10.09.2013 18:39
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Ex-Deutsche-Bank-Händler klagen gegen Kündigung

Libor-Skandal
Die Beteiligung von Deutsche-Bank-Händlern an Zinsmanipulationen beschäftigt morgen das Arbeitsgericht Frankfurt.
Vier Ex-Mitarbeiter der Deutschen Bank wehren sich gegen ihre Kündigung und klagen auf Wiedereinstellung.

    Die Bank beruft sich auf interne Prüfungen im Zusammenhang mit Tricksereien bei den Referenz-Zinssätzen Libor und Euribor. Dabei sei festgestellt worden, "dass sich einzelne Mitarbeiter aus eigenem Antrieb in einer Weise verhalten haben, die nicht den Standards der Bank entspricht", erklärte ein Konzernsprecher. Im Februar 2013 wurden fünf Händler gefeuert, in einem Fall davon ein

    Großbanken versuchten über Jahre, den Referenzzins zu manipulieren, um höhere Gewinne zu erzielen. Barclays, die Royal Bank of Scotland und die UBS mussten deswegen hohe Bußgelder zahlen. Bei der Deutschen Bank erkannte die Finanzaufsicht Bafin nach einer Sonderprüfung zwar kein bewusstes Fehlverhalten im Top-Management, wie aus Finanzkreisen zu hören ist. Die Bafin rügte aber zu lasche interne Kontrollen. Die weltweiten Ermittlungen laufen noch./ben/DP/fn

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Vladimir Jotov / Shutterstock.com
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