So könnte Ihr Sparplan aussehen

Bereits mit kleinen monatlichen Einzahlungen lässt sich mit einem Sparplan ein kleines Vermögen ansparen. Dabei können Sie über den Sparplan in manchen Fällen vom Cost-Average-Effekt profitieren, der unter anderem auch dafür sorgen kann, dass auch dann eine positive Rendite erzielt wird, wenn der Kurs der ausgewählten ETFs während der Anspardauer einbricht, am Ende aber wieder auf der gleichen Höhe wie zu Beginn des Investments liegt. Mit einer Einmaleinlage könnten in diesen Fällen hingegen keine Gewinne erzielt werden.

Diese Tatsache zeigt indirekt auch, dass Investitionen in Krisenzeiten nicht gestoppt oder gar Gelder aus dem Markt abgezogen werden sollten. Denn dies führt unweigerlich zu Verlusten, obwohl gerade durch den Einstieg in den Kapitalmarkt währen dieser Zeit die höchsten Renditen erzielt werden könnten. Ein Sparplan schützt vor diesem Fehler, indem ohne weiteres aktives Zutun regelmäßig kleinere Beträge investiert werden, und das sowohl in Boom-Phasen als auch in Krisenzeiten.

ETF-Sparpläne sind daher eine besonders gute Möglichkeit, um beispielsweise bereits langfristig für das Studium der Kinder vorzusorgen. Exemplarisch soll hier daher ein Sparplan durchgerechnet werden, in den ein Teil des Kindergeldes über 18 Jahre hinweg angelegt wird, um dem Kind einen guten Start ins Berufsleben oder das Studium zu ermöglichen. Investiert wird dabei in den MSCI World Index UCITS ETF, der die Aktienkomponente repräsentieren soll, und den iBoxx Sovereigns Eurozone UCITS ETF für die Anleihenkomponente. Beide ETFs wurden von Xtrackers ETFs aufgelegt und sind bei mehreren Online-Banken und Brokern ohne Transaktionsgebühren erhältlich.

Basierend auf den Entwicklungen der den ETFs zugrundeliegenden Indizes in den vergangenen 10 Jahren wird ein jährlicher Wertzuwachs von rund 5 Prozent für den MSCI World Index UCITS ETF und rund 4 Prozent für den iBoxx Sovereigns Eurozone UCITS ETF angenommen. Eingezahlt werden sollen monatlich insgesamt 100 Euro des Kindergeldes (das gesamte Kindergeld beträgt aktuell 184 Euro pro Monat). Dies entspricht einer Sparrate von 50 Euro pro ETF. Eine Einmalzahlung zu Beginn wird nicht geleistet. Mit dem Sparplanrechner von Xtrackers ETFs, der auch die durchschnittlich anfallenden Gebühren berücksichtigt, kann man nun ganz einfach die Entwicklung des Sparplans berechnen.

Abbildung 1: So entwickelt sich der Beispiel-Sparplan auf den MSCI World Index UCITS ETF

Abbildung 2: So entwickelt sich der Beispiel-Sparplan auf den iBox Sovereigns Eurozone UCITS ETF

Am Ende der angenommenen Ansparzeit wurden in beide ETFs jeweils 10.800 Euro investiert. Mit den oben angenommenen Daten zur Wertentwicklung sind diese beim MSCI World Index UCITS ETF auf 16.401 Euro angewachsen, beim iBoxx Sovereigns Eurozone UCITS ETF auf 14.873 Euro. Mit Einzahlungen von insgesamt 21.600 Euro, geleistet in kleinen, gut zu bewältigenden Monatsraten, wurden also insgesamt 31.274 Euro und ein satter Gewinn von rund 45 Prozent erwirtschaftet. Das reicht, um dem nun volljährigen Kind einen Umzug in die neue Uni- oder Arbeitsstadt zu ermöglichen und ihm die erste Zeit in der eigenen Wohnung zu finanzieren.



Weiterführende Informationen rund um Xtrackers ETFs:

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