13.05.2013 07:28
Bewerten
 (0)

Deutsche-Bank-Chef Fitschen greift EZB an

Kritik an niedrigen Zinsen: Deutsche-Bank-Chef Fitschen greift EZB an | Nachricht | finanzen.net
Kritik an niedrigen Zinsen

Der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, zeigt sich angesichts der derzeitigen Liquiditätsschwemme besorgt.

"Die billige Liquidität von der Zentralbank ist nicht gesund", sagte Fitschen, der seit April auch Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken ist, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. "Wir sollten möglichst schnell dahin kommen, dass die Realzinsen positiv werden", so der Manager.

Eine Rückkehr zur Normalität sei zwar erklärtes Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB), es sei aber wichtig, den richtigen Weg für die Umkehr zu finden, um "nicht sofort den nächsten Kollaps zu provozieren", so Fitschen weiter.

Dass die Deutschen wegen der niedrigen Zinsen nun mehr konsumieren und weniger sparen, hieß Fitschen jedoch gut. "Ein bisschen mehr Konsum haben wir doch immer angemahnt", sagte er weiter. "Dagegen habe ich überhaupt nichts."

In seiner Branche sieht Fitschen unterdessen zu viele Anbieter. "Grundsätzlich hat Europa zu viele Banken", so der Manager. Dass bei schlecht geführten Instituten im Notfall der Staat eingreift, sieht Fitschen als Problem. "Häuser, die vom Kunden nicht akzeptiert werden, müssen aus dem Markt ausscheiden können, ohne dass es zu weitreichenden Erschütterungen kommt." Eine gute Nachricht wäre, "wenn wir zu so einer Praxis kommen".

Auf die Angestellten deutscher Banken sieht Fitschen harte Zeiten zukommen. "Es wird nicht zu vermeiden sein, dass in einigen Bereichen weniger Personal benötigt wird", sagte er weiter. Dass die Gehälter sinken werden, glaubt er allerdings nicht. "Das werden wir wohl nicht erleben", sagte er.

Dow Jones Newswires

Bildquellen: Deutsche Bank AG, Yurchyks / Shutterstock.com

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Bank AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
16.02.2017Deutsche Bank NeutralJP Morgan Chase & Co.
15.02.2017Deutsche Bank SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
07.02.2017Deutsche Bank UnderperformMacquarie Research
06.02.2017Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
06.02.2017Deutsche Bank UnderperformMacquarie Research
03.02.2017Deutsche Bank buyequinet AG
04.01.2017Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
29.11.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
03.11.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
28.10.2016Deutsche Bank buyKepler Cheuvreux
16.02.2017Deutsche Bank NeutralJP Morgan Chase & Co.
03.02.2017Deutsche Bank Equal-WeightMorgan Stanley
03.02.2017Deutsche Bank NeutralJP Morgan Chase & Co.
03.02.2017Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
02.02.2017Deutsche Bank HoldS&P Capital IQ
15.02.2017Deutsche Bank SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
07.02.2017Deutsche Bank UnderperformMacquarie Research
06.02.2017Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
06.02.2017Deutsche Bank UnderperformMacquarie Research
03.02.2017Deutsche Bank SellCitigroup Corp.
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Bank AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
InstitutZinssatz
Banka Kovanica1,80%
Banco BNI Europa1,75%
BOS Bank1,60%
Atlantico Europa1,50%
Novo Banco1,45%
weitere Sparbriefe Zinssätze

Heute im Fokus

DAX geht stabil ins Wochenende -- US-Börsen treten auf der Stelle -- Kraft Heinz an Unilever-Übernahme interessiert -- Chinesen steigen bei Deutscher Bank ein -- STADA, Allianz im Fokus

Lufthansa-Chef Spohr erteilt Beteiligung von Etihad Absage. Opel bekommt angeblich nach Verkauf an Peugeot Galgenfrist. Volkswagen-Kernmarke VW startet wegen Subventionskürzung in China mit Minus. Südzucker-Tochter AGRANA schließt Barkapitalerhöhung ab. De-facto-Chef von Samsung wegen Korruption verhaftet.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten
Die Top-Positionen von Warren Buffett
Jetzt durchklicken
Welche Airline schneidet am schlechtesten ab?
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Umfrage

Seit diesem Wochenende gelten in Deutschland neue gesetzliche Regelungen zum Fracking. Wie stehen Sie zu der umstrittenen Fördermethode?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Allianz840400
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
BASFBASF11
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
BMW AG519000
adidas AGA1EWWW
TeslaA1CX3T
CommerzbankCBK100
Banco Santander Central Hispano S.A. (BSCH)858872
BHP Billiton Ltd.850524