Geldanlage - Mit diesen 7 Tipps haben Sie Ihre Finanzen im Griff

Geldanlage - Mit diesen 7 Tipps haben Sie Ihre Finanzen im Griff Regeln zur Geldanlage

Für die Geldanlage gibt es viele Möglichkeiten: Aktien oder Gold kaufen, in Fonds oder ETFs investieren, mit Tagesgeld oder Festgeld ein Guthaben ansparen. Doch wer seine Finanzen dauerhaft im Griff haben will, muss ganz grundlegende Dinge beachten.

Das klassische Sparbuch hat ausgedient. Auch mit einem Festgeld- oder Tagesgeldkonto ist es in Zeiten von Niedrigzinsen kaum noch möglich, ein Vermögen aufzubauen. Es lohnt sich auch nicht mehr, klassische Lebens- und Renten­versicherungen neu abzuschließen; die Kosten sind zu hoch und die Zinsen zu niedrig.

Trotzdem will die große Mehrheit der Deutschen beim Thema Geldanlage nichts mit der Börse oder den Kapitalmärkten im Allgemeinen zu tun haben. Nach Angaben der Deutschen Bundesbank lagen Mitte 2017 Einlagen in Höhe von rund 2,2 Billionen Euro praktisch zinslos auf deutschen Giro- und Tagesgeldkonten herum. Und das, obwohl Anleger gerade an der Börse ihr Chance-Risiko-Verhältnis sehr genau justieren können: Mit entsprechendem Know-how können Geldanleger aus abertausenden Finanzprodukten das zu ihrem Anlegertyp passende Investment herausfiltern.

Börse ist und bleibt zur Geldanlage alternativlos

Fakt ist: Ein Börseninvestment kann sich richtig lohnen! Wer zum Beispiel Anfang 2009, also zum Ausklang der Finanzkrise, in den deutschen Leitindex DAX investiert hatte, konnte sein Kapital bis Mitte 2017 verdreifachen. Und wer damals sein Geld an der Wall Street angelegt hatte, darf noch mehr jubeln: Der US-amerikanische Index Dow Jones kletterte in achteinhalb Jahren kräftige 230 Prozent nach oben - aus 5.000 Euro wurden 16.500 Euro.

Ob Sie Aktien kaufen, auf einen steigenden Goldpreis setzen oder mit einem ETF an der Entwicklung eines Index partizipieren wollen, ein Investment an der Börse ist und bleibt in Zeiten rekord-niedriger Zinsen alternativlos. Aber: Nicht jeder x-beliebige Aktienkauf ist gut für Ihr Depot und nicht jeder x-beliebige Zeitpunkt ist passend für ein Investment in Gold. Trotz niedriger Zinsen kann es unter Umständen manchmal sogar besser sein, seine Finanzen mit einem klassischen Bank- oder Fondssparplan auf ein stabiles Fundament zu stellen. In jedem Fall sollten Kapitalanleger die folgenden sieben Regeln zur Geldanlage beherzigen.

1. Finanzen auf ein stabiles Fundament stellen

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Haben Sie Schulden? Dann sollten Sie diese zunächst begleichen. Der Grund ist einfach: Die Zinsen auf bestehende Kredite sind in der Regel deutlich höher als die zu erwartenden Renditen Ihrer Anlagen. Wenn möglich, lösen Sie alte Kredite zunächst ab und gleichen Sie den Dispokredit bei Ihrer Bank schnellstmöglich aus. Vermeiden Sie weitere Belastungen und gehen Sie keine Finanzierungs­verträge ein, die Ihr Budget übersteigen. Auch eine Sondertilgung für Ihre Baufinanzierung kann sich lohnen.

Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über Ihre gesamten Vermögens­verhältnisse und beurteilen Sie möglichst objektiv, welches Risiko Sie bei der Geldanlage eingehen wollen - und können. Wieviel verdienen Sie? Ist Ihr Job sicher, ist Ihr Arbeitsverhältnis vielleicht (noch) befristet? Ein Beamter kann meist ein höheres Risiko eingehen als ein Selbstständiger, der nur möglicherweise nur grobe Vorstellungen über seine künftige Auftragslage besitzt. Auch Personen, die bereits Teile Ihres Vermögens in sichere Anlageformen wie Bundesschatzbriefe, Fest- oder Tagesgeld angelegt haben oder private Alters­vorsorge­modelle wie Riester-Renten oder fondsgebundene Renten­versicherungen nutzen, können höhere Risiken in Kauf nehmen, als Anleger, die gerade erst in das Thema Vorsorge und Geldanlage einsteigen.

