Fonds kaufen

Fonds kaufen Vermögensaufbau mit Fonds

Investmentfonds eignen sich hervorragend zum langfristigen Vermögensaufbau. Anders als Aktien sind Fonds für Einsteiger wie Börsenkenner eine einfache und renditestarke Alternative zur Geldanlage. Worauf Sie beim Kaufen von Fonds und Fondssparen achten sollten, wie Sie nachhaltig erfolgreiche Fonds finden und welche Fondsvarianten Sie kennen sollten, erfahren Sie in unseren 8 Tipps rund um die Fondsanlage.

Einer Studie der Bundesbank zufolge haben rund 80 Prozent der Bürger ihr Kapital zum Vermögensaufbau in verzinslichen Anlagen investiert. Doch wer sein Erspartes in Tagesgeld, Sparbriefen oder Lebensversicherungen steckt, erhält auf sein Kapital nur eine geringe Verzinsung, die derzeit nicht einmal die Inflation ausgleicht. Zinssparer erleiden somit real einen Wertverlust.

Fonds bieten zum Vermögensaufbau zahlreiche Vorteile

Wer Vermögensaufbau betreiben und sein Kapital mehren will, muss daher einen Teil seines Ersparten in Anlagen investieren, die höhere Renditen versprechen. Sehr komfortabel geht das durch den Kauf von Investmentfonds. Sie werden von professionellen Vermögensverwaltern gemanagt, die das Anlagekapital des Fonds in mehrere aussichtsreiche Wertpapiere investieren. Bei Aktienfonds investieren die Fondsmanager in der Regel in mehrere Dutzend Aktien, bei Rentenfonds in entsprechend viele Rentenpapiere, auch Anleihen genannt. Großer Vorteil für den Fondsanleger ist dabei die Streuung des Risikos: Verliert eine Aktie (oder Anleihe) deutlich an Wert, wirkt sich das nur wenig auf das gesamte Fondsvermögen und damit den Wert der Fondsanteile des Anlegers aus.

Die Erfolgsgeschichte von Fonds reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück

Die Idee der Fondsanlage reicht bis ins Jahr 1774 zurück, als der Amsterdamer Kaufmann Adriaan van Ketwich den ersten Fonds auflegte. Sein Fonds "Eendragt Maakt Magt" ("Eintracht macht stark") investierte in Anleihen aus Europa, aus den niederländischen Kolonien und aus Mittel- sowie Südamerika. Mit seiner Idee war Ketwich überaus erfolgreich und setzte zahlreiche Standards, die auch heute noch gelten.

Fonds zählen zum Sondervermögen

Neben der Risikostreuung ist auch die Konkurssicherheit ein wichtiger Vorteil von Investmentfonds. Bei Fonds handelt es sich rechtlich - wie bei Aktien - um Sondervermögen, das vom Vermögen der Investmentgesellschaft getrennt ist und treuhänderisch verwaltet wird. So ist das Geld der Anleger selbst dann geschützt, wenn die Fondsgesellschaft oder die Depotbank pleitegeht. Zudem sind Fondsanleger nicht an Haltefristen gebunden: Fondsanteile können jederzeit ge- und verkauft werden. Und im Internet lässt sich ganz einfach die Entwicklung der Anteilspreise verfolgen.

Dennoch: Auch beim Kauf von Fonds sollten Anleger einige Dinge beachten. Wir haben für Sie unsere acht wichtigsten Tipps zum Vermögensaufbau mit Investmentfonds zusammengestellt

1. Günstige Fondsdepot Bank auswählen

Investmentfonds können Anleger ganz einfach über ihre Hausbank, eine Online-Bank oder über einen Fondsvermittler kaufen. Fondsanleger sollten jedoch bei der Wahl ihrer Bank für das Fondsdepot mehrere Dinge beachten.

So fallen beim Kauf eines Investmentfonds in der Regel hohe Ausgabeaufschläge an. Gerade auch für die bei Fondsanlegern besonders beliebten Fonds fallen schnell Ausgabeaufschläge von fünf Prozent oder mehr an. Beim Kauf von Fondsanteilen im Wert von 5.000 Euro können die Kosten damit schnell bis zu 250 Euro betragen. Zu den beliebtesten Fonds zählen unter anderem der DWS Investa, FONDAK, UniGlobal, DekaFonds, Carmignac Patrimoine, DWS Vermögensbildungsfonds I, der Templeton Growth Fund oder auch der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen.

