Japanische Zentralbank lockert geldpolitische Zügel

Die wirtschaftlichen Erwartungen wurden gesenkt. Angesichts der Schuldenkrise in der Eurozone "sind die Exporte und die Industrieproduktion zurückgegangen, was sich auf die Inlandsnachfrage und die Investitionen auswirkt", heißt es in einer Erklärung der Bank of Japan. Die Stimmung, insbesondere in der Produktion, sei zurückhaltender geworden. Vor diesem Hintergrund "schwächele" die japanische Wirtschaft etwas. Und dieser Zustand werde bis auf weiteres anhalten.
Die mittlere und langfristige Preisstabilität werde Thema der nächsten Sitzung sein, hieß es. Japans designierter Regierungschef, der Liberaldemokrat Shinzo Abe, hatte die Bank am Dienstag aufgefordert, das Inflationsziel auf zwei Prozent zu verdoppeln. Im Februar hatte die Zentralbank ein Inflationsziel von einem Prozent ausgegeben, um die seit über einem Jahrzehnt anhaltende Deflation zu überwinden.
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