14.09.2017 08:49
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Lufthansa profitiert von der Branchenkonsolidierung

Lufthansa profitiert von der Branchenkonsolidierung | Nachricht | finanzen.net
Zertifikate-Kolumne der DekaBank
Hussam Masri
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Autor: Hussam Masri Die europäische Luftfahrtbranche ist in Bewegung geraten. Zuletzt sorgte die Insolvenz von Air Berlin für Aufsehen und rückte gleichzeitig die potenziellen Chancen für die Deutsche Lufthansa in den Fokus. Analysten gehen davon aus, dass die Lufthansa-Buchungszahlen unmittelbar positiv beeinflusst werden dürften, da verunsicherte Kunden von Air Berlin Abstand nehmen.

Autor: Hussam Masri

Die europäische Luftfahrtbranche ist in Bewegung geraten. Zuletzt sorgte die Insolvenz von Air Berlin für Aufsehen und rückte gleichzeitig die potenziellen Chancen für die Deutsche Lufthansa in den Fokus. Analysten gehen davon aus, dass die Lufthansa-Buchungszahlen unmittelbar positiv beeinflusst werden dürften, da verunsicherte Kunden von Air Berlin Abstand nehmen. Zudem könnte die Lufthansa durch eine mögliche Übernahme wesentlicher Teile von Air Berlin ihre heimische Marktposition weiter stärken und den Vorsprung gegenüber den Wettbewerbern ausbauen. Allerdings sind laut Experten erhebliche kartell- und wettbewerbsrechtliche Hürden zu überwinden.

Abgesehen von den Schlagzeilen zur Konsolidierung unter den europäischen Airlines lieferte die Lufthansa kürzlich auch zum laufenden Geschäft erfreuliche Nachrichten. So stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2017 um 12,7 Prozent auf knapp 17 Mrd. Euro, während sich der operative Gewinn im Vergleich zum Vorjahr auf 1,04 Mrd. Euro fast verdoppelte. Der Vorstand hat daraufhin die Ziele für das Gesamtjahr angehoben und stellt nun ein Gewinnplus in Aussicht. Besonders stark war die Entwicklung im ersten Halbjahr im Billigsegment, das die Lufthansa mit ihrer Zweitmarke Eurowings bedient. Durch die Flugzeug-Anmietungen samt Besatzung von Air Berlin sowie durch die Integration der übernommenen Brussels Airlines kletterten die Erlöse hier um fast 100 Prozent auf 1,77 Mrd. Euro. Negativ fiel in den Halbjahreszahlen jedoch der Ergebnisrückgang um 45,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr in der Catering-Sparte auf.

Jährlich 4,75 Prozent Zinsen bei Barrierenbehauptung und Potenzial zur schnellen Rückzahlung

Das DekaBank Deutsche Lufthansa Express-Zertifikat Memory mit Airbag 10/2022 richtet sich an Anleger, die jährliche Zinsen in Höhe von 4,75 Prozent bezogen auf den Nennbetrag von 1.000,00 Euro anstreben möchten und gleichzeitig die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung suchen. Sobald nämlich die Lufthansa-Aktie an einem der vier jährlichen Beobachtungstage auf oder über der Tilgungsschwelle schließt, erhält der Anleger den Nennbetrag vor dem Laufzeitende zurück. Dabei ist die Tilgungsschwelle in Höhe des Startwerts, also des Schlusskurses der Lufthansa-Aktie vom 29.09.2017, fixiert und fordert somit zur Behauptung eine seitwärts bis aufwärts gerichtete Aktientendenz. Im schnellstmöglichen Szenario könnte es schon nach einem Jahr zur Rückzahlung kommen.

Damit der Anleger den jährlichen Zinsbetrag von 47,50 Euro pro Zertifikat erhält, muss jedoch nicht die vorzeitige Rückzahlung ausgelöst werden. Zur Zinszahlung genügt es, wenn die Lufthansa-Aktie am jeweiligen Beobachtungstag mindestens in Höhe der Barriere schließt, die bei 75,00 Prozent des Startwerts liegt. Eine solche Barrierenbehauptung am Beobachtungstag führt aufgrund des "Memory"-Elements auch zur Nachholung sämtlicher Zinszahlungen, die eventuell an vorherigen Beobachtungstagen wegen einer unterschrittenen Barriere nicht initiiert werden konnten.

Wenn die vorzeitige Rückzahlung unterbleibt, erfolgt die letzte Überprüfung der Lufthansa-Aktie am Bewertungstag, dem 27.09.2022. Liegt der Aktienschlusskurs nun auf oder über der Barriere, erfolgen je Zertifikat die vollständige Rückzahlung des Nennbetrags in Höhe von 1.000,00 Euro sowie die finale Zinszahlung. Dabei bewirkt das "Memory"-Element, dass dem Anleger spätestens jetzt alle möglicherweise ausgebliebenen Zinszahlungen zukommen. Die Barrierenbehauptung durch den Aktienschlusskurs am Bewertungstag gewährleistet also letztendlich die Auszahlung aller fünf Zinsbeträge in Höhe von insgesamt 237,50 Euro je Zertifikat. Weitere Erträge können nicht entstehen, da an einer positiven Kursentwicklung der Lufthansa-Aktie nicht teilgenommen wird.

Sollte allerdings die Barriere am Bewertungstag unterschritten sein, fällt die finale Zinszahlung aus und die Rückzahlung erfolgt durch die Übertragung von Lufthansa-Aktien. Dabei wird der Anleger durch das "Airbag"-Element so gestellt, als wenn er die Aktien vergünstigt zu 75,00 Prozent des Startwerts erworben hätte. Für Aktienbruchteile erfolgt ein Ausgleich in bar. In diesem Negativszenario ist der aktuelle Börsenwert der übertragenen Aktienposition zusammen mit dem Barausgleich geringer als der ehemals investierte Nennbetrag. Sogar ein Totalverlust ist hierbei denkbar, da die erhaltenen Lufthansa-Aktien wertlos sein könnten und der Ausfall aller Zinszahlungen möglich ist.

Zudem ist das Emittentenrisiko zu beachten, dem die möglichen Zinszahlungen und die Rückzahlung unterliegen. Daher würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen.

Das DekaBank Deutsche Lufthansa Express-Zertifikat Memory mit Airbag 10/2022 mit der WKN DK0NEG steht vom 11.09.2017 bis zum 29.09.2017* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 1.010,00 Euro je Stück inklusive eines Ausgabeaufschlags von 10,00 Euro angeboten.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

 

Scope ZMR AAA

Rating vom 07.03.2017, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Doppelt ausgezeichnet: Die DekaBank wurde bei den FERI EuroRating Awards und den ZertifikateAwards als beste Emittentin für Primärmarkt-Zertifikate ausgezeichnet. Damit wird die Leistungsfähigkeit der DekaBank bei Zeichnungsprodukten erneut von externer Stelle bestätigt. Mehr Informationen: www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


Disclaimer: Werbeinformation: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Für vollständige Informationen sollten potenzielle Anleger den jeweiligen Prospekt der DekaBank einschließlich etwaiger Nachträge (der „Wertpapierprospekt“) sowie die Endgültigen Bedingungen lesen. Diese Dokumente sind bei der Emittentin, DekaBank Deutsche Girozentrale, kostenlos erhältlich oder können unter www.dekabank.de oder https://zertifikate.deka.de heruntergeladen werden. Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Verkaufsbeschränkung: Auf besondere Verkaufsbeschränkungen und Vertriebsvorschriften in den verschiedenen Rechtsordnungen wird hingewiesen. Insbesondere dürfen die hierin beschriebenen Finanzinstrumente weder innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika noch an bzw. zugunsten von U.S.-Personen zum Kauf oder Verkauf angeboten werden.

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