste begrenzen und Gewinne laufen lassen. €uro am Sonntag erklärt, wie es geht.
€uro am Sonntag
von Gian Hessami, €uro am Sonntag

Abschalten, runterkommen, Seele baumeln lassen: Besonders im Urlaub kann es guttun, Abstand zur Börse zu bekommen. Das ist im Smartphone- Zeitalter nicht so einfach. Zugleich möchte wohl kaum jemand nach der Rückkehr böse Überraschungen erleben.


Letzteres kann man mit Orderzusätzen verhindern. Mit ihnen legen Anleger fest, wie im Einzelnen der Kauf oder Verkauf ihrer Wertpapiere automatisch ausgeführt werden soll. Dies gilt nicht etwa nur für Aktien und Anleihen, sondern auch für Zertifikate. Ziel ist es, Verluste zu begrenzen und Gewinne laufen zu lassen.


Der wohl bekannteste Verkaufsauftrag, den Anleger einsetzen, um Verluste zu begrenzen, nennt sich Stop-Loss. Mit dieser Order legt man einen Kurs fest, zu dem automatisch ein Verkaufsauftrag ausgeführt wird.

Ein Beispiel: Ein Zertifikat notiert bei 100 Euro und der ­Anleger erteilt eine Stop-Loss-Order bei 90 Euro. Sobald diese Kursmarke erreicht wird, erfolgt der Verkaufsauftrag zum nächsten handelbaren Kurs. Der tatsächliche Handelspreis ist vorher noch nicht bekannt, da die Order bestmöglich und nicht zu einem festgelegten Kurs ausgeführt wird. So kann es etwa passieren, dass das Zertifikat für 89,80 Euro verkauft wird - und nicht für 90 Euro.


Stop-Loss-Marke nachziehen
Sehr beliebt sind bei Anlegern sogenannte dynamische Trailing-Stop-Loss-Aufträge. Diese sichern Kursgewinne und ziehen zugleich die Stoppmarke nach oben. Angenommen, der Anleger erteilt im obigen Fall eine normale Stop-Loss-Order bei 90 Euro. Zusätzlich gibt er einen Differenzwert an, beispielsweise zehn Prozent. Steigt nun der Zertifikatekurs von 100 auf 110 Euro, wird die Stop-Loss-Marke automatisch angepasst - so weit, dass zwischen aktuellem Zertifikatekurs und Stoppmarke eine Differenz von zehn Prozent besteht. In dem Beispiel wären dies 99 Euro.

Anleger nehmen also mit der Trailing-Stop-Loss-Order an Gewinnen teil und sichern sich in steigenden Märkten ein Stück weit nach oben ab, indem die Stop-Loss-Marke nachgezogen wird. Orderzusätze können nicht nur Verluste begrenzen, sondern auch Gewinnchancen verbessern.

Die Order Stop-Buy ermöglicht es, auf einen Trend zu setzen und ab einem bestimmten Kursstand auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Der Begriff führt allerdings ein wenig in die Irre. Eigentlich müsste er Start-Buy-Order heißen. Denn mit diesem Auftrag legt der Anleger eine Kursgrenze fest, die über dem aktuellen Zertifikatepreis liegt. Wird diese erreicht oder überschritten, erfolgt der Kaufauftrag zum günstigsten handelbaren Preis.

Außer den beschriebenen Aufträgen gibt es noch andere Orders, mit denen Anleger ihr Investment feinjustieren können. Sie sollten sich bei Ihrer Bank erkundigen, welche Orderzusätze diese anbietet und welche Gebühren fällig werden.
Bildquellen: Julian Mezger für Finanzen Verlag, haveseen / Shutterstock.com, artur gabrysiak / Shutterstock.com

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