Ebenso zu beachten: Meist bietet die Hausbank nur den Erwerb der hauseigenen Fonds an, auch wenn es bessere Fonds anderer Anbieter gibt. So empfehlen die Sparkassen-Mitarbeiter zum Vermögensaufbau gerne Fonds der DeKa-Fondsgesellschaft, dem Fondsdienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe. Bei anderen Instituten ist es ähnlich. Ebenso berechnen viele Hausbanken den vollen Ausgabeaufschlag. Ein Vergleich lohnt sich daher!

Fonds kaufen beim Testsieger ohne Ausgabeaufschlag

Tipp: Sparen Sie sich die hohen Ausgabeaufschläge, indem Sie Ihre Fonds bei einer günstigen Online-Bank oder über einen Fondsvermittler kaufen. Schon bei der Auswahl des Wertpapierdepots sollten Sie darauf achten, dass Ihr Anbieter eine möglichst große Auswahl an Fonds ohne Ausgabeaufschlag anbietet. Legen Sie zudem Wert darauf, dass Sie Fonds-Sparpläne kostenlos einrichten können und Ihnen eine breite Palette an Fonds zur Verfügung steht. Werfen Sie zudem einen Blick auf die Gebühren für die Konto-/ Depotführung. Leider verlangen hier viele Anbieter noch immer Gebühren von teilweise 50 Euro pro Jahr. Bei ausgewählten Anbietern erhalten Sie die Depotführung hingegen kostenfrei.

Unsere Empfehlung: Das finanzen.net Brokerage-Depot ist eines der günstigsten Angebote im Markt. Die Konditionen wurden bereits mehrfach im €uro-Magazin ausgezeichnet. Neben günstigen Orderprovisionen für Aktien sind dort auch mehr als 9.000 in Deutschland zugelassenen Fonds ohne Ausgabeaufschlag handelbar, Fondssparpläne können kostenlos eingerichtet werden und auch für die Depotführung fallen keinerlei Kosten an. Hier informieren und Depot eröffnen!

2. Die Wahl des passenden Fondstyps

Haben Sie Ihr Fondsdepot eingerichtet, geht es an die Wahl der Fonds. Zunächst müssen Sie sich darüber im Klaren werden, welche Art von Fonds Sie kaufen wollen. Je nach Risikobereitschaft, Renditeziel und Anlagedauer stehen unterschiedliche Fondsgattungen/ Anlageklassen zur Auswahl. Eine allgemeine Aussage darüber, welche Anlageklasse für wen geeignet ist, lässt sich nicht treffen.

Grundsätzlich sollten Sie folgendes beachten: Es gibt Fonds, deren Anlagestrategie eher auf hohe Renditen abzielt (offensive Fonds). Diese sind chancen- aber auch risikoreicher als solche, bei denen der Werterhalt im Vordergrund steht (defensive Fonds), beispielsweise Geldmarkt- oder Rentenfonds. Auch Ihr geplanter Anlagezeitraum ist von Bedeutung: Steht eher ein langfristiger Vermögensaufbau im Vordergrund oder soll das Vermögen eher flexibel und werterhaltend angelegt werden? Grundsätzlich gilt: Wertpapiere, die höhere Erträge versprechen, sind riskanter als weniger rentierliche Anlagen.


Diese Fonds-Typen stehen zur Auswahl:

  • Aktienfonds

    Mit einem Aktienfonds investieren Sie mit nur einem Wertpapier in eine breite Palette an Aktien, die der Fondsmanager für chancenreich erachtet. Aktienfonds eigenen sich vor allem für chancenorientierte Anleger mit längerem Anlagehorizont. Die realistische Renditeerwartung liegt langfristig bei fünf bis zehn Prozent pro Jahr. Da auch die Kurse von Aktienfonds Schwankungen unterliegen, deutlich steigen aber mitunter zeitweise auch deutlich nachgeben können, eignen sich Aktienfonds vorwiegend für Anleger, die auch bei einer Börsenflaute und Kursrückgängen noch ruhig schlafen und Kursrücksetzer aussitzen können. Zur Aktienfonds-Suche


  • Rentenfonds

    Mit einem Rentenfonds (auch Anleihenfonds genannt) investieren Sie in festverzinsliche Wertpapiere von Staaten, Ländern oder Unternehmen. Viele Unternehmen und nahezu alle Staaten der Welt begeben regelmäßig verzinsliche Schuldverschreibungen, um ihre Ausgaben bezahlen oder neue Projekte finanzieren zu können. Dabei hängt die Höhe des Zins unmittelbar vom Risiko ab. Unternehmen und Staaten müssen den Anlegern umso mehr Zinsen bieten, je höher das Ausfallrisiko ist, also die Gefahr, dass die Schulden nicht bedient werden können. Vorteil auch für Rentenfondsanleger: Mit dem Kauf eines Rentenfonds investieren Sie mit nur einem Wertpapier gleich in dutzende solcher Anleihen, streuen Ihr Risiko und reduzieren Ihr Einzelwertrisiko. Zur Rentenfonds-Suche

