Neuregelung der Anteilsrückgabe seit 2013

Das Szenario, dass zu viele Anleger Anteile geschlossener Fonds gleichzeitig verkaufen wollen, ist in der Vergangenheit insbesondere während größerer Turbulenzen am Kapitalmarkt gehäuft aufgetreten. Der Gesetzgeber hat in Deutschland darauf reagiert und neue Bestimmungen für offene Immobilienfonds festgelegt, die 2013 in Kraft getreten sind.

Seitdem gibt es eine Mindesthaltefrist für Fondsanteile von 24 Monaten. Für den Verkauf von Anteilen gilt darüber hinaus eine Kündigungsfrist von einem Jahr, wobei die unwiderrufliche Kündigung auch innerhalb der Mindesthaltefrist erfolgen darf (die Frist muss aber in jedem Fall eingehalten werden).

Für den Anleger wurde damit das Risiko, dass eine Aussetzung der Rücknahme von Anteilen notwendig wird, spürbar gesenkt, dafür besteht keine kurzfristige Verfügbarkeit mehr über das gebundene Kapital. Damit einher geht auch die Möglichkeit, dass der bestmögliche Verkaufszeitpunkt der Anteile verpasst wird.

Bildquelle: DWS, DWS, DWS

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