18.06.2013 11:25
Bewerten
(0)

ROUNDUP: Spaniens Zinsen ziehen an - Faule Bankkredite nehmen zu

DRUCKEN
    MADRID/FRANKFURT (dpa-AFX) - Schlechte Nachrichten für Spanien: Investoren verlangen höhere Zinsen und die ausfallbedrohten Kredite in den Bilanzen der angeschlagenen Bankenbranche steigen. Das zeigen am Dienstag in Madrid veröffentlichte Zahlen der Finanzagentur und der Zentralbank.

    Eine Geldmarktauktion spülte zwar etwas mehr frische Mittel in die Staatskasse als eingeplant, dafür muss das Land die neuen Schulden aber teurer bezahlen als zuletzt.

    Im Laufzeitbereich über ein Jahr zogen die Zinsen gegenüber der letzten Versteigerung von 0,99 auf 1,40 Prozent an. Um für sechs Monate Geld zu besorgen, musste Spanien Zinsen in Höhe von 0,8 Prozent bieten. Bei der letzten Auktion war der Hammer bei deutlich geringeren 0,5 Prozent gefallen.

    Insgesamt sammelte die viertgrößte Euro-Volkswirtschaft 5,04 Milliarden Euro ein und konnte das Ziel damit leicht übertreffen. Die Nachfrage blieb stabil und übertraf das Angebot um mehr als das Doppelte.

    In den Büchern der spanischen Banken ist der Anteil fauler Kredite im April von 10,47 Prozent im Vormonat auf 10,87 Prozent gestiegen, wie aus neuen Daten der Zentralbank hervorgeht. Vor einem Jahr hatte der Wert noch bei 8,73 Prozent gelegen.

    Den Zahlen zufolge saßen die spanischen Geldhäuser Ende April 2013 auf ausfallbedrohten Forderungen in Höhe von 167,1 Milliarden Euro. Das Land leidet nach dem Platzen einer Kredit- und Immobilienblase unter einer tiefen Rezession./hbr/bgf

Sparbriefe Zinsen

  • Anlagebetrag: 10.000 Euro
  • Anlagezeitraum: 3 Jahre
  • Einlagensicherung: Auch die Europäische
  • Zinszahlung: Alle Varianten
InstitutZinssatz
Banka Kovanica1,65%
J&T BANKA1,60%
Atlantico Europa1,35%
CKV1,35%
Imprebanca1,36%
weitere Sparbriefe Zinssätze

Heute im Fokus

DAX mit leichtem Plus -- Asiens Börsen fester -- Bitcoin steigt nach Start des ersten Terminkontrakts -- Deutsche Post, BVB, Siemens, Netflix im Fokus

Steinhoff-AR-Chef verhandelt mit Banken über Stillhalteabkommen. RWE bekräftigt Interesse an Kraftwerks-Zukäufen. US-Senatorin behält sich Ablehnung von Steuerreform vor. VW-Konzernchef rückt von Steuervorteilen für Dieselkraftstoff ab. IW-Studie: Mehrheit der Deutschen mit Lohn zufrieden.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Webinar: Der große Ausblick auf 2018!

Am 13. Dezember gibt Simon Betschinger von TraderFox im Anlegerclub der Börse Stuttgart einen Ausblick auf das kommende Börsenjahr. Dabei nimmt er ausgewählte Aktien unter die Lupe und erklärt, warum er genau diese Werte für besonders aussichtsreich hält.
Jetzt kostenfrei registrieren
und dabei sein!

Top-Rankings

KW 49: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 49: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Weihnachtsgeld 2017
Wer bekommt wo wieviel?

Umfrage

Kommt die Jahresendrally des DAX noch?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Steinhoff International N.V.A14XB9
Deutsche Bank AG514000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
EVOTEC AG566480
Daimler AG710000
CommerzbankCBK100
Bitcoin Group SEA1TNV9
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
BMW AG519000
Siemens AG723610
E.ON SEENAG99
Allianz840400
Dialog Semiconductor Plc.927200