    Auch unter den Rentenfonds gibt es unterschiedlich risikoreiche: von konservativen Fonds, die in sichere, aber niedrige verzinste Anleihen wie die der Bundesrepublik Deutschland investieren (High Yield-Fonds), bis hin zu Junk Bond-Fonds, die in hoch verzinste, aber risikoreichere Anleihen investieren; beispielsweise die Anleihen eines Unternehmens, das dringend Kapital benötigt, um seine Fabriken zu modernisieren.


  • Mischfonds

    Investoren, die nicht selbst über die Anlageklasse entscheiden wollen, finden in vermögensverwaltenden Multi Asset- oder Mischfonds geeignete Produkte. Hier entscheidet das Fondsmanagement auf Basis der im jeweiligen Fondsprospekt festgelegten Regeln, ob der Schwerpunkt eher auf Aktien oder Anleihen gelegt wird. Zur Mischfonds-Suche


  • Dachfonds

    Anders als Mischfonds, investieren Dachfonds nicht selbst in Aktien oder Anleihen. Stattdessen investiert der Dachfondsmanager in andere Fonds, die sogenannten Zielfonds. Auch hier gibt es unterschiedliche Arten von Dachfonds. Beispielsweise Dachfonds, die nur in hauseigene Fonds investieren (z.B. UniStrategie-Fonds von Union Investment oder DWS Vorsorge Premium), oder Dachfonds, die in spezielle Asset-Klassen oder Anlagethemen investieren, beispielsweise Dach-Hedgefonds. Zur Dachfonds-Suche


  • Zielsparfonds

    Bei Zielsparfonds (auch Lebenszyklusfonds oder Target-Fonds genannt) handelt es sich um eine relativ neue Fondsgattung, die in erste Linie für die private Altersvorsorge aufgelegt werden. Bei diesem Fondstyp hängt die Zusammensetzung des Portfolios maßgeblich davon ab, wie viel Zeit noch bis zum Zieldatum verbleibt. Je weiter das Zieldatum entfernt, desto höher der (risikoreichere) Aktienanteil. Je näher das Zieldatum und damit der Rentenbeginn rückt, desto höher der Anteil an festverzinslichen Wertpapieren. Mehr zu Zielsparfonds


  • Garantiefonds

    Etwas anders gestrickt sind hingegen Garantiefonds: Wie der Name schon sagt, bieten Garantiefonds dem Anleger die Garantie auf einen Mindestbetrag zum Ende einer festgelegten Laufzeit. Die Kehrseite der Medaille: Wie jede andere Versicherung kostet auch diese Garantie etwas - und zwar Renditepunkte. Denn die Investmentgesellschaft muss einen Teil des Fondsvermögens in Absicherungsgeschäfte stecken, die die Fondsanleger bei Marktrückgängen vor größeren Kursverlusten bewahren. Diese Absicherung kostet den Fondsanleger mehrere Prozentpunkte pro Jahr. Mehr zu Garantiefonds


  • Weitere Fondsklassen

    Neben den genannten existieren zahlreiche weitere Fondsarten. Mit Immobilienfonds investieren Anleger in Immobilienprojekte. Geldmarktfonds versprechen ihren Anlegern hingegen eine günstige und vor allem fungible Alternative zum Tages- und Festgeld. Rohstofffonds investieren die Anlegergelder hingegen ausschließlich in Rohstoffe bzw. in Wertpapieren von Emittenten, die im Rohstoffsektor tätig sind.


3. Fondsvergleich: die besten Fonds finden und kaufen

Nach der Wahl der Fondsgattung geht es nun darum, die besten Fonds der von Ihnen ausgewählten Kategorie zu finden und gegenüberzustellen. Wenn Sie Wert auf persönlichen Kontakt legen, können Sie einen freien Finanzberater aufsuchen oder zu Ihrer Hausbank gehen. Ein solches Gespräch sollten Sie aber immer mit einer gehörigen Portion Skepsis angehen. Denn Finanz- und Bankberater erhalten in der Regel interne Zielvorgaben und haben ein Interesse daran, die eigenen Produkte zu verkaufen.

