05.05.2013 14:54
Bewerten
 (1)

Brüderle kritisiert niedrige Zinsen und EZB-Stimmgewichte

    NÜRNBERG (dpa-AFX) - Die FDP sieht die Niedrigzins-Politik der Europäischen Zentralbank und die Machtverteilung im EZB-Rat zunehmend kritisch. Die niedrigen Zinsen dürften nicht unbegrenzt so bleiben, weil bei höherer Inflation Sparer "schleichend enteignet" würden, warnte Spitzenkandidat Rainer Brüderle am Sonntag auf dem FDP-Parteitag in Nürnberg. Die Regierungspartei verlangt in ihrem Wahlprogramm künftig ein Vetorecht für Deutschland bei wichtigen EZB-Entscheidungen etwa zum Ankauf von Staatsanleihen der Euro-Krisenstaaten. Es könne auf Dauer nicht sein, dass Malta das gleiche Stimmgewicht habe wie Deutschland. "Da ist was nicht in Ordnung in der Konzeption der EZB", sagte Brüderle./tb/cs/DP/ep

Heute im Fokus

DAX im Plus -- Deutsche Bank verdreifacht Gewinn -- Billiges Kerosin und Streikpause beflügeln Lufthansa -- Nokia wächst -- Fresenius hebt Prognose an -- Siemens, Facebook im Fokus

Finanzabteilung des griechischen Parlamentes: Katastrophales Halbjahr. War der Grexit-Plan von Varoufakis Hochverrat? Auch Audi senkt die Auslieferungsprognose. Telefonica nimmt schwächeres Ergebnis in Kauf. Arbeitslosenzahl steigt auf 2,773 Millionen. Sony meldet rasanten Quartalszuwachs. RBS erzielt überraschend Gewinn.
Das sind die10 innovativsten Länder der Welt

Die heißesten deutschen Überflieger

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Umfrage

Daimler will noch in diesem Jahr einen selbstfahrenden Lastwagen auf einer deutschen Autobahn testen. Was halten Sie davon, dass ein Computer den Fahrer ersetzt?