09.03.2017 13:50
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EZB lässt Geldpolitik wie erwartet unverändert

Niveau wird beibehalten: EZB lässt Geldpolitik wie erwartet unverändert | Nachricht | finanzen.net
Niveau wird beibehalten
Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat seine Geldpolitik wie erwartet unverändert gelassen.
Nach Mitteilung der EZB bleibt der Hauptrefinanzierungssatz bei 0,00 Prozent, der Spitzenrefinanzierungssatz bei 0,25 Prozent und der Satz für Bankeinlagen bei der EZB bei minus 0,40 Prozent. Zudem bestätigte die EZB ihre Prognose, dass die Leitzinsen für längere Zeit - und zwar weit über die Zeitdauer von Wertpapierkäufen hinaus - auf dem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau bleiben werden.

   Die Wertpapierkäufe sollen laut aktueller Mitteilung zunächst bis Ende 2017, auf jeden Fall aber so lange dauern, bis der EZB-Rat eine nachhaltige Korrektur der Inflationsentwicklung erkennt, die mit seinem Inflationsziel im Einklang steht. Das mittelfristige Ziel liegt bei knapp 2 Prozent.

   Das Monatsvolumen der Ankäufe beträgt bis Ende dieses Monats 80 Milliarden Euro und ab April 60 Milliarden Euro. Sollte sich der Ausblick eintrüben oder sollten die Finanzierungsbedingungen nicht mehr mit einem weiteren nachhaltigen Inflationsanstieg im Einklang stehen, will der EZB-Rat Umfang und/oder Dauer der Ankäufe ausweiten. Der Erwerb von Wertpapieren erfolgt parallel zu Neuinvestitionen der Tilgungszahlungen für fällig werdende Wertpapiere.

   Nun steht die gegen 14.30 Uhr beginnende Pressekonferenz mit Präsident Mario Draghi im Mittelpunkt des Interesses. Beobachter warten vor allem auf Aussagen Draghis zum anhaltenden Inflationsanstieg im Euroraum. Im Februar hatte die Teuerung bei 2,0 Prozent gelegen, das ist der höchste Stand seit vier Jahren.

   Draghi wird die neuesten Prognosen des EZB-Stabs zu Wachstum und Inflation verlesen. Volkswirte rechen damit, dass die Inflationsprognose für 2017 deutlich angehoben wird. Zudem könnte die EZB Details zu der Frage veröffentlichen, wie sich die Verringerung der monatlichen Anleihekäufe um 20 Milliarden Euro auf die einzelnen Anleihegattungen verteilen soll.

Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Daniel Roland/AFP/Getty Images, Michael Gottschalk/Photothek via Getty Images

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