05.05.2013 14:54

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Brüderle kritisiert niedrige Zinsen und EZB-Stimmgewichte


    NÜRNBERG (dpa-AFX) - Die FDP sieht die Niedrigzins-Politik der Europäischen Zentralbank und die Machtverteilung im EZB-Rat zunehmend kritisch. Die niedrigen Zinsen dürften nicht unbegrenzt so bleiben, weil bei höherer Inflation Sparer "schleichend enteignet" würden, warnte Spitzenkandidat Rainer Brüderle am Sonntag auf dem FDP-Parteitag in Nürnberg. Die Regierungspartei verlangt in ihrem Wahlprogramm künftig ein Vetorecht für Deutschland bei wichtigen EZB-Entscheidungen etwa zum Ankauf von Staatsanleihen der Euro-Krisenstaaten. Es könne auf Dauer nicht sein, dass Malta das gleiche Stimmgewicht habe wie Deutschland. "Da ist was nicht in Ordnung in der Konzeption der EZB", sagte Brüderle./tb/cs/DP/ep

Kommentare zu diesem Artikel

DiBoFfm schrieb:
07.05.2013 09:26:42

Da hat sich Kohl damals über den Tisch zeihen lassen. Diejenigen, die den Vorteil davon haben, werden ihren Trumpf niemals freiwillig abgeben. Da Deutschland erpressbar ist, muss man eher von weiteren Zugeständnissen der jeweiligen deutschen Regierung rechnen.

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