21.02.2013 15:34
Bewerten
 (0)

Griechenland steht 2012 für ein Viertel der EZB-Nettozinseinnahmen

EZB-Zinsen: Griechenland steht 2012 für ein Viertel der EZB-Nettozinseinnahmen | Nachricht | finanzen.net
EZB-Zinsen

Der Gewinn der Europäischen Zentralbank ist im vergangenen Jahr auch dank ihrer geldpolitisch motivierten Wertpapierkäufe gestiegen.

Wie aus dem Jahresabschluss für 2012 hervorgeht, erzielte die EZB Nettozinseinnahmen von 2,289 Milliarden Euro. 2011 waren es 1,999 Milliarden gewesen.

   Davon entfielen 1,108 (Vorjahr: 1,003) Milliarden auf Staatsanleihen, die im Rahmen des Securities Markets Programme (SMP) gekauft wurden. Die Zinseinnahmen aus entsprechenden griechischen Anleihen beliefen sich auf 555 (654) Millionen Euro, was 24,2 Prozent der gesamten Nettozinseinnahmen entsprach. 633 (Vorjahr: 856) Millionen Euro Zinsen nahm die EZB aus umlaufenden Banknoten ein.

   Die Zinseinnahmen aus Papieren, die im Rahmen des Programms für den Kauf von Covered Bonds erworben wurden, beliefen sich 2012 auf 209 (166) Millionen Euro. Aus Finanzoperationen erlöste die EZB 319 (472) Millionen Euro. Die Personalkosten der Zentralbank erhöhte sich auf 219 (216) Millionen und die übrigen administrativen Kosten auf 242 (226) Millionen Euro. Die Kosten für den Bau des neuen EZB-Gebäudes stiegen 2012 um 191 auf 530 Millionen Euro.

   Die EZB erzielte im vergangenen Jahr einen Überschuss von 2,164 (1,894) Milliarden Euro. Abzüglich einer Risikorückstellung von 1,166 (1,166) Milliarden Euro verblieb ein Nettogewinn von 998 (728) Millionen Euro. Die Risikorückstellungen erhöhten sich damit auf 7,529 Milliarden Euro. Ihr Zweck ist die Abdeckung von Wechselkurs-, Zins-, Kredit- und Goldpreisrisiken.

   Der Gewinn der EZB wird nach dem Kapitalschlüssel auf die Zentralbanken der Mitgliedsländer verteilt. Wie die EZB mitteilte, ist ein Anteil von 575 Millionen Euro bereits vorab am 31. Januar ausgeschüttet worden. Der Rest soll am 25. Februar folgen.

   Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com DJG/hab/chg Dow Jones NewswiresVon Hans Bentzien

Bildquellen: Dimitrios / Shutterstock.com, Jorg Hackemann / Shutterstock.com
InstitutZinssatz
Banka Kovanica1,80%
Banco BNI Europa1,75%
BOS Bank1,60%
Atlantico Europa1,50%
Novo Banco1,45%
weitere Sparbriefe Zinssätze

Heute im Fokus

DAX geht mit kleinem Plus ins Wochenende -- Wall Street reagiert verhalten auf Amtsantritt von US-Präsident Trump -- Postbank sieht Chancen auf IPO -- Yellen: US-Geldpolitik auf Kurs -- GE im Fokus

Buffett-Investment BYD träumt vom Gigaerfolg in den USA. AIG schlägt Milliardenrisiken an Berkshire Hathaway los. Deutsche Top-Manager warnen Trump vor Strafzöllen und Abschottung. American Express verdient deutlich weniger. Chinas Wachstum fällt auf niedrigsten Stand seit 1990. Winterkorn bleibt dabei: Von Betrug bei VW nichts gewusst.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Technologieaktien: Drei Möglichkeiten, um vom Trend "Digitale Fabrik" zu profitieren!
Die vierte industrielle Revolution ist im vollen Gange und verändert, vom Großteil der Gesellschaft völlig unbemerkt, bereits die Produktionsabläufe in den großen, industriellen Hallen. Wir zeigen Ihnen in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins drei Möglichkeiten, wie Sie in den kommenden Monaten und Jahren von dem Zukunftstrend "Digitale Fabrik" profitieren können.
Anlegermagazin kostenlos erhalten
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Umfrage

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat die Nato als obsolet bezeichnet. Halten Sie das Militärbündnis ebenfalls für überflüssig?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG 514000
Daimler AG 710000
Scout24 AG A12DM8
E.ON SE ENAG99
AMD Inc. (Advanced Micro Devices) 863186
BASF BASF11
Allianz 840400
Apple Inc. 865985
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 766403
BMW AG 519000
Deutsche Telekom AG 555750
Nestle SA A0Q4DC
Commerzbank CBK100
Airbus SE 938914
Facebook Inc. A1JWVX