11.06.2013 11:46
Bewerten
 (2)

Bundesregierung spart mehr als 100 Milliarden Euro

Dank Niedrigzinsen
Die Bundesregierung spart dank der niedrigen Zinsen für Bundesanleihen bis 2014 mehr als 100 Milliarden Euro an Zinszahlungen.
Das ist das Ergebnis einer Berechnung des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW), die der Tageszeitung Die Welt vorliegt.

   Die Bundesregierung hat demnach bereits von 2009 bis heute rund 80 Milliarden Euro an Zinsen gespart. Bereits im laufenden Jahr könnte die Ersparnis auf über 100 Milliarden Euro steigen, prognostiziert das IfW. "Die Höhe der eingesparten Zinsen dürfte in diesem Jahr die Grenze von 100 Milliarden Euro durchbrechen", sagt Jens Boysen-Hogrefe, Autor der Studie.

   "Wenn die Grenze in diesem Jahr noch nicht erreicht wird, dürfte es spätestens Mitte 2014 soweit sein." Diese Zahlen beziehen sich auf die gesamte Laufzeit der Papiere; die Ersparnis verteilt sich deshalb je nach Laufzeit der Papiere über einige Jahre.

   Die Berechnung berücksichtigt alle Bundesanleihen, die seit dem Jahr 2009 ausgegeben wurden. Um zu ermitteln, wie viel die Bundesregierung spart, hat das IfW die Zinssätze dieser Papiere mit dem Durchschnittszinssatz der vorangegangenen zehn Jahre, also von 1999 bis 2008, verglichen.

   DJG/chg (END) Dow Jones Newswires

Bildquellen: AR Pictures / Shutterstock.com, telesniuk / Shutterstock.com

Heute im Fokus

DAX startet stärker -- Börse Tokio fester -- Siemens streicht wohl weitere Arbeitsplätze -- Strafzinsen für Mittelstandskunden der Commerzbank -- Norwegischer Staatsfonds kritisiert VW-Familien

Chinas Währungsreserven fallen auf tiefsten Stand seit 2012. Twitter schließt 125.000 Zugänge. Daimler startet Afrika-Offensive. Bilfinger verkauft Water Technologies nach China. New Jersey verklagt VW im Abgas-Skandal. Disneys Star Wars spielt zweite Milliarde im Eiltempo ein.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten
Diese Top 20 haben zur Verbessung der Welt beigetragen
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Umfrage

Die Regulierungsvorgaben für die Vermittlung von Finanzprodukten laufen unvermindert fort. Nutzt dies letztlich dem Anleger?