ROUNDUP: Spanien und Frankreich zahlen trotz Italien-Patt geringere Zinsen
Der viertgrößten Euro-Wirtschaft Spanien gelang es am Donnerstag, mit drei Staatsanleihen insgesamt 5,03 Milliarden Euro zu erlösen, wie Zahlen der spanischen Notenbank zeigen. Das war sogar etwas mehr als geplant. Eine Anleihe mit Fälligkeit 2023 rentierte mit durchschnittlich 4,92 Prozent und damit 0,28 Prozentpunkte niedriger als bei einer vergleichbaren Auktion Mitte Februar. Die Renditen der anderen beiden Schuldtitel mit Fälligkeit 2015 und 2018 waren ebenfalls rückläufig.
Auch Frankreich, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone, musste den Anlegern für frisches Kapital weniger Zinsen bieten. Eine Anleihe mit Fälligkeit 2027 rentierte mit 2,71 Prozent, wie die Schuldenagentur Agence France Tresor mitteilte. Das waren 0,14 Punkte weniger als bei einer Versteigerung Anfang Februar. Zusammen mit zwei weiteren Schuldtiteln, die 2018 und 2022 fällig sind, nahm Frankreich insgesamt 7,48 Milliarden Euro auf./bgf/jsl


