19.06.2013 11:05
Bewerten
 (0)

BoE-Gouverneur wird auch bei seiner letzten Sitzung überstimmt

   Von Jason Douglas und Ainsley Thomson

   LONDON--Auch in der letzten Sitzung des Geldpolitischen Rats der Bank of England (BoE) unter seiner Leitung hat sich Gouverneur Mervyn King nicht mit seinem Wunsch nach einer Ausweitung des Wertpapierkaufprogramms durchsetzen können. Der Rat stimmte mit einer Mehrheit von sechs Stimmen für ein unverändertes Volumen des Ankaufprogramms von 375 Milliarden Pfund Sterling. King, Paul Fisher und David Miles hatten wie bereits in den vorigen Sitzungen dafür votiert, das Volumen um 25 Milliarden Pfund zu erhöhen, wie aus dem Protokoll der Sitzung vom 5. und 6. Juni hervorgeht. Einmütig beschlossen die neun Ratsmitglieder, den Leitzins unverändert auf dem Rekordtief von 0,50 Prozent zu belassen

   King, Fisher und Miles wiesen auf das Risiko neuer Turbulenzen im Euroraum hin und äußerten die Einschätzung, dass zusätzliche Stimulierung die britische Wirtschaft ankurbeln würde, ohne die Inflation anzuheizen.

   Die Mehrheit des Rats sah die Geldpolitik jedoch als angemessen an. Das Wirtschaftswachstum zeige Anzeichen von Belebung. Zusätzliche Stimulierung könne die Anleger veranlassen, große Risiken einzugehen. Die Jahresinflation dürfte nach Ansicht des Rats im Mai auf 3 Prozent steigen und bis zum Jahresende über dem Inflationsziel der BoE von 2 Prozent verharren.

   Zum 1. Juli wird der kanadische Notenbankchef Mark Carney die Nachfolge von King an der Spitze der BoE übernehmen. King, der die Notenbank seit 2003 leitete, geht in den Ruhestand.

   Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/sgs/apo

   (END) Dow Jones Newswires

   June 19, 2013 05:03 ET (09:03 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 05 03 AM EDT 06-19-13

InstitutZinssatz
Banka Kovanica1,80%
Banco BNI Europa1,75%
BOS Bank1,60%
Atlantico Europa1,50%
Novo Banco1,45%
weitere Sparbriefe Zinssätze

Heute im Fokus

DAX geht mit kleinem Plus ins Wochenende -- Wall Street reagiert verhalten auf Amtsantritt von US-Präsident Trump -- Postbank sieht Chancen auf IPO -- Yellen: US-Geldpolitik auf Kurs -- GE im Fokus

Buffett-Investment BYD träumt vom Gigaerfolg in den USA. AIG schlägt Milliardenrisiken an Berkshire Hathaway los. Deutsche Top-Manager warnen Trump vor Strafzöllen und Abschottung. American Express verdient deutlich weniger. Chinas Wachstum fällt auf niedrigsten Stand seit 1990. Winterkorn bleibt dabei: Von Betrug bei VW nichts gewusst.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Technologieaktien: Drei Möglichkeiten, um vom Trend "Digitale Fabrik" zu profitieren!
Die vierte industrielle Revolution ist im vollen Gange und verändert, vom Großteil der Gesellschaft völlig unbemerkt, bereits die Produktionsabläufe in den großen, industriellen Hallen. Wir zeigen Ihnen in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins drei Möglichkeiten, wie Sie in den kommenden Monaten und Jahren von dem Zukunftstrend "Digitale Fabrik" profitieren können.
Anlegermagazin kostenlos erhalten
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Umfrage

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat die Nato als obsolet bezeichnet. Halten Sie das Militärbündnis ebenfalls für überflüssig?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG 514000
Daimler AG 710000
BASF BASF11
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 766403
Scout24 AG A12DM8
AMD Inc. (Advanced Micro Devices) 863186
Apple Inc. 865985
E.ON SE ENAG99
Allianz 840400
BMW AG 519000
Bayer BAY001
Deutsche Telekom AG 555750
Nestle SA A0Q4DC
Commerzbank CBK100
Facebook Inc. A1JWVX