Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)NewsBilanz/GuVDividende/HVZertifikateDepot/Watchlist
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenSchätzungenTermineOptionsscheinemyHome
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichProfilKnock-OutsSenden/Drucken
OrderbuchRealtime StuttgartFundamentalanalyseRatingInsidertradesFondsInvestmentreport
HistorischRealtime PushmyNewsAusblickim ForumAnleihen
Kaufen
Verkaufen

10.12.2012 18:06

Senden
EURIBOR-AFFÄRE?

Haben Banken auch den Euribor manipuliert?

Deutsche Bank zu myNews hinzufügen Was ist das?


Den europäischen Banken droht einem Pressebericht zufolge eine Klage der Europäischen Union wegen möglicherweise manipulierter Zinssätze - dieses Mal im Zentrum: der Euribor.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht der seit Monaten in den Schlagzeilen stehende Referenzzins Libor, sondern sein Euro-Pendant Euribor. Die EU stehe kurz davor, eine Reihe von Banken wegen illegaler Absprachen bei der Euribor-Festsetzung zu verklagen, schreibt das "Wall Street Journal" (WSJ) in seiner Onlineausgabe unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

    Die EU hatte im Oktober wegen des Verdachts einer möglichen Manipulation von Zinssätzen Büros von einigen Geldhäusern in mehreren Ländern durchsucht. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg sollen sie versucht haben, den Referenzzins zu beeinflussen, um sich Vorteile im Derivatehandel zu verschaffen. Der Euribor (Euro Interbank Offered Rate) ist der Zinssatz, den europäische Banken untereinander beim Handel von Einlagen verlangen. Euribor und Libor gelten als Referenz für Geldgeschäfte in Billionenhöhe, auch Kredite orientieren sich daran.

   Falls sich herausstellt, dass die Institute schuldig sind, kann die EU-Behörde hohe Strafen von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes verhängen. Dem "WSJ"-Bericht zufolge wurden im Oktober mindestens ein Dutzend Banken durchsucht. Die Ermittler prüften derzeit, ob zum Beispiel die Crédit Agricole, die Deutsche Bank, die HSBC oder die Société Générale mit der britischen Großbank Barclays kollaboriert haben.

   Barclays hatte bereits eingestanden, auch bei der Ermittlung des Euribor regelwidrig vorgegangen zu sein. Die britische Großbank hatte im Juli mit dem Geständnis, den Libor (London Interbank Offered Rate) jahrelang manipuliert zu haben, einen neuen Bankenskandal ausgelöst. Den Verdacht von falsch ermittelten Libor-Sätzen hatte es bereits zuvor gegeben. Seit dem Geständnis von Barclays hat die Affäre neue Fahrt aufgenommen. Mittlerweile laufen weltweit Ermittlungen gegen zahlreiche Geldinstitute - darunter auch die Deutsche Bank./zb/enl/kja

BRÜSSEL (dpa-AFX)

Bildquellen: Gunnar Pippel / Shutterstock.com

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

Hein Bloed schrieb:
10.12.2012 18:16:32

Wieso denn das Fragezeichen im Titel? Da der Devisenhandel einer der größten Märkte ist, lohnt sich da natürlich Manipulation, eher noch wie bei den Rohstoffen und Aktien.

khaproperty schrieb:
10.12.2012 17:30:09

Solange sich die Deppen mit dem eurobor befassen, sind sie abgelenkt von den großen Sachen, die viel mehr einbringen - und die Wähler auch.

Kommentar hinzufügen
  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Bank AG

mehr
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
22.04.14Deutsche Bank NeutralUBS AG
17.04.14Deutsche Bank HaltenBankhaus Lampe KG
17.04.14Deutsche Bank OutperformBNP PARIBAS
15.04.14Deutsche Bank SellGoldman Sachs Group Inc.
11.04.14Deutsche Bank buyKelper Cheuvreux
17.04.14Deutsche Bank OutperformBNP PARIBAS
11.04.14Deutsche Bank buyKelper Cheuvreux
10.04.14Deutsche Bank OutperformCredit Suisse Group
28.03.14Deutsche Bank buyKelper Cheuvreux
26.03.14Deutsche Bank OutperformCredit Suisse Group
22.04.14Deutsche Bank NeutralUBS AG
17.04.14Deutsche Bank HaltenBankhaus Lampe KG
03.04.14Deutsche Bank NeutralJP Morgan Chase & Co.
21.03.14Deutsche Bank HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
13.03.14Deutsche Bank HoldCommerzbank AG
15.04.14Deutsche Bank SellGoldman Sachs Group Inc.
20.03.14Deutsche Bank UnderperformMacquarie Research
25.02.14Deutsche Bank verkaufenGoldman Sachs Group Inc.
20.02.14Deutsche Bank verkaufenSociété Générale Group S.A. (SG)
19.02.14Deutsche Bank verkaufenGoldman Sachs Group Inc.
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Bank AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen