Das Portfolio neu ausrichten

An den Weltbörsen steigt das Risiko kurzfristiger Rückschläge. Mit Zertifikaten können sich Anleger vor Verlusten schützen und gleichzeitig Chancen nutzen.

Volatile Märkte und Inflation

Der neue US-Präsident Donald Trump hat seit seinem Amtsantritt die Börsen in Bewegung gebracht. Denn Trump plant unter anderem, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen und mehr Geld in die Infrastruktur des Landes zu investieren. Das verschafft der Binnenkonjunktur der weltgrößten Volkswirtschaft die Aussicht auf einen zusätzlichen Wachstumsschub und beflügelt die Gewinnperspektiven der US-Firmen. Aber auch wenn Trump "America first" proklamiert: Von einem Aufschwung in den USA wird die Wirtschaft in Euroland ebenfalls profitieren.

An den Aktienbörsen beiderseits des Atlantiks sind in den vergangenen Monaten die Kurse deutlich gestiegen. Der Dow-Jones-Index hat mehrfach neue Rekordmarken erreicht. Doch auf dem mittlerweile erreichten Kursniveau wird vor allem für US-Aktien die Luft langsam dünner. Viele Titel sind üppig bewertet, gleichzeitig haben die Anleger mit ihren Investments zahlreiche Vorschusslorbeeren verteilt. Werden die hohen Erwartungen enttäuscht, sind Korrekturen nicht auszuschließen.

Viele Investoren beunruhigt, dass der US-Präsident die zusätzlichen Staatsausgaben mit neuen Schulden finanzieren und gleichzeitig die Steuern senken will. Die ohnehin hohe Verschuldung der USA droht damit weiter aus dem Ruder zu laufen. Hinzu kommt, dass die Inflation nach einer langen Ruhepause wieder anspringt - zuerst in den USA und in der Folge dann rund um den Globus. Sie ist auch deshalb gestiegen, weil sich die weltweiten Rohstoffnotierungen, allen voran von Öl und Gas, in den vergangenen Monaten stabilisiert haben. Ein wichtiger Faktor, der lange Zeit den allgemeinen Anstieg der Preise in Schach gehalten hat, fällt damit weg. Die Fed hat in diesem Umfeld bereits begonnen, die Leitzinsen anzuheben und es deutet einiges darauf hin, dass sie dies auch in den kommenden Monaten fortsetzen wird.

Seit Dezember ist auch hierzulande ein spürbarer Anstieg der Inflation zu verzeichnen. Erstmals seit August 2012 ist die Inflationsrate im Februar 2017 in Deutschland auf über zwei Prozent geklettert, im März lag sie bei 1,6 Prozent. Das verschärft das Anlageproblem für konservative Investoren, die wegen des Verlustrisikos Aktien meiden und stattdessen auf sichere, aber niedrig verzinste Anlagen wie etwa Bundesanleihen setzen. Denn es ist fraglich, ob die Europäische Notenbank (EZB) einen raschen Schwenk in ihrer bislang expansiven Geldpolitik vollzieht und die Zinsen anhebt. Hierzulande könnten daher sichere Staatsanleihen ebenso wie viele Tages- und Festgeldangebote weiterhin nur Erträge nahe der Nulllinie abwerfen - während die Preise für Waren und Dienstleistungen davonzulaufen drohen. In diesem Fall geht die Schere zwischen nominellen Zinsen und Inflationsrate auseinander und langfristig fest angelegte Gelder verlieren rapide an Wert.

Unsicherheiten für die Finanzmärkte bestehen aber auch aufgrund politischer Ereignisse. In vielen Ländern der Eurozone wie etwa Frankreich und Deutschland wird in den kommenden Monaten gewählt. Erstarken die eurokritischen Parteien, könnte die mühsam eingedämmte Krise innerhalb der Europäischen Union wieder aufbrechen.

Neuausrichtung des Portfolios als Konsequenz

Für Anleger gibt es daher weiterhin gute Gründe, ihr Portfolio neu auszurichten und an die veränderten Rahmenbedingungen anzupassen. Flexibilität und Liquidität sind dabei oberstes Gebot und insbesondere rentenorientierte Anleger müssen noch intensiver nach alternativen Anlageprodukten suchen. Bei unerwarteten Wahlausgängen oder im Zuge des geplanten Brexit können die Kurse an den Finanzmärkten allerdings zumindest kurzfristig den Rückzug antreten. Am Aktienmarkt nur auf steigende Kurse zu setzen, ist daher nicht ratsam.

Zertifikate sind hier eine mögliche Alternative. Die DekaBank zum Beispiel bietet ein breites Spektrum unterschiedlicher Zertifikatetypen mit transparenten und einfach nachvollziehbaren Auszahlungsprofilen - passend für jeden Anlegertyp und jede Anlagesituation. "Mit unseren Zertifikaten haben die Investoren die Möglichkeit, ihr Portfolio gegen Rückschläge und Kursschwankungen an den Finanzmärkten abzusichern, ebenso aber auch Chancen zu nutzen, die sich in jeder Börsenphase bieten", sagt Hussam Masri, Leiter des Produktmanagements bei der DekaBank.

Wie bei jeder Schuldverschreibung sollten Anleger aber das Emittentenrisiko bei diesen Papieren im Auge behalten: Gerät der Herausgeber in finanzielle Schwierigkeiten oder wird er zahlungsunfähig, kann die Rückzahlung des Zertifikats ganz oder teilweise ausfallen.

Nähere Informationen zu Zertifikaten der DekaBank erhalten Sie unter https://zertifikate.deka.de oder von den Sparkassen-Ansprechpartnern vor Ort.

Für vollständige Informationen sollten potenzielle Anleger den Wertpapierprospekt lesen, der nebst den Endgültigen Bedingungen und eventueller Nachträge bei der DekaBank kostenlos erhältlich ist oder unter www.dekabank.de heruntergeladen werden kann.

Bildquelle: ipopba / Adobe Stock

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