13.06.2013 12:18
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EZB signalisiert - Zinsen bleiben so lange wie nötig niedrig

Weiter locker: EZB signalisiert - Zinsen bleiben so lange wie nötig niedrig | Nachricht | finanzen.net
Weiter locker

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzt ihre Niedrigzinspolitik bis auf weiteres fort.

Die geldpolitische Ausrichtung werde so lange wie erforderlich locker bleiben, bekräftigte die Notenbank in ihrem am Donnerstag in Frankfurt veröffentlichten Monatsbericht. Anfang Juni hatte der EZB-Rat beschlossen, den Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent zu belassen. Mit dem billigen Geld will die Notenbank die Konjunkturerholung im weiteren Jahresverlauf unterstützen.

    Die EZB erwartet, dass die niedrigen Zinsen und die geringe Inflation die Inlandsnachfrage anheizen. Gleichzeitig dürfe Europas Exportwirtschaft von der Erholung der Weltwirtschaft profitieren.

    Obwohl jüngste Stimmungsindikatoren auf eine leichte Verbesserung hindeuteten, sei der Konjunkturausblick weiterhin mit Risiken verbunden. Die Wirtschaftsleistung im Euroraum schrumpft seit sechs Quartalen, die Lage am Arbeitsmarkt ist - mit Ausnahmen wie in Deutschland - weiterhin schlecht. Zuletzt waren aber erste Anzeichen für eine Erholung erkennbar. Zum Auftaktquartal ging die Wirtschaftsleistung (BIP) um 0,2 Prozent zum Vorquartal zurück nach minus 0,6 Prozent im vorangegangenen Vierteljahr.

    Die EZB hatte ihre Wachstumsprognose für 2013 vor einer Woche leicht auf minus 0,6 Prozent gesenkt, für 2014 jedoch leicht auf plus 1,1 Prozent angehoben. Auch deswegen gilt eine abermalige Zinssenkung nunmehr als weniger wahrscheinlich.

    Die EZB kann die Zinsen auch deshalb niedrig halten, weil der Preisdruck im Euro-Währungsgebiet aus ihrer Sicht mittelfristig gedämpft bleiben wird. Allerdings kommt das günstige Geld gerade in den Krisenländern nicht im gewünschten Maße bei den Unternehmen an, die Kreditvergabe sei nach wie vor verhalten. Vor allem in Spanien und Italien leiden kleinere Firmen unter hohen Zinsen für Bankkredite./hqs/bgf/DP/hbr

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Jorg Hackemann / Shutterstock.com, Yurchyks / Shutterstock.com
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