15.01.2013 09:02
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RBS droht im Libor-Skandal Strafe von 500 Millionen Pfund

Libor-Affäre
Die verstaatlichte britische Großbank Royal Bank of Scotland (RBS) muss im Libor-Skandal offenbar eine hohe Strafe zahlen.
Bei der schon bald bevorstehenden Einigung mit den Behörden sei derzeit eine Summe von rund 500 Millionen Pfund (602 Mio Euro) im Gespräch, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Sprecher der RBS und ermittelnden Behörden wollten den Bericht nicht kommentieren.

    Wegen der möglichen Manipulationen des Referenzzinssatzes könnten der Investmentbankchef John Hourican und der Leiter des Marktteams Peter Nielsen ihren Job verlieren. Dem Bericht zufolge steht die Einigung zwischen der Bank und den Behörden kurz bevor. Bereits in der vergangenen Woche hatte der Sender BBC berichtet, dass sich die Verhandlungen über einen Vergleich auf der Zielgerade befinden.

  Sollte es zu der 500-Millionen-Pfund.Strafe kommen, wäre es die bisher zweithöchste im Zusammenhang mit den Libor-Ermittlungen. Spitzenreiter ist bisher die Schweizer Großbank UBS, die 940 Millionen Pfund bezahlt hatte. Die britische Barclays berappte in gleicher Angelegenheit 290 Millionen Pfund. In Deutschland ermittelt die Bafin wegen der Libor-Manipulationen gegen die Deutsche Bank

    LONDON (dpa-AFX)

Die größten Börsen- und Finanzskandale 2012

 

Platz 12: HypoVereinsbank

Die Hypovereinsbank steht unter dem Verdacht, an Steuerhinterziehung mitgewirkt zu haben. So wird dem Geldhaus von den Justizbehörden vorgeworfen, den Fiskus bei Aktiengeschäften um 124 Millionen Euro betrogen und zudem wiederholt falsche Bescheinigungen über die abgeführten Kapitalertragssteuern ausgestellt zu haben. Die HVB hält dagegen, dass sie ihren Offenlegungspflichten stets ordnungsgemäß nachgekommen sei und mit den Behörden kooperiere.

Quelle: www.hypovereinsbank.de

Bildquellen: iStock/AdrianHancu, Tupungato / Shutterstock.com
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Bank dementiert
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