Wichtige Grundregel: Geld, das Sie an den Kapitalmärkten investieren wollen, sollten Sie mittelfristig nicht mehr benötigen, im besten Fall sollten Sie komplett darauf verzichten können. Investieren Sie an der Börse auf keinen Fall Geld, das Sie für regelmäßige Zahlungen oder für eine dringende Anschaffung in naher Zukunft benötigen. Falls Sie schon ein Wertpapierdepot besitzen, dann überprüfen Sie, ob dieses ausreichend diversifiziert ist, ob die Risiken Ihrer Anlagen also verteilt sind. Keinesfalls sollten Sie beim Thema Geldanlage alles auf eine Karte setzen. Stellen Sie außerdem die Kosten, die für Ihr Depot anfallen, auf den Prüfstand: Was kostet ein Trade? Fallen bei Ihrer Bank Ausgabeaufschläge auf Fonds an? Verlangt Ihr Broker höhere Kontoführungs­gebühren als andere Anbieter? Mit einem Broker-Vergleich haben Sie das schnell herausgefunden!

2. Auf Ihre Ziele kommt es an

Bevor Sie Geld anlegen, ob an der Börse oder mit einem Sparplan, sollten Sie Ihre Ziele definieren. Definieren Sie für sich selbst, was Sie mit Ihrer Geldanlage erreichen wollen. Wollen Sie spekulieren und sind bereit, notfalls auch deutliche Verluste in Kauf zu nehmen? Möchten Sie Ihr Geld eher kurzfristig investieren oder wollen Sie langfristig ein (kleines) Vermögen aufbauen? Von der Antwort auf diese Fragen hängt die Art der Geldanlage ab. Es macht beispiels­weise nur Sinn, in einen Fonds zu investieren, wenn Sie einen Anlagehorizont von mehreren Jahren haben; für ein kurzfristiges Investment sind die Kosten beim Fondssparen meist zu hoch, wenn Sie nicht auf ausgewählte Anbieter zurückgreifen, bei denen Sie Fonds zu Discountpreisen erwerben können.

Und noch etwas sollten Sie vor der Geldanlage beachten: Sind Sie und Ihre Familie gut gegen existenzielle Risiken wie eine schwere Krankheit oder einen Unfall abgesichert? Berufsunfähigkeits­versicherungen und Risiko-Lebensversicherungen sind in der Regel sinnvoll und werden von Verbraucherschutz­verbänden und Stiftung Warentest empfohlen. Eine Privat-Haftpflichtversicherung sollten Sie auf alle Fälle besitzen. Wenn Sie existenzielle Risiken abgesichert haben, können Sie ruhiger schlafen, da Sie und Ihre Familie im Notfall, bei Unfall oder Krankheit abgesichert sind. Haben Sie diesen Schutz, können Sie sich dem Thema Geldanlage widmen und über ein Engagement an den Kapitalmärkten nachdenken.

3. Bringen Sie Risiko und Rendite ins Gleichgewicht

Ihre Ziele bestimmen das Risiko Ihres Investments. In der Regel müssen Sie bei einem kurzfristigen Anlagehorizont ein höheres Risiko eingehen, um eine ähnliche Rendite zu erzielen wie bei einer langfristigen Anlage. Das liegt vor allem daran, dass kurzfristige Schwankungen an der Börse unvermeidlich sind. Ein deutlicher Rückgang an den Börsen trifft zwar alle Anleger, Investoren mit sehr langfristigem Anlagehorizont können derartige Rücksetzer aber nervenstark ingorieren und auf die einsetzende Erholung warten.

