14.03.2013 11:35
Bewerten
 (7)

Nowotny derzeit gegen EZB-Leitzinssenkung

    WIEN (dpa-AFX) - Das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Ewald Nowotny, hat sich trotz der Rezession in der Eurozone gegen eine Zinssenkung ausgesprochen. "Derzeit ist nicht der angemessene Zeitpunkt für einen Zinsschritt", sagte der österreichische Notenbankchef am Donnerstag in Wien. Man gehe davon, dass sich die Wachstumsaussichten im weiteren Verlauf des Jahres verbessern.

    In der vergangenen Woche hatte die EZB entgegen vereinzelter Spekulationen den Leitzins unverändert auf dem Rekordtief bei 0,75 Prozent belassen. Notenbankchef Mario Draghi hatte bei dieser Gelegenheit nochmals bekräftigt, dass die EZB in der zweiten Jahreshälfte eine konjunkturelle Erholung in der Eurozone erwartet. Eine Zinssenkung sei jedoch im Rat diskutiert worden.

    Nowotny bezeichnete das Wirtschaftswachstum im Währungsraum als "unbefriedigend". Die EZB werde daher die weitere Entwicklung beobachten.

    Die Notenbank hatte ihre Wachstumsprognosen für den Währungsraum zuletzt weiter reduziert. Für das laufende Jahr geht sie wie bisher von einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung aus, der Rückgang dürfte aber etwas stärker als bisher gedacht ausfallen. Im Mittel erwartet die EZB einen Rückgang um 0,5 Prozent. Die Inflation dürfte demnach deutlich unter der von der EZB anvisierten Marke von knapp unter 2,0 Prozent liegen./jkr/hbr

InstitutZinssatz
Banka Kovanica1,80%
Banco BNI Europa1,75%
BOS Bank1,60%
Atlantico Europa1,50%
Novo Banco1,45%
weitere Sparbriefe Zinssätze

Heute im Fokus

DAX geht tief im Minus ins Wochenende -- Dow Jones leicht im Plus -- BASF-Aktie fällt trotz höherem Quartalsergebnis -- Rocket Internet, NVIDIA, Nordex im Fokus

Griechischer Zentralbankchef Stournaras dringt auf Einigung mit Gläubigern. VW-Führungsspitze verdient künftig weniger. Risse in Triebwerken des Bundeswehr-Pannenfliegers A400M. Kongress-Rede Trumps birgt Sprengkraft für die Börsen. ProSiebenSat.1-Aktien fallen - Analyst will klarere Digitalstrategie. Bitcoin erreicht neues Rekordhoch. Warum die Deutschen einfach keine Lust auf Aktien haben. RBS verliert seit 2008 rund 58 Milliarden Pfund.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Welche Wertpapiere besitzen Sie?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Nordex AGA0D655
BASFBASF11
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
BayerBAY001
Deutsche Telekom AG555750
BMW AG519000
TeslaA1CX3T
Allianz840400
E.ON SEENAG99
ProSiebenSat.1 Media SEPSM777
NVIDIA Corp.918422