21.02.2013 11:41
Bewerten
 (0)

Frankreich muss Anlegern höhere Zinsen bieten

    PARIS (dpa-AFX) - Die zweitgrößte Euro-Volkswirtschaft Frankreich muss den Investoren etwas höhere Zinsen für frisches Kapital zahlen. Bei einer Auktion dreier Staatsanleihen stieg die Rendite eines Papiers mit Fälligkeit 2018 auf 1,12 Prozent, wie die nationale Schuldenagentur Agence France Tresor am Donnerstag in Paris mitteilte. Verglichen mit einer Auktion im Januar erhöhte sich der Durchschnittszins moderat um sechs Basispunkte.

 

    Dank einer hohen Nachfrage gelang es, mit knapp acht Milliarden Euro so viel Geld wie in etwa geplant aufzunehmen. Zusätzlich zu dem siebenjährigen Schuldtitel versteigerte Frankreich zwei weitere Anleihen mit Fälligkeit 2015 und 2017. Ein Renditevergleich ist nicht sinnvoll, weil ähnliche Versteigerungen zu lange zurückliegen.

 

    Frankreich zieht derzeit die Aufmerksamkeit von Investoren und Ökonomen auf sich, weil das Land nur wenig gegen seine strukturellen Schwächen in der Wirtschaft unternimmt. Vielmehr hatte Staatspräsident Francois Hollande unlängst eine aktive Wechselkurspolitik gegen den starken Euro gefordert, um Nachteile infolge verteuerter Exporte zu verhindern./bgf/hbr

 

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Heute im Fokus

DAX im Plus -- Alibaba sammelt mit Dollar-Anleihen 8 Milliarden ein -- BVB ist schuldenfrei -- KUKA mit Angebot für Swisslog erfolgreich -- Strafzinsen für Großkunden auch bei der WGZ Bank

Deutsche-Bank-CFO empfiehlt Alternative zum Sparbuch. EVG droht mit Streiks: Bahn erfüllt Forderungen nicht. EZB-Chef Draghi unterstreicht Handlungsbereitschaft. Von Vodafone gekaufte Firma half Geheimdiensten beim Spähen. General Electric verkauft japanisches Wohnimmobiliengeschäft an Blackstone.
Das sind Deutschlands Global Player

träger

So viel erhalten die Deutschen

Umfrage

Der Gesetzentwurf zur Frauenquote in den Führungsetagen von Unternehmen stößt in der Union auf wachsenden Widerstand. Wie stehen Sie zu diesem Thema?

Anzeige