14.03.2013 14:36
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LBS macht dank niedriger Zinsen gutes Geschäft

Landesbausparkasse
Der niedrige Zins macht's möglich: Die rheinland-pfälzische Landesbausparkasse der Sparkassen (LBS) hat im vergangenen Jahr einen Rekord bei Neugeschäften erzielt.
Mit knapp 2,2 Milliarden Euro neuer Bausparsumme sei der Wert des Vorjahres um rund 100 Millionen Euro übertroffen worden, sagte der LBS-Vorstandsvorsitzende Max Aigner am Donnerstag in Mainz. Die Zahl der Neuverträge sank im gleichen Zeitraum um knapp drei Prozent auf 69.430. Die derzeit vergleichsweise billigen Kredite haben bei vielen Bügern den Wunsch nach den eigenen vier Wänden verstärkt.

    Neun von zehn Verträgen entfielen laut LBS auf Finanzierertarife. Nach Aigners Worten legt auch die junge Generation wieder mehr Wert auf Familie und Wohneigentum. "Junge Menschen werden wieder ein Stück konservativer", sagte er. Rund 30 Prozent des Neugeschäfts bei den Bausparverträgen entfielen auf Kunden im Alter unter 25 Jahren.

    Der Immobilienmarkt sei allerdings leer gefegt, fügte er hinzu. Die Makler-Tochter LBS Immobilien GmbH habe im vergangenen Jahr rund 2800 Objekte vermittelt - rund zwölf Prozent mehr als noch im Vorjahr. Das Volumen kletterte um 19 Prozent auf 400 Millionen Euro.

    "Es ist schwieriger, genug Immobilien ins Angebot zu bekommen", sagte der LBS-Chef. Allerdings habe seine Bausparkasse als Marktführer mit diesem Problem weniger zu kämpfen als Mitbewerber. Es sei nicht geplant, höhere Provisionen zu verlangen oder potenzielle Verkäufer mit Prämien anzulocken. Die LBS hat nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 30 Prozent in Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen beschäftigt rund 300 Menschen in der Zentrale in Mainz und nochmals ebenso viele im Außendienst./löb/DP/zb

MAINZ (dpa-AFX)

Bildquellen: Deyan Georgiev / Shutterstock.com
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