Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)NewsBilanz/GuVDividende/HVZertifikateDepot/Watchlist
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenSchätzungenTermineOptionsscheinemyHome
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichProfilKnock-OutsSenden/Drucken
OrderbuchRealtime StuttgartFundamentalanalyseRatingInsidertradesFonds 
HistorischRealtime PushmyNewsAusblickim ForumAnleihen
Kaufen
Verkaufen

06.06.2013 14:21

Senden

ROUNDUP 2: EZB lockert nicht weiter - Leitzins bleibt auf Rekordtief

Commerzbank zu myNews hinzufügen Was ist das?


    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Europäische Zentralbank (EZB) lässt den Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent. Das beschloss der EZB-Rat nach Angaben der Notenbank am Donnerstag in Frankfurt. Nach der Zinssenkung im Mai und angesichts zuletzt überraschend guter Stimmungsdaten aus vielen Unternehmen der Eurozone hatten die meisten Volkswirte weder eine weitere Senkung des Leitzinses noch zusätzliche Stützungsmaßnahmen erwartet.

    Die Konjunktur im Euroraum schwächelt zwar weiter. Die 17 Euroländer stecken inzwischen aber nicht mehr ganz so tief in der Krise, nachdem sich die Rezession im ersten Quartal etwas abschwächte. "Die Wirtschaftslage im Euroraum ist nach wie vor schwierig, aber Anzeichen einer möglichen Stabilisierung sind zu erkennen", hatte Notenbank-Präsident Mario Draghi Anfang der Woche gesagt. Die EZB gehe nach wie vor davon aus, dass sich die Konjunktur im Verlauf der zweiten Jahreshälfte 2013 allmählich erholen werde.

    Noch billigeres Geld dürfte nach Einschätzung vieler Ökonomen im Kampf gegen die Rezession wenig helfen. Denn der extrem niedrige Zins kommt in der Wirtschaft der Krisenländer nicht in dem Maße an, wie die Währungshüter es sich erhofft haben: Vor allem in Spanien und Italien leiden kleinere Firmen unter hohen Zinsen für Bankkredite.

    Daher erwarten Ökonomen vorerst keine weitere Lockerung der Geldpolitik. "Wir gehen davon aus, dass die EZB den Leitzins noch für eine Zeit auf dem aktuellen Niveau belassen wird", prognostizierte etwa die Postbank (Deutsche Postbank). Und Christian Schulz von der Berenberg Bank erklärte: "Die EZB kann derzeit nicht viel ausrichten."

    Stattdessen hatte EZB-Präsident Draghi bei der letzten Zinssitzung im Mai die Möglichkeit angesprochen, den Markt für verbriefte Unternehmenskredite (ABS-Papiere) zu beleben. Damit soll die Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen verbessert werden. Jüngste Aussagen ranghoher Notenbanker bremsten aber die Erwartungen. Commerzbank-Experte Michael Schubert rechnet daher nicht so schnell mit einer "spruchreifen Lösung".

    Ökonomen halten es zudem für unwahrscheinlich, dass die EZB von der Möglichkeit Gebrauch machen wird, eine Art Strafgebühr von Banken zu verlangen, die Geld über Nacht bei der EZB parken: indem sie den Einlagenzins unter die Null-Marke senkt. Über diese Möglichkeit, das Kreditgeschäft unter den Banken zu beleben, war zwar zuletzt intensiv diskutiert worden. Der Schritt könnte aber auch unerwünschte Folgen haben, warnt Berenberg-Volkswirt Schulz: "Banken könnten die Last negativer Zinsen an ihre Kunden weiterreichen und die Kreditkosten für Unternehmen und Privatmenschen in die Höhe treiben."/hqs/ben/DP/hbr

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen
  • Relevant
    2
  • Alle
    4
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Commerzbank

mehr
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
16.04.14Commerzbank SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
15.04.14Commerzbank SellUBS AG
11.04.14Commerzbank ReduceKelper Cheuvreux
07.04.14Commerzbank OutperformBNP PARIBAS
21.03.14Commerzbank overweightMorgan Stanley
07.04.14Commerzbank OutperformBNP PARIBAS
21.03.14Commerzbank overweightMorgan Stanley
13.03.14Commerzbank buySociété Générale Group S.A. (SG)
14.02.14Commerzbank kaufenExane-BNP Paribas SA
14.02.14Commerzbank kaufenMerrill Lynch & Co., Inc.
28.02.14Commerzbank haltenNomura
26.02.14Commerzbank haltenGoldman Sachs Group Inc.
14.02.14Commerzbank haltenCredit Suisse Group
11.02.14Commerzbank haltenDeutsche Bank AG
10.02.14Commerzbank haltenIndependent Research GmbH
16.04.14Commerzbank SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
15.04.14Commerzbank SellUBS AG
11.04.14Commerzbank ReduceKelper Cheuvreux
19.03.14Commerzbank ReduceKelper Cheuvreux
07.03.14Commerzbank ReduceKelper Cheuvreux
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Commerzbank nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Die Zahl der Beschwerden von Privatversicherten über ihre Krankenkasse ist 2013 leicht gesunken. Wie Zufrieden sind Sie mit Ihrer Krankenkasse?
Ich gehöre zu denen die sich beim Ombudsmann der privaten Krankenversicherung (PKV) beschwert haben.
Ich war im letzten Jahr unzufrieden, habe mich aber nicht beschwert.
Ich hatte keine Probleme mit meiner Versicherung
Abstimmen