New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen gehen mit Abschlägen in den neuen Handelstag. Der Dow Jones verliert aktuell 0,52 Prozent auf 9.986,39 Punkte. Der Nasdaq Composite gibt indes 0,61 Prozent auf 2.134,86 Zähler nach, und der S&P 500 knickt um 0,60 Prozent auf 1.061,68 Punkte ein.
Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der Woche zum 6. Februar 2010 verbessert. Laut US-Arbeitsministerium verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 43.000 auf 440.000, während Volkswirte im Vorfeld nur einen Rückgang auf 465.000 prognostiziert hatten. Der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt schrumpfte um 1.000 auf 468.500 Erstanträge für Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung.
Die Aktie von PepsiCo bewegt sich aktuell mit 1,5 Prozent im Plus. Der zweitgrößte Softdrink-Konzern der Welt konnte sein Ergebnis im vierten Quartal 2009 wie erwartet deutlich verbessern. Der den Aktionären zuzurechnende Nettogewinn kletterte von 719 Mio. Dollar bzw. 46 Cents pro Aktie auf 1,43 Mrd. Dollar bzw. 90 Cents pro Aktie. Die Umsatzerlöse wuchsen um 4,5 Prozent auf 13,30 Mrd. Dollar an. Analysten waren zuvor von einem Gewinn von 91 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 13,26 Mrd. Dollar ausgegangen.
Der Automobilzulieferer BorgWarner konnte im vierten Quartal 2009 einen Gewinn ausweisen. Der den Aktionären zuzurechnende Nettogewinn stellte sich auf 52,7 Mio. Dollar oder 45 Cents je Aktie, gegenüber einem Vorjahresverlust von 81,4 Mio. Dollar bzw. 70 Cents pro Aktie. Bereinigt um Sondereffekte betrug das EPS 42 Cents, während Analysten durchschnittlich nur ein EPS von 22 Cents prognostiziert hatten. Die BorgWarner-Aktie gewinnt nach Zahlen 0,6 Prozent hinzu.
Der Anteilschein von Group 1 Automotive knickt derweil um fast 6 Prozent ein. Der Autohändler konnte seinen Verlust im vierten Quartal zwar deutlich verringern, die Erwartungen wurden jedoch auf bereinigter Basis knapp verfehlt. Der Nettoverlust betrug knapp 2 Mio. Dollar bzw. 8 Cents pro Aktie, nach einem Verlust von 57,4 Mio. Dollar bzw. 2,52 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Auf bereinigter Basis wurde ein Gewinn von 43 Cents pro Aktie erzielt. Der Umsatz lag mit 1,15 Mrd. Dollar um 1,5 Prozent über dem Vorjahreswert.
Der Energiekonzern FirstEnergy will seinen Konkurrenten Allegheny Energy für 4,7 Mrd. Dollar in Aktien übernehmen. Unternehmensangaben zufolge entsteht durch den Zusammenschluss, der bereits von den Boards beider Unternehmen befürwortet wurde und in den nächsten zwölf bis 14 Monaten abgeschlossen werden soll, einer der größten Energieversorger der USA. Das Papier von FirstEnergy bricht um 6 Prozent ein, während der Anteilschein von Allegheny Energy über 9 Prozent hinzugewinnt.
Die Aktie von Progress Energy verliert gut 1 Prozent an Wert. Der Energieversorger teilte heute mit, dass sein Gewinn im vierten Quartal angesichts höherer Umsätze um 53 Prozent auf 164 Mio. Dollar bzw. 59 Cents pro Aktie gestiegen ist. Die Erwartungen wurden dabei erfüllt. Die Jahresprognose wurde bestätigt. So rechnet der Konzern weiterhin mit einem bereinigten EPS von 2,85 bis 3,05 Dollar.
(11.02.2010/ac/n/m)