Heute anstehende Termine:
- Deutschland: Verbraucherpreisindex und HVPI Dezember und Jahr 2008
- Deutschland: DIW Konjunkturbarometer Januar
- EZB Ratssitzung
- EU: Inflation Dezember
- USA: Erzeugerpreisindex Dezember
- USA: Empire State Manufacturing Survey Januar
- USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe
- USA: Philadelphia Fed Index Januar
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Accor: Quartalszahlen
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Genentech: Quartalszahlen
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Intel
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POSCO
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SinnerSchrader
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Sulzer: Quartalszahlen
DAX ergibt sich Abwärtstrend
Nach zunächst positivem Handelsauftakt zeigten sich die Anleger an den deutschen Parketts im weiteren Handelsverlauf deutlich verunsichert und schickten die Indizes auf eine Berg- und Talfahrt. Am frühen Nachmittag kamen Impulse von Seiten der Europäischen Zentralbank, die den
Leitzins wie erwartet um 50 Basispunkte auf 2,00 Prozent reduziert hat. Die Märkte reagierten jedoch zunächst alles andere als positiv und gaben deutlicher nach. Verstärkt wurde der Abwärtstrend durch eine erneut schwache Entwicklung an den US-Parketts. Schlussendlich verabschiedeten sich die Indizes uneinheitlich in den Feierabend.
Der
DAX notierte nach dem Kurseinbruch zur Wochenmitte zum Handelsstart am Donnerstag zunächst 0,3 Prozent fester, bevor eine Berg- und Talfahrt einsetzte. Nach Bekanntgabe des EZB-Zinsentscheids gab der Leitindex jedoch wieder deutlicher nach, was sich nach Handelsstart in den USA verstärkte. Am Ende stand ein Minus von 1,9 Prozent auf 4.337 Punkte an den Kurstafeln - damit sackten Standardwerte den siebten Tag in Folge ab.
Der
TecDAX konnte in einem volatilen Handel hingegen zulegen und verteidigte seine Zugewinne auch im späten Handel weiter. Mit Handelsende legte das Börsenbarometer 1,0 Prozent zu und schloss bei 460 Zählern.
17:43 Uhr: Euro nach EZB-Entscheid schwach
Die Europäische Gemeinschaftswährung Euro hat sich am Tag der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) schwach gezeigt. Große Überraschungen von Seiten der Währungshüter blieben jedoch aus, die Senkung des Leitzinses um 50 Basispunkte auf 2,00 Prozent war an den Märkten bereits erwartet worden.
16:38 Uhr: Öl: OPEC erwartet sinkende Nachfrage
Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) rechnet für das laufende Jahr damit, dass sich die Nachfrage nach Rohöl weiter abschwächen wird. Laut dem Monatsbericht das Ölkartells habe die Ölnachfrage in 2008 erstmals seit 1983 um 0,1 Millionen Barrel of Oil Equivalent (BOE) pro Tag abgenommen. Für 2009 erwartet die OPEC einen Rückgang der weltweiten Ölnachfrage um 0,2 Millionen BOE pro Tag.
16:24 Uhr: EZB: Mögliche Zinspause im Februar
Nach der vierten Zinssenkung in Folge stellt die Europäische Zentralbank EZB für ihre kommende Februarsitzung eine Pause in der Zinssenkungspolitik in Aussicht. "Das bereits in drei Wochen stattfindende Treffen dürfte für die Geldpolitik keine große Bedeutung haben", erklärte der Präsident der Währungshüter, Jean-Claude Trichet, am Donnerstag.
16:21 Uhr: Philadelphia-Fed-Index zeigt sich erholt
Der an den US-Finanzmärkten viel beachtete Geschäftsklimaindex der Fed-Regional-Notenbank von Philadelphia hat sich im Januar 2009 unerwartet verbessert. Demnach ist der Index von -36,1 Punkten (vorläufig: -32,9) im Dezember 2008 auf nun -24,3 Punkte gestiegen.
15:58 Uhr: Autodesk erwartet rote Zahlen
Der US-Konzern Autodesk rechnet im vierten Quartal mit roten Zahlen. Der Verlust soll sich auf fünf bis zwölf Cents je Aktie belaufen, während bei den Erlösen mit einem Wert zwischen 475 und 500 Millionen Dollar gerechnet wird. Um seine Kosten zu senken will das Unternehmen zudem rund zehn Prozent seiner Belegschaft abbauen. Von den Stellenstreichungen betroffen seien 750 Mitarbeiter, hieß es in einer Mitteilung am Donnerstag.
15:45 Uhr: Wall Street schwach
Den siebten Tag in Folge geben die US-Börsen am Donnerstag nach zunächst leicht festem Start nach. Vorbörslich kamen reihenweise Nachrichten von Konjunkturseite: Die Arbeitsmartksituation hat sich erneut verschlechtert, die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zogen deutlich an. Die amerikanischen Erzeugerpreise haben sich unterdessen im Dezember 2008 erneut reduziert. Überraschend positive Nachrichten kamen zur allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. Der Empire State Manufacturing Index hat sich überraschend verbessert. Abermals stehen Finanztitel im Anlegerfokus, nachdem JPMorgan für das vierte Quartal schwarze Zahlen vermelden konnte. Die Bank of America gerät unterdessen nach Gerüchten um neuerlich notwendige Staatshilfen unter Druck. Spekulationen um den Gesundheitszustand des
Apple-Chefs Steve Jobs rücken die Aktie in den Fokus.
Der Dow Jones notierte zum Handelsauftakt am Donnerstag leicht fester, rutscht aber bereits nach wenigen Minuten ab.
Die Nasdaq Composite notiert ebenfalls schwächer.
15:30 Uhr: Dow Jones startet fester
Der US-Leitindex Dow Jones steigt mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent in den Handel ein.
15:16 Uhr: Empire State Manufacturing Index hellt auf
Die Federal Reserve Bank of New York ermittelte für Januar 2009 eine Verbesserung bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York.
So wuchs der Empire State Manufacturing Index auf -22,2 Punkten, während Volkswirte lediglich mit einer Verbesserung auf -25,0 Punkte gerechnet hatten.
15:05 Uhr: US-Erzeugerpreise sinken langsamer
Die amerikanischen Erzeugerpreise haben sich im Dezember 2008 erneut reduziert. Dies gab das US-Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag bekannt. Binnen Monatsfrist schrumpften die Preise um 1,9 Prozent und verzeichneten damit bereits den fünften Preisrückgang in Folge.