13.12.2012 11:35
Bewerten
 (0)

Anleiheauktion: Italiens Zinsen auf tiefstem Stand seit Herbst 2010

    ROM/FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einer erfolgreichen Geldmarktauktion zur Wochenmitte hat Italien sich am Donnerstag weitere Mittel bei Investoren besorgt. Trotz der anhaltenden politischen Turbulenzen gelang es, zwei Anleihen zu gesunkenen Zinsen zu verkaufen. Das geht aus Daten der italienischen Schuldenagentur hervor.

 

    Mit einer dreijährigen Anleihe sammelte Italien demnach knapp 3,5 Milliarden Euro ein. Die Zinsen gingen gegenüber der letzten Auktion am 14. November von 2,64 auf 2,5 Prozent zurück. Das ist der niedrigste Wert seit Ende Oktober 2010.

 

    Zudem zapfte Rom Investoren im langen Laufzeitbereich bis 2026 an. Das entsprechende Papier spülte zu einem Zinssatz von 4,75 Prozent weitere 729 Millionen Euro in die Staatskasse.

 

    Insgesamt konnte Italien das maximale Platzierungsziel von 4,25 Milliarden Euro damit beinahe erreichen. Die Nachfrage nach den Anleihen ging gegenüber den letzten Auktionen leicht zurück, blieb aber mehr als ausreichend.

 

    Die politischen Risiken in Italien waren zuletzt wieder gestiegen. Ex-Premier Silvio Berlusconi hatte die Finanzmärkte zwischenzeitlich mit einer Comeback-Ankündigung in Aufruhr versetzt. Am Mittwochabend deutete er jedoch an, nun doch eventuell wieder Abstand von diesen Plänen zu nehmen.

 

    Bereits am Mittwoch hatte Italien sich mühelos 6,5 Milliarden Euro am Geldmarkt besorgt./hbr/jsl

 

 

InstitutZinssatz
Banka Kovanica1,80%
Banco BNI Europa1,75%
BOS Bank1,60%
Atlantico Europa1,50%
Novo Banco1,45%
weitere Sparbriefe Zinssätze

Heute im Fokus

DAX über 12.000 Punkten -- Asiens überwiegend stärker -- RWE: Hohe Abschreibungen vermiesen Bilanz -- Fresenius will Gewinn bis 2020 kräftig steigern -- Bayer, thyssenkrupp im Fokus

Warum Mega-Deals wie Kraft Heinz-Unilever platzen. Telefónica Deutschland halbiert Verlust. ABB deckt Betrugsfall in Südkorea im eigenen Konzern auf. FMC erreicht selbst gesteckte Ziele und will 2017 weiter zulegen. Airbus schreibt im Schlussquartal rote Zahlen. Ströer wächst kräftig und verzeichnet soliden Start 2017.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten
Welche Stadt macht das Rennen?
Jetzt durchklicken
Mit welchem Beruf kommt man am ehesten an die Spitze?
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Umfrage

Welche Wertpapiere besitzen Sie?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
Apple Inc.865985
Allianz840400
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
CommerzbankCBK100
BMW AG519000
Siemens AG723610
BayerBAY001
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
GAZPROM PJSC (spons. ADRs)903276
BASFBASF11
TeslaA1CX3T
Nordex AGA0D655