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05.07.2012 16:26

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THE WALL STREET JOURNAL

Notenbanken stemmen sich gegen den Abschwung


Aus dem erwarteten Doppelschlag ist ein Triple geworden. Neben der Europäischen Zentralbank und der Bank of England haben auch die Chinesen ihre Geldpolitik gelockert. Das Ziel ist identisch: die schwächelnden Volkswirtschaften auf Touren bringen.



Während der Zinsschritt in Frankfurt auch in der Höhe so erwartet worden war, kam er in China überraschend. Auch in Peking dominiert offenbar die Sorge, dass sich die konjunkturelle Abkühlung der chinesischen Boom-Wirtschaft beschleunigt fortsetzt.

Die Bank of England öffnete unterdessen ihre Schleusentore erneut und weitet ihre Anleihekäufe massiv aus. Für 50 Milliarden Britische Pfund will die Notenbank in London in den nächsten vier Monaten Staatsanleihen des Landes erwerben, um der lahmenden Konjunktur im Vereinigten Königreich auf die Sprünge zu helfen.

Die EZB drückte den Leitzins erstmals in der Geschichte der Währungsunion erstmals unter die Marke von einem Prozent. Die Zentralbank, die sich in besonderer Weise der Geldwertstabilität verpflichtet sieht, setzt damit wie die anderen Notenbanken der Welt auf geldpolitische Lockerung, um die Wirtschaft anzukurbeln.

EZB-Präsident Mario Draghi sagte in der Pressekonferenz, der Inflationsdruck ... Lesen Sie den vollständigen Artikel auf WSJ.de

Bildquellen: iStock

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