08.04.2013 15:02
Bewerten
 (0)

EU-Kommission hofft auf rasche Einigung über Zinsbesteuerung

Nach Luxemburgs Kehrtwende
Nach einer steuerpolitischen Wende Luxemburgs hofft die EU-Kommission auf eine rasche Verabschiedung einer EU-Richtlinie über die Zinsbesteuerung.
Diese war seit Jahren von Luxemburg und Österreich blockiert worden. "Es ist jetzt unmöglich, dass ein einziges Land die anderen 26 EU-Mitglieder blockiert", sagte eine Sprecherin der Kommission am Montag in Brüssel. "Es wird für Österreich sehr schwierig sein, seinen Widerstand aufrechtzuerhalten."

    Luxemburg hat nach Mitteilung von Finanzminister Luc Frieden seinen Widerstand gegen einen automatischen Datenaustausch mit anderen EU-Staaten über Zinserträge auf luxemburgischen Konten aufgegeben. Luxemburg und Österreich hatten bisher gemeinsam die neue Richtlinie blockiert, weil diese unter anderem einen solchen automatischen Datenaustausch - also ohne vorherigen Verdacht auf eine Straftat - vorsieht. "Wir begrüßen sehr, dass Luxemburg jetzt bereit ist, dem automatischen Datenaustausch zuzustimmen", sagte die Sprecherin. "Wir hoffen, dass es jetzt sehr rasch eine Einigung auf die neue Richtlinie geben wird."/eb/DP/hbr

BRÜSSEL (dpa-AFX)

Bildquellen: Michael Staudinger / pixelio.de
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Heute im Fokus

DAX schließt über 2 Prozent fester -- US-Börsen uneinheitlich -- Starkes Box-IPO: Erstkurs bei 20,20 Dollar -- Tele Columbus-Börsengang erfolgreich -- GE, Twitter im Fokus

Von der Leyen macht Airbus schwere Vorwürfe. EZB Coeure: Anleihekäufe nicht begrenzt. IPO: Aena geht am 11. Februar an die Börse. McDonald's plant weniger neue Filialen nach tristem Jahr. ifo-Chef Sinn kritisiert EZB-Anleihenprogramm.
Hier sollten Sie ihr Geld nicht anlegen!

Hier können Sie ihr Geld anlegen!

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Umfrage

Depot, Urlaub & Co: Sind Sie direkt von der Abkopplung des Schweizer Franken vom Euro betroffen?

Anzeige