12.05.2013 11:38
Bewerten
 (0)

UPDATE: Deutsche-Bank-Chef besorgt über niedrige Zinsen

   (NEU: Weitere Aussagen Fitschens)

   Der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, zeigt sich angesichts der derzeitigen Liquiditätsschwemme besorgt. "Die billige Liquidität von der Zentralbank ist nicht gesund", sagte Fitschen, der seit April auch Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken ist, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. "Wir sollten möglichst schnell dahin kommen, dass die Realzinsen positiv werden", so der Manager.

   Eine Rückkehr zur Normalität sei zwar erklärtes Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB), es sei aber wichtig, den richtigen Weg für die Umkehr zu finden, um "nicht sofort den nächsten Kollaps zu provozieren", so Fitschen weiter.

   Dass die Deutschen wegen der niedrigen Zinsen nun mehr konsumieren und weniger sparen, hieß Fitschen jedoch gut. "Ein bisschen mehr Konsum haben wir doch immer angemahnt", sagte er weiter. "Dagegen habe ich überhaupt nichts."

   In seiner Branche sieht Fitschen unterdessen zu viele Anbieter. "Grundsätzlich hat Europa zu viele Banken", so der Manager. Dass bei schlecht geführten Instituten im Notfall der Staat eingreift, sieht Fitschen als Problem. "Häuser, die vom Kunden nicht akzeptiert werden, müssen aus dem Markt ausscheiden können, ohne dass es zu weitreichenden Erschütterungen kommt." Eine gute Nachricht wäre, "wenn wir zu so einer Praxis kommen".

   Auf die Angestellten deutscher Banken sieht Fitschen harte Zeiten zukommen. "Es wird nicht zu vermeiden sein, dass in einigen Bereichen weniger Personal benötigt wird", sagte er weiter. Dass die Gehälter sinken werden, glaubt er allerdings nicht. "Das werden wir wohl nicht erleben", sagte er.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/mgo

   (END) Dow Jones Newswires

   May 12, 2013 05:07 ET (09:07 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 05 07 AM EDT 05-12-13

Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

  • Relevant+
  • Alle+
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Bank AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
19.05.2015Deutsche Bank overweightJP Morgan Chase & Co.
14.05.2015Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
08.05.2015Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
06.05.2015Deutsche Bank neutralCredit Suisse Group
06.05.2015Deutsche Bank NeutralUBS AG
19.05.2015Deutsche Bank overweightJP Morgan Chase & Co.
05.05.2015Deutsche Bank overweightJP Morgan Chase & Co.
28.04.2015Deutsche Bank overweightJP Morgan Chase & Co.
27.04.2015Deutsche Bank kaufenDZ-Bank AG
27.04.2015Deutsche Bank overweightJP Morgan Chase & Co.
06.05.2015Deutsche Bank neutralCredit Suisse Group
06.05.2015Deutsche Bank NeutralUBS AG
04.05.2015Deutsche Bank HoldKepler Cheuvreux
30.04.2015Deutsche Bank HaltenIndependent Research GmbH
28.04.2015Deutsche Bank NeutralNomura
14.05.2015Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
08.05.2015Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
29.04.2015Deutsche Bank SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
27.04.2015Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
27.04.2015Deutsche Bank UnderperformBNP PARIBAS
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Bank AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Deutsche Bank AG Analysen

Heute im Fokus

DAX in Rot -- Kommt Apples neues iPhone früher als erwartet? -- Schwächelnde Exporte bremsen deutschen Aufschwung -- Ifo-Geschäftsklima sinkt erstmals seit sieben Monaten -- Deutsche Bank im Fokus

Chinesische Firmen an der Frankfurter Börse: Chef weg, Geld weg. Bundestag beschließt Gesetz zur Tarifeinheit. Uber verhandelt über Milliarden-Kredit. Richemont tröstet Anleger nach Gewinneinbruch mit mehr Dividende. Amazon-Mitarbeiter in Leipzig streiken erneut. IPO: Berliner Schmuckhändler Elumeo will in Frankfurt an die Börse.
Titans

Diese Städte stellen die attraktivsten Märkte in Europa dar.

Diese Firmen zahlen Amerikas höchste Gehälter

Umfrage

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger spricht sich für die Abschaffung des Bargelds aus. Was halten Sie von diesem Vorschlag?