21.11.2012 12:18
Bewerten
 (0)

Anleiheauktion: Deutschlands Zinsen nähern sich Rekordtief

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Investoren leihen Deutschland weiter Geld zum Schleuderpreis. Am Mittwoch verkaufte der Bund richtungsweisende Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit zum durchschnittlichen Zins von 1,40 Prozent - es ist der zweitniedrigste Wert, der je erzielt wurde. Das geht aus einer Mitteilung der mit dem Schuldenmanagement beauftragten Finanzagentur in Frankfurt hervor.

 

    Bei der letzten Auktion am 24. Oktober hatten Anleger noch einen etwas höheren Zins von 1,56 Prozent verlangt. Zuletzt konnte sich Deutschland am 11. Juli günstiger frische Mittel besorgen. Damals waren die Zinsen auf ein Rekordtief von 1,31 Prozent gefallen.

 

    Insgesamt sammelte der Bund zur Wochenmitte 3,25 Milliarden Euro ein. Die Gebote hätten gereicht, um 4,91 Milliarden Euro am Markt zu platzieren. Angesichts der stockenden Griechenland-Rettung hatten Analysten bereits erwartet, dass die als sicher gehandelten Bundesanleihen gefragt bleiben würden./hbr/bgf

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX schließt über 2 Prozent fester -- Goldpreis fällt auf Vierjahrestief -- Airbag-Defekt bei Audi -- BoJ lockert Geldpolitik -- Citigroup, Lanxess, Starbucks, Groupon, LinkedIn im Fokus

Joma steigt mit 47,7 Prozent bei C.A.T. Oil ein und legt Pflichtangebot vor. E.ON und RWE müssen Klagen gegen Atommüll-Lagerung zurücknehmen. Großbritannien zahlt Weltkriegsanleihe zurück. Chevron trotzt Ölpreisrückgang. Exxon macht mehr Gewinn. Panasonic hebt Prognose an. Russische Notenbank stemmt sich mit Zinserhöhung gegen Rubel-Verfall.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

In welchen europäischen Ländern ist das Preisniveau besonders hoch?

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Umfrage

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat den Sparkurs der Bundesregierung infrage gestellt. Denken Sie auch, dass der Staat mehr investieren sollte?

Anzeige