Empfehlenswert ist es daher, die Fondssuche in Eigenregie durchzuführen. Nutzen Sie hierzu Fondslisten aus bekannten Magazinen (€uro, Stiftung Warentest etc.) sowie Online-Tools zum Fondsvergleich. Die wichtigsten Auswahlkriterien bei der Fondswahl sind

  • die langfristige Wertentwicklung,
  • die Kontinuität der Wertentwicklung,
  • die Performance in verschiedenen Marktphasen (wie schlägt sich ein Fonds in steigenden und wie in fallenden Märkten?)
  • ein erfahrenes Fondsmanagement.

Kommen mehrere Fonds in die engere Auswahl, können Sie zudem noch die Gebühren der Fonds miteinander vergleichen. Neben dem Ausgabeaufschlag, den Sie über Fondsvermittler und ausgewählte Online-Angebote wie dem finanzen.net Brokerage-Depot geschickt umschiffen können, lohnt auch ein Blick auf die Management-Gebühr oder erfolgsabhängige Gebühren, die sogenannte "Performance-Fee".

Tipp: Legen Sie auch beim Fondskauf nicht alle Eier in einen Korb und streuen Sie Ihr Risiko! Investieren Sie, je nach Anlagevermögen, in mehrere Fonds, die unterschiedliche Strategien und Investmentschwerpunkte abdecken. Nutzen Sie zum Fondsvergleich auch den Fondsfinder auf finanzen.net. Dort können Sie Fonds ganz einfach nach verschiedensten Kriterien auffinden und miteinander vergleichen.

4. Ausschüttende Fonds vs. thesaurierende Fonds

Investmentfonds gibt es in ausschüttenden und thesaurierenden Varianten. Häufig gibt es den gleichen Fonds auch in beiden Varianten (mit unterschiedlichen Wertpapierkennnummern). Der Unterschied: Ausschüttende Fonds schütten die Erträge des Fonds regelmäßig an die Fondsanleger aus. Bei thesaurierende Fonds werden die Erträge hingegen nicht ausgeschüttet, sondern unmittelbar reinvestiert. Der Wert Ihrer Fondsanteile erhöht sich dadurch.

Einen Unterschied gibt es jedoch hinsichtlich der Besteuerung: Grundsätzlich sind laufende Erträge sowohl bei thesaurierenden wie ausschüttenden Fonds abgeltungssteuerpflichtig. Allerdings spielt der Zeitpunkt eine Rolle, wann der Fonds die Einnahmen als erwirtschaftet verbucht. Bei ausschüttenden Fonds ist der Auszahlungstag für die Steuerpflicht relevant. An diesem Tag wird die Abgeltungssteuer einbehalten. Bei einem thesaurierenden Fonds gelten die Erträge hingegen erst am Ende des Geschäftsjahres als steuerlich zugeflossen.

Tipp: Die thesaurierende Variante ist für Fondssparer empfehlenswert, die nicht auf regelmäßigen Auszahlungen angewiesen sind.

5. Ausgabeaufschlag: Fondsdiscount bzw. Fonds kaufen mit Rabatt

Beim Ausgabeaufschlag handelt sich um eine einmalige Gebühr, die beim Erwerb von Fondsanteilen anfällt. Die Höhe des von der Kapitalanlagegesellschaft festgelegten Ausgabeaufschlags ist von Fonds zu Fonds unterschiedlich und liegt bei vielen Fonds bei etwa einem bis fünf Prozent. Beim Fondskauf ist der Ausgabeaufschlag, den Fondsanleger beim Kauf eines Investmentfonds zahlen müssen, ein erheblicher Kostenfaktor.

Tipp: Sparen Sie sich diese hohen Kosten! Fondsvermittler und Online-Banken bieten für viele Fonds Rabatte von bis zu 100 Prozent auf den Ausgabeaufschlag. Mit dem finanzen.net Brokerage-Depot können Sie mehr als 9.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag kaufen.

6. Der Fondsmanager

Die Qualität eines Fonds hängt wesentlich von der Person des Fondsmanagers ab. Er trifft die Entscheidung darüber, welche Wertpapiere Eingang in den Fonds finden und welche nicht.

