30.01.2013 20:35
Bewerten
 (1)

US-Notenbank bekräftigt aggressiven Kurs

US-Notenbank bekräftigt aggressiven Kurs
Fed im Fokus
Die US-Notenbank Fed gibt vorerst weiter Vollgas, um die schwächelnde amerikanische Wirtschaft anzuschieben.
Die Währungshüter machen keinerlei Abstriche an ihrem ultralockeren Kurs, wie der geldpolitische Ausschuss (FOMC) am Mittwoch im Anschluss an seine zweitägige Sitzung in Washington mitteilte.

    Die Notenbank bestätigte ihre erst im Dezember beschlossenen Maßnahmen: Um das lahmende US-Wachstum anzukurbeln, werden pro Monat Anleihen im Volumen von 85 Milliarden US-Dollar aufgekauft. Der Leitzins liegt weiter in der Spanne von null bis 0,25 Prozent. Er soll solange "außergewöhnlich niedrig" bleiben, bis die Arbeitslosenquote unter die Marke von 6,5 Prozent sinkt. Derzeit liegt diese bei 7,8 Prozent.

ARBEITSMARKT WEIT VON ANGESTREBTEN ZIELEN ENTFERNT

    Den Zustand der US-Wirtschaft sehen die Notenbanker weiter kritisch. Nach wie vor gebe es Abwärtsrisiken, die Arbeitslosenzahl bleibe erhöht. Zudem halten die Währungshüter die Inflationserwartungen für stabil, was geldpolitischen Spielraum bedeutet. Die jüngsten Entscheidungen wurden nicht einstimmig getroffen. Esther George von der Kansas City Fed stimmte gegen die Beschlüsse. Sie ersetzte zu Jahresbeginn Richmond-Fed-Chef Jeffrey Lacker als stimmberechtigtes Mitglied im FOMC. Lacker gilt ebenfalls als Gegner der lockeren Geldpolitik.

    Die Finanzmärkte reagierten verhalten auf die Fed-Beschlüsse. Die US-Börsen tendierten leicht im Minus. Der Eurokurs (Dollarkurs) baute seine Gewinne aus und stieg auf ein Tageshoch von 1,3588 US-Dollar./hbr/he

WASHINGTON (dpa-AFX) -

Bildquellen: fstockfoto / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX leicht im Plus -- Zalando-Aktie startet bei 24,10 Euro -- adidas will bis zu 1,5 Milliarden Euro an Aktionäre ausreichen -- Streik kostet Lufthansa zweistelligen Millionenbetrag

Britische Finanzaufsicht untersucht Bilanz von Tesco. Bei RWE drohen Streiks wegen Kampf um Gehälter. SAP: Betriebsbedingte Kündigungen sind 'Ultima Ratio'. Telefonica Deutschland ist bei Übernahme von E-Plus am Ziel. Microsoft kündigt nächste Windows-Version an.
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Index of Economic Freedom 2014

Umfrage

Beim Kauf eines Finanzproduktes vertraue ich in erster Linie auf Informationen:

Anzeige