29.01.2013 17:53
Bewerten
 (0)

ANALYSE/Axa IM: US-High-Yield-Anleihen bleiben attraktiv - Zinsen weiter niedrig

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Am US-Anleihenmarkt sieht ein Experte der Anlagegesellschaft Axa Investment Managers (Axa IM) derzeit bessere Perspektiven für hochverzinsliche Unternehmenstitel als für Staatsanleihen. Die Zinsniveau dürfte die nächsten Jahre niedrig bleiben, so dass ausgesuchte und höherverzinsliche High-Yield-Anleihen attraktiv seien, sagte der Fondsmanager Robert Schumacher am Dienstag in Frankfurt.

 

    Zwar könnte die US-Notenbank (Fed) in den nächsten Jahren ihre Politik der monetären Lockerung aufgeben und den Kauf von Staatsanleihen wieder zurückfahren, fuhr der Experte fort. Durch die geringere Nachfrage dürften deren Anleiherenditen steigen und damit Anlegern einen Kaufanreiz bieten.

 

    Dennoch zeigte sich Schumacher überzeugt, dass das Leitzinsniveau niedrig bleiben wird, so dass Staatsanleihen neuen Investoren weiterhin nur recht niedrige Zinszahlungen bieten dürften. "Die Fed will durch die niedrigen Zinsen ein gewisses Maß an Inflation tolerieren, um die Immobilienpreise zu stützen", sagte der Fachmann. Insofern dürfte eine weitere Erholung am Immobilienmarkt letztlich die Zuversicht der Verbraucher stärken und das Vermögen der privaten Haushalte erhöhen.

 

    Für Anleger biete es sich deshalb an, im Zuge der erwarteten wirtschaftlichen Erholung auch höherverzinsliche Unternehmensanleihen mit ins Portfolio zu nehmen, die aktienähnliche Eigenschaften besäßen und durch ihre Zinszahlungen den Anlegern ein zusätzliches Einkommen brächten. Investoren sollten sich aber auch des erhöhten Ausfallrisikos von US-High-Yield-Anleihen gegenüber US-Staatsanleihen bewusst sein./la/hbr/he

 

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Heute im Fokus

DAX schließt leicht im Minus -- Dow schließt nach Fed-Zinsentscheid deutlich stärker -- Russische Regierung verkauft Devisen wegen Rubelverfall -- Samsung, Philips, Fed-Sitzung im Fokus

Fed stimmt Märkte auf kommende Zinserhöhung ein. Präsidentenwahl in Griechenland geht in die zweite Runde. Blackberry will mit dem 'Classic' alte Fans zurückgewinnen. Coeure: Breiter Konsens im EZB-Rat für zusätzliche Maßnahmen. Commerzbank fällt wegen Russland-Sorgen ans DAX-Ende. Obama unterzeichnet Haushalt.
Wer hat die USA von Platz 1 verdrängt?

schaften der Welt

europa

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?

Anzeige