Ihr persönlicher Erfolg hängt also auch von der Anlagedauer ab. Wer nicht tradet, also nicht kurzfristig in Aktien oder andere Wertpapiere ein- und wieder aussteigt, sondern sein Geld wie die erfolgreichsten Investoren langfristig anlegt, lebt ruhiger und kann dennoch auf sehr ordentliche Renditen hoffen - dafür gibt es aber selbstverständlich keine Garantie. Fakt ist, dass Anleger meist die besten Renditen erzielen, wenn sie langfristig in nachhaltig erfolgreiche Unternehmen investieren oder Investments auswählen, die eine lange Erfolgshistorie aufweisen. Anleger sollten Ihre Anlagen nicht ständig umschichten. Dennoch ist es unerlässlich, ab und an zu prüfen, welche Investments und Geldanlagen noch zur eigenen Risikopräferenz passen und Positionen glatt zu stellen bzw. zu verkaufen, die nicht mehr ins eigene Anlagekonzept passen.

Festzuhalten bleibt: Langfristig können Sie mit Aktien eine bessere Rendite erzielen als mit Tagesgeld und Festgeld. Doch hohe Renditen schenkt Ihnen niemand, für höhere Chancen müssen Sie stest auch höhere Risiken in Kauf nehmen. An der Börse müssen Sie immer auch mit zwischen­zeitlichen Kursverlusten an den Börsen rechnen. Stellen Sie sich daher vor einem Investment folgende Fragen: Wie lange können Sie auf das angelegte Geld verzichten? Wie viele Verluste können Sie zwischen­zeitlich ertragen? Über wie viel Geld wollen Sie am Ende des Anlagezeitraums verfügen?

4. Diversifizieren Sie Ihr Depot

Wie voranstehend erwähnt, sollten Sie Ihre Geldanlagen breit streuen um das Risiko allzu großer Verlusten so gering wie möglich zu halten. Durch die Diversifikation auf unterschiedliche Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe und eventuell auch Immobilien lassen sich die Verluste einer Anlage durch die Gewinne anderer Positionen auffangen. Ein Beispiel: Bei schlechter Wirtschaftslage haben die Menschen weniger Geld zur Verfügung, sie müssen sparen und können sich kein neues Auto oder Handy leisten. Haben Sie als Anleger Aktien aus diesen Branchen im Depot, beispielsweise die BMW-Aktie oder die Apple-Aktie, müssen Sie mit Kursverlusten rechnen. Derartige Verluste können Sie möglicherweise durch Gewinne aus anderen Investments mildern, zum Beispiel durch ein Investment in Gold, oder auch Fonds oder ETFs, die in Goldaktien investieren. Der Grund: Das gelbe Edelmetall gilt als Krisenwährung und der Goldpreis haussiert in der Regel bei einer schwächelnden Wirtschaft.

5. Halten Sie die Kosten Ihrer Investments und Geldanlagen niedrig

Achten sollten Sie als Anleger auch auf die Gebühren! Die Kosten Ihrer Investments beeinflussen Ihren Anlageerfolg ganz maßgeblich. Wenn sie beispielsweise beim Kauf oder der Verwahrung Ihrer Wertpapiere im Schnitt einen Prozentpunkt einsparen, können Sie erhebliche Renditevorteile erzielen. Über einen längeren Zeitraum hinweg können da schnell einige tausend oder gar zehntausende Euro zusammen­kommen.

Ein Festgeld- oder ein Tagesgeldkonto sollte keinen Cent kosten. Wenn Sie hingegen in aktiv gemanagte Fonds investieren, müssen Sie zwangsläufig auch Gebühren für das Fondsmanagement hinnehmen. Nicht selten liegen diese bei rund zwei Prozent des Anlagebetrages. Gerade wenn Sie einen kurz- bis mittelfristigen Anlagehorizont haben, sollten Sie Ihre Kosten niedrig halten und eventuell auf kostengünstige Indexfonds setzen, auch ETFs genannt. Ein ETF bildet einen Index, zum Beispiel den DAX, den Dow Jones-Index oder den ebenfalls us-amerikanischen S&P 500-Index nach und kommt dabei oft mit einem Zehntel der Kosten aus.

