09.11.2017 07:34
Bewerten
(0)

Bank of Japan: Widerstand gegen weitere Lockerung

Angst vor Nebenwirkungen: Bank of Japan: Widerstand gegen weitere Lockerung | Nachricht | finanzen.net
Angst vor Nebenwirkungen
DRUCKEN
Die Ratsmitglieder der Bank of Japan (BoJ) sind unwillig, die monetäre Bedingungen trotz der trägen Inflation weiter zu lockern.
Der Widerstand gegen eine weitere Lockerung der Geldpolitik deutet darauf hin, dass die Forderung des neuen Ratsmitglieds Goushi Kataoka nach mehr Maßnahmen zur Ankurbelung der Inflation in absehbarer Zeit kaum eine Mehrheitsunterstützung finden wird. "Wenn die Bank eine extreme Maßnahme ergreift, nur um das Ziel der Preisstabilität schneller zu erreichen, könnten sich Nebenwirkungen wie eine Anhäufung von finanziellen Ungleichgewichten und eine eingeschränkte Funktionsfähigkeit des Finanzintermediärs ergeben", zitiert das Protokoll der Sitzung des geldpolitischen Rats vom 30. und 31. Oktober eine Person aus dem neunköpfigen Gremium.

Ein Mitglied sagte, eine weitere Lockerung sorge für mehr Nebenwirkungen als positive Effekte. Eine weitere Person erklärte laut Protokoll, die gegenwärtige Politik sei am passendsten. Die BoJ hatte Ende Oktober ihren geldpolitischen Kurs wie erwartet beibehalten. Sie strebt weiterhin eine Rendite zehnjähriger Staatsanleihen von 0 Prozent an und plant den Ankauf von Staatsanleihen für 80 Billionen Yen pro Jahr. Außerdem beließ sie den Satz für Bankeinlagen bei minus 0,1 Prozent.

Ökonomen hatten diese Entscheidungen erwartet, da die Inflation weiterhin deutlich vom Zielwert von 2 Prozent entfernt ist, was auch für die Inflationserwartungen gilt. Japans Wirtschaft läuft prinzipiell gut, Arbeitskräfte sind knapp, aber der Lohndruck bleibt schwach und damit auch die grundlegende Inflation. Die Mitglieder des geldpolitischen Rats stimmten auf ihrer Sitzung mit acht zu eins für die Beibehaltung ihres bisherigen Kurses. Einzig das Ratsmitglied Goushi Kataoka votierte dagegen. Seiner Meinung nach reichen die bisherigen Maßnahmen nicht aus, um das Inflationsziel bis März 2020 zu erreichen.

DJG/DJN/cbr/mgo

TOKIO (Dow Jones)

Bildquellen: Andresr / Shutterstock.com, Lisa S. / Shutterstock.com, tony740607 / Shutterstock.com

Sparbriefe Zinsen

  • Anlagebetrag: 10.000 Euro
  • Anlagezeitraum: 3 Jahre
  • Einlagensicherung: Auch die Europäische
  • Zinszahlung: Alle Varianten
InstitutZinssatz
J&T BANKA1,60%
Banka Kovanica1,50%
Banco Portugues de Gestao1,40%
Atlantico Europa1,35%
Imprebanca1,36%
weitere Sparbriefe Zinssätze

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- Dow fester -- Größter Tesla-Bulle traut Tesla-Aktie 500 Dollar zu -- Bitcoin erstmals über 8.000 Dollar -- Time Warner, AT&T, ProSiebenSat.1, Alibaba, Air Berlin im Fokus

Yellen verlässt Fed-Führung nach Powells Amtsübernahme. Griechenland übertrifft angeblich selbst gesteckte Haushaltsziele. SLM Solutions-Aktie auf neuem Rekordhoch. Nach Rauswurf von Apple: Diese Aktien hat George Soros aktuell im Portfolio.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Payment-Trend: Der Vormarsch von digitalen Zahlungsabwicklern

Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, warum vor allem asiatische Unternehmen beim Mobile-Payment eine wichtige Rolle spielen und welche Aktien vom mobilen Bezahlen profitieren könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Sind Sie in Bitcoins investiert?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
EVOTEC AG566480
Deutsche Bank AG514000
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Daimler AG710000
GAZPROM903276
AIXTRON SEA0WMPJ
CommerzbankCBK100
BP plc (British Petrol)850517
GeelyA0CACX
ProSiebenSat.1 Media SEPSM777
Apple Inc.865985
Sabina Gold & Silver Corp.A0YC9U
TeslaA1CX3T
Siemens AG723610