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06.09.2012 13:04

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LEITZINS UNVERÄNDERT

Britische Notenbank hält weiter still


Die britische Notenbank hat auch im September nichts an ihrer geldpolitischen Ausrichtung geändert.

Sowohl ihren Leitzins als auch ihr milliardenschweres Anleihekaufprogramm beließ sie unverändert, wie die Bank of England am Donnerstag in London mitteilte. Notenbankbeobachter mit diesen Entscheidungen gerechnet.

    Angesichts zahlreicher Krisenmaßnahmen wird sogar erwartet, dass die Bank of England vor Ende des Jahres nur wenig an ihrer Haltung ändern wird. Denn die jüngste Aufstockung der Anleihekäufe vom Juli wird vermutlich erst im November ausgeschöpft sein. Derzeit liegt das Volumen der Anleihekäufe bei 375 Milliarden Pfund, was etwa einem Viertel der jährlichen Wirtschaftsleistung Großbritanniens entspricht.

    Der Leitzins, zu dem sich die Geschäftsbanken bei der Notenbank refinanzieren können, liegt ebenfalls unverändert bei 0,5 Prozent. Das ist ein Rekordtief. Weitere Zinssenkungen sind zwar nicht auszuschließen, sie gelten unter Bankvolkswirten aber als eher unwahrscheinlich. Grund: Die Haltung im geldpolitischen Ausschuss der Bank of England spricht eher für unkonventionelle Maßnahmen, da eine starke Wirkung zusätzlicher Zinssenkungen bezweifelt wird. So hatte die Notenbank erst vor wenigen Monaten ein neues Kreditprogramm ("Funding for Lending Scheme") aufgelegt, das die Banken zu einer regeren Kreditvergabe bewegen soll.

LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: Alex Yeung / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

bruehlsax schrieb:
08.09.2012 14:31:27

Da scheint ein Rechenfehler vorzuliegen 375 Milliarden Pfund können nicht ein Viertel des BIP sein-das wäre eine Volkswirtschaft wie die USA!

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