21.08.2013 14:36
Bewerten
 (2)

'Welt': Deutschland spart bis zu 50 Milliarden Euro an Zinskosten

    BERLIN (dpa-AFX) - Der Ruf eines sicheren Hafens und ein anhaltend niedriges Zinsniveau dürften Deutschland auch in den kommenden Jahren bei der Kreditaufnahme Milliarden-Entlastungen bescheren. 2014 und 2015 werde der Bund näherungsweise 50 Milliarden Euro an Zinskosten einsparen, weil er alte Schulden durch neue ablösen könne, berichtete die "Welt" (Mittwoch) mit Berufung auf Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). "Der Bund wird gemessen am Zinsniveau vor der Krise 2014 und 2015 jeweils mindestens 20 Milliarden Euro einsparen", wird DIW-Ökonom Simon Junker zitiert.

    Bis 2015 liefen rund 100 Milliarden Euro zehnjährige Staatsanleihen aus, hinzu kämen weitere zehn Milliarden an langlaufenden Schuldtiteln. Während 2008 der durchschnittliche Zinssatz für diese Staatsanleihen dem DIW zufolge bei 4,27 Prozent gelegen habe, dürfen die Zinsen für die kommenden Jahre bei durchschnittlich rund 2,4 Prozent liegen. Den Berechnungen zufolge spare der Bund durch die Zinsdifferenz 2014 rund 26,9 Milliarden Euro und 2015 rund 26,7 Milliarden Euro./bbi/DP/bgf

Artikel empfehlen?

Heute im Fokus

DAX schließt mit Gewinn -- Dow schließt im Plus -- Eurogruppe will Referendum abwarten -- Tsipras macht neuen Vorstoß - Schäuble und Merkel skeptisch -- Novartis, Evotec, Deutsche Bank im Fokus

Wenig Hoffnung für griechischen Antrag auf Aufschub beim IWF. Europäer suchen in der Krise Sicherheit in Gold - und Bitcoins. Eurogruppe berät über griechischen Rettungsantrag. IWF entscheidet in kommenden Wochen über Griechenlands Antrag.
Diese Promis machen Werbung für Finanzprodukte

Diese Länder horten die größten Goldreserven.

Womit verdienten die Milliardäre ihr erstes Geld?

Umfrage

Wie wird sich nach Ihrer Einschätzung der DAX bis zum Jahresende entwickeln?