Überprüfen Sie, wo sonst noch unnötige Kosten anfallen. Zahlen Sie beispielsweise Konto­führungsgebühren bei Ihrer Bank? Je nach Anlagebetrag können diese Kosten eine mögliche Rendite teilweise wieder auffressen. Informieren Sie sich auch, wieviel Sie bei Ihrer Bank bzw. Ihrem Broker für den Kauf von Aktien oder anderen Wertpapieren zahlen müssen. Im finanzen.net Broker-Vergleich können Sie die Gebühren führender Banken vergleichen. Die Gebühren und Leistungen der Banken weichen erheblich voneinander ab, ein Wechsel zu einem deutlich günstigeren Anbieter lohnt sich dauerhaft! Ein Depotwechsel ist einfach: Sie können Ihr Wertpapierdepot heutzutage völlig unkompliziert und innerhalb Deutschlands kostenfrei zu einem anderen Anbieter übertragen. Tipp: Bereits mehrfach ausgezeichnet wurden die transparenten Handels­konditionen des finanzen.net Brokerage-Depots. Unter anderem mit dem ersten Platz im Online-Broker-Test des €uro-Magazins und der Bewertung "unschlagbar günstig" in Finanztest (Ausgabe 12/2016). Hier finden Sie weitere Informationen dazu.

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6. Teilen Sie Ihre Finanzen richtig auf

Neben den klassischen Sparmöglichkeiten Tagesgeld und Festgeld stehen Ihnen auch verschiedene Börseninvestments wie Anleihen, Aktien, Gold oder Immobilien zur Wahl. Die Basis jeder Geldanlage sollte vor allem einfach und transparent sein. Ein Anlage-Mix aus Tagesgeld, Festgeld und günstigen ETFs bzw. Aktienfonds bildet ein stabiles Fundament.

Die sicherste Form der Geldanlage ist das Tagesgeldkonto. Ihr Geld ist durch die Einlagensicherung innerhalb der EU gesetzlich abgesichert, außerdem steht Ihnen Ihr Guthaben täglich zur Verfügung. Die Rendite ist allerdings relativ niedrig. In jedem Fall sollten Sie die Angebote für Tagesgeld vergleichen, denn die Leistungen können sehr unterschiedlich sein.

Festgeld gehört ebenfalls zu den sehr sicheren Geldanlagen. Ihre Einlagen sind bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Konto durch die europäische Einlagensicherung geschützt, Verluste sind praktisch ausgeschlossen. Die Zinsen sind höher als beim Tagesgeld, dafür können Sie innerhalb des gewählten Zeitraums nicht über Ihr Geld verfügen, Sie haben also ein gewisses Liquiditätsrisiko

ETFs stehen für günstige Gebühren, höhere Renditen und sind deutlich risikoärmer als Einzelaktien, da ETFs viele Einzeltitel bündeln. Die Basis für ein Einsteigerdepot kann ein ETF auf den Weltaktienindex MSCI World bilden, dieser Index legt weltweit gestreut an und umfasst mehr als 1.600 Einzeltitel. Aber auch ein ETF auf den amerikanischen S&P 500 oder auf eine Branche kann für den einen oder anderen Anleger ein interessantes Investment sein.

7. Schwimmen Sie auch mal öfter gegen den Strom

Tun Sie nicht immer, was alle tun, auch wenn eine Börsenregel "the trend is your friend" lautet. Der Grund ist folgender: Wenn die Mehrheit der Anleger Aktien kauft, steigen die Kurse. Viele professionelle und institutionelle Anleger sind dann bereits investiert. Beginnt der Aufwärtstrend zu kippen, verkaufen solche Anleger auch als erste, die Kurse brechen ein - der Privatanleger hat in der Regel das Nachsehen und kann oft nur noch seine Verluste begrenzen. Vertrauen Sie deshalb bei der Aktienanlage auch dem eigenen Urteilsvermögen und handeln Sie auch mal gegen den Markttrend. Dieser Ratschlag richtet sich an Anleger, die bereits einige Erfahrung mit der Börse gesammelt haben.

