Fünf Gründe für Dividenden-Titel

Sachwert

Dividendenstarke Aktien von Qualitätsunternehmen sind wertbeständige Sachwert-Anlagen.

Viele Menschen assoziieren mit Sachwerten greifbare Gegenstände wie zum Beispiel Häuser, Autos oder auch Edelmetalle. Doch auch Aktien und Aktienfonds können Sachwertanlagen sein, da sie ein Miteigentum an einem Unternehmen und dessen Sachwerten (Firmengebäude, Maschinen, Patente, Produkte) verbriefen. Hat das Unternehmen Erfolg, dann erhalten Sie als Miteigentümer zusätzlich regelmäßig Ihren Teil vom erwirtschafteten Gewinn - in Form der Dividende. Mit Dividendenaktien besitzen Sie durch den Unternehmensanteil also gleichzeitig eine wertbeständige Sachwertanlage und erhalten dafür auch noch regelmäßig Erträge in Form der Dividende. Einfach ausgedrückt stellt die Dividende den "Zins" für den Aktionär dar, der sein Geld in das Unternehmen investiert hat.

Regelmäßige Ausschüttungen

Die jährlichen Dividendenzahlungen stellen ein regelmäßiges Einkommen dar.

Dividenden sind ein wesentliches Element der Kapitaldisziplin von Unternehmen. Sie machen Unternehmen für Investoren noch attraktiver, da sie ein starkes Signal der Kontinuität und Verlässlichkeit senden, und helfen auch den Firmen selbst besser zu werden. Denn wer regelmäßig Dividenden zahlen möchte, setzte das verbleibende Kapital oftmals effizienter ein. Außerdem müssen Unternehmen auch langfristig wachsen, um ihre Dividende nachhaltig steigern zu können. Durch eine entsprechende Strategie, die diese Ziele erreicht, profitieren auch die Unternehmen wirtschaftlich von Dividendenzahlungen und sind bestrebt eine jährliche Dividendenzahlung zu gewährleisten.

Risikopuffer

Aufgrund ihrer stetigen Entwicklung können Dividenden in schwierigen Zeiten als Puffer für mögliche Verlustrisiken dienen.

Laut einer Studie von Deutsche Asset Management sind Dividenden häufig deutlich stabiler als Unternehmensgewinne. Daneben haben dividendenstarke Aktien in der Vergangenheit stark an steigenden Märkten partizipieren können, während die Partizipation an fallenden Aktienmärkten weniger stark ausfiel. Dadurch ergibt sich ein Risikopuffer, der das Verlustrisiko für den Anleger deutlich reduziert.

Quelle: Fama/French und Deutsche AWM Stand 31.12.2013. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein Indikator für künftige Wertentwicklungen. Diese Grafik dient nur zur Veranschaulichung. Es gibt keine Garantie, dass die Unternehmen weiterhin Dividenden ausschütten, sowohl aus gesamtwirtschaftlichen als auch aus unternehmensbezogenen Gründen. Aktien mit hohen Dividenden sind diejenigen im S&P 500 Index mit Dividendenrenditen in den Top 30 % im jeweiligen Kalenderjahr. Indexrenditen unter der Annahme, dass alle Ausschüttungen reinvestiert werden, keine Brücksichtigung von Gebühren und Kosten. Es kann nicht direkt in einen Index investiert werden.

Weniger Schwankungen

Dividendenstarke Papiere waren in der Vergangenheit im Vergleich zum Gesamtmarkt schwankungsärmer.

Vor allem in vergangenen, sehr schwankungsintensiven Jahrzehnten konnten dividendenstarke Aktien ihre Volatilität deutlich reduzieren.

Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Quelle: Ned Davis Research. Stand: 22.01.2015

Rendite-Treiber

Die Dividenden-Strategie kann mehr Rendite bringen.

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass nicht allein die Erträge aus Dividendenzahlungen für eine höhere Rendite verantwortlich sind, sondern dass sich der Kurs dividendenstarker Aktien an der Börse auch besser entwickelt. Mit Dividendentiteln können also auch höhere Kursgewinne erzielt werden als im Marktdurchschnitt und als bei Aktien, die ihre Dividende gekürzt oder gestrichen haben. Eine Faustregel für die Investition in Aktien besagt daher auch, dass rund die Hälfte der Erträge aus reinvestierten Dividenden und die andere Hälfte aus Kursgewinnen stammt.

Daten: S&P 500 (RI)-Index; indiziert: 31.01.1972=100; Quelle: Ned Davis Research; Stand: Ende April 2015; Rendite basierend auf dem monatlichen gleichgewichteten Durchschnitt des Total Returns der im S&P 500-Index enthaltenen Aktien, monatlich neu zusammengestellt;Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.

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