Gute Vermögensverwalter und Analyseteams besuchen regelmäßig das Management und die Fertigungsstätten der Firmen und verschaffen sich so einen tiefen Einblick in die Unternehmen. Zudem investieren die besten Fondsmanager weitgehend unabhängig von bestimmten Vergleichsindizes, während andere häufig mehr oder weniger einen Börsenindex nachbilden. Für die Nachbildung eines Fonds benötigen Sie aber keinen Fondsmanager. Diese "Tracker-Strategie" lässt sich kostengünstig mit Zertifikaten oder Exchange Traded Funds (ETF) abbilden. Nur Fondsmanager, die gezielt in einzelne Aktien, Branchen oder Märkte investieren und diese im Vergleichsindex über- oder untergewichten dürfen, können auch den Markt schlagen bzw. eine überdurchschnittliche Anlagerendite erzielen.

Tipp: Recherchieren Sie vor dem Fondskauf auch nach den Erfahrungen des Fondsmanagers. Wie lange managt der Fondsmanager diesen Fonds bereits, welche Fonds hat er zuvor gemanagt und wie haben diese Fonds unter seinen Fittichen abgeschnitten? Gute Hilfestellung bei der Recherche bietet auch das SAUREN Fondsmanager-Rating. Der Dachfondsmanager SAUREN handelt nach dem Motto "Wir investieren nicht in Fonds sondern in Fondsmanager" und zeichnet Jahr für Jahr die besten Fondsmanager aus.

7. Fondssparen: Mit kleinen Beträgen ein Vermögen aufbauen

Auch mit kleinen Beträgen lässt sich ein Vermögen aufbauen. Mit einem Fondssparplan können auch Kleinanleger mit geringen monatlichen Beträgen die Vorteile von Investmentfonds nutzen. Schon mit monatlichen Zahlungen von beispielsweise 50 Euro können Anleger damit breit gestreut in Aktien, Immobilien oder Anleihen anlegen.

Tipp: Fondssparen eignet sich hervorragend zum langfristigen Vermögensaufbau und kann eine wichtige Säule für Ihre private Absicherung fürs Alter sein. Anders als bei staatlich reglementierten Anlageformen wie der Riester- oder Rürup-Rente können Fondssparer jederzeit auf ihr Vermögen zugreifen. Achten Sie bei der Wahl Ihrer Depotbank auf eine möglichst breite Fondsauswahl. Behalten Sie auch die Kosten im Blick, insbesondere den bei jeder Rate fälligen Ausgabeaufschlag und die Transaktionsgebühren. Empfehlenswerte Angebote wie das finanzen.net Brokerage-Depot bieten eine breite Palette an investierbaren Fonds, die kostenlose Einrichtung von Sparplänen und den Kauf ohne Ausgabeaufschlag und ohne Orderkosten an.

8. ETF und ETF-Sparplan: Günstige Alternative zu "Managed Funds"

ETF werden immer beliebter. Die Abkürzung steht für "Exchange Traded Fund". Das Grundprinzip der Indexfonds ist simpel: ETF bilden die Wertentwicklung eines Börsenindex quasi Eins-zu-eins nach. Legt der DAX beispielsweise um zwei Prozent zu, gewinnt auch ein Indexfonds auf den DAX zwei Prozent. Bei einem Rückgang verhält es sich analog. Nach Angaben von Blackrock, dem weltgrößten Vermögensverwalter, sind weltweit mehr als zwei Billionen Dollar in ETF investiert.

Der Grund: Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass nur wenige Fondsmanager auf Dauer eine bessere Wertentwicklung erzielen als der Vergleichsindex. Wozu also gemanagte Fonds kaufen, fragen sich zurecht viele Anleger. Zumal Indexfonds mit vergleichsweise kostengünstigen Gebühren aufwarten: Im Schnitt liegen die laufenden Kosten für ETF nur bei 0,37 Prozent pro Jahr, bei klassischen Aktienfonds sind es hingegen 1,55%.

Tipp: Für Anleger, die einen einfachen Zugang zu den Kapitalmärkten suchen, ist ein Investment in Exchange Traded Funds eine echte und kostengünstige Alternative zum Fondsinvestment. Ebenso interessant ist ein ETF-Sparplan für Fondssparer, die einen Index Eins-zu-eins abbilden und zugunsten günstiger Gebühren aufs Fondsmanagement verzichten wollen. Auch beim Kauf von ETF-Fonds gilt: Vergleichen Sie die Gebühren Ihrer Depotbank mit günstigen Anbietern. Sparer, die einen ETF-Sparplan ins Auge fassen, sollten darauf achten, dass ihre Depotbank eine breite Auswahl an ETF-Fonds zum Fondssparen anbietet.

Aktion €uro Investor

Autor: Volker Altvater
Bildquelle: Picsfive / Shutterstock.com

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