Aber auch für Einsteiger gilt: Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Gefühlen und Emotionen nicht zu viel Raum geben. Lassen Sie sich weder von Gier noch von Euphorie, Panik oder Angst zu einem - objektiv gesehen - sinnlosen Investment verleiten. Handeln Sie rational und kaufen Sie nur, was Sie verstehen. Wie sehr Ihnen ein Finanzvermittler oder ein Bankberater von einem Anlageprodukt vorschwärmt: Kaufen Sie es nur, wenn Sie wirklich verstanden haben, wie es funktioniert. Sie sollten also selbst erklären können, unter welchen Bedingungen Sie Gewinne machen und unter welchen Bedingungen Sie Verluste erleiden. Außerde: Jeder Vermittler und Berater verfolgt eigene Interessen. Hinterfragen Sie jede Empfehlung auch dahingehend.

Einer der größten Fehler von Privatanlegern ist es übrigens, Verluste aussitzen zu wollen. Kreist über einem Unternehmen der Pleitegeier, dann ist es besser, Verluste zu realisieren. Umgekehrt sollten Sie aber auch Gewinne laufen lassen. Bei deutlichen Kursgewinnen kann sich ein Teilverkauf anbieten in Höhe der investierten Summe plus Transaktionskosten und Abgeltungssteuer. So können Sie als Anleger keine Verluste mehr machen, aber weiterhin noch deutlich höhere Gewinne mitnehmen.

Zusammenfassung: Das Wichtigste zur Geldanlage im Überblick

Wenn Sie die Grundregeln der Geldanlage beachten, können Sie Ihre Finanzen sehr gut selbst in die Hand nehmen: Bestimmen Sie zunächst Ihr Sparziel und Ihren Anlagezeitraum, gewichten Sie dann die einzelnen Anlageformen, kontrollieren Sie regelmäßig Ihr Portfolio und streuen Sie Ihre Anlagen möglichst breit. Eine Anlage in Tagesgeld eignet sich, um kurzfristig Geld zu parken. Eine hohe Rendite können Sie in der Regel nur langfristig oder mit riskanteren Anlagen erzielen.

Ein entscheidender Punkt bei der richtigen Anlage sind die Kosten. Während Renditen so gut wie nie planbar sind, fallen Kosten mit großer Sicherheit und regelmäßig an. Vor allem bei langfristigen Anlagen belasten zu hohe Kosten Ihre Rendite spürbar. Setzen Sie nur dann auf aktiv gemanagte Fonds, wenn diese nachweislich über mehrere Jahre hinweg einen deutlichen Mehrwert im Vergleich zu einem ähnlichen Index-Investment (ETF) generiert haben. Andernfalls setzen Sie lieber auf kostengünstige ETFs, die einen Index abbilden. Am preiswertesten sind ETFs bei Depotbanken im Internet. Beispielsweise können Kunden mit finanzen.net Brokerage-Depot mehr als 80 ETFs kostenlos in Form eines Sparplans kaufen.

Auch bei der Auswahl des Brokers können Sie bares Geld sparen. Vergleichen Sie die Angebote und achten Sie dabei vor allem auf versteckte Ordergebühren, die beim Kauf oder Verkauf von großen Aktienpaketen entstehen. Setzen Sie besser auf einen vom Trade unabhängigen Festpreis - so sparen Sie sich teure Überraschungen. Oft sind übrigens unabhängige Online-Broker günstiger als Banken, die neben dem klassischen Geschäft auch den Wertpapierhandel anbieten.

Hinterfragen Sie immer alle Aussagen von Beratern, Vermittlern und Verkäufern kritisch. Viele Finanzvermittler wollen häufig nur ihre Produkte verkaufen und die Provision einstreichen. Bei den kostengünstigen ETFs fällt diese Provision sehr gering aus, weshalb Ihnen diese Anlageklasse nur sehr selten empfohlen wird. Es ist deshalb ratsam, vor wichtigen Anlageentscheidungen eine unabhängige Honorarberatung in Anspruch zu nehmen. Diese wird unter anderem von den Verbraucherzentralen angeboten.

Lesen Sie hier weiter:

» So eröffnen Sie Ihr kostenfreies Online Depot!
» So kaufen Sie ETFs - die beliebtesten ETF Fonds!
» Langfristig Vermögen aufbauen - mit ETF-Sparplänen!

Von Markus Gentner

Bildquelle: Andrey_Popov / Shutterstock.com

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