Vom Zinsvorsprung jenseits der (Währungs)Grenze profitieren

Sichere Euro-Anleihen werfen kaum noch Zinsen ab. Fremdwährungsanleihen können eine Alternative sein. Sie bieten die Möglichkeit auf höhere Zinsen. Doch es gilt, den Wechselkurs im Auge zu behalten.

Der steigende Zinstrend in den USA bietet Anlegern aus der Eurozone Chancen. Attraktive Anlagealternativen sind rar, denn sichere Euro-Staatsanleihen sowie Tages- und Festgeldkonten werfen kaum noch Zinsen ab. Zehnjährige US-Staatspapiere dagegen brachten es Mitte Juni auf eine Rendite von rund 2,2 Prozent. Bei zehnjährigen australischen oder norwegischen Staatspapieren lagen die Renditen beispielsweise bei 2,4 bzw. 1,5 Prozent.

Konservative Anleger, die von den höheren Renditen bei Fremdwährungen profitieren wollen, müssen dazu nicht mal den Sprung über die (Währungs)Grenze wagen. Für sie können Fremdwährungsanleihen der DekaBank eine interessante Anlagealternative sein, die es als Festzins- oder Stufenzins-Variante für unterschiedliche Laufzeiten und Währungen gibt. Am Ende wird die Fremdwährungsanleihe zu 100 Prozent des Nennbetrags in der Fremdwährung zurückgezahlt.

Für Anleger bieten Fremdwährungsanleihen aber nicht nur die Aussicht auf eine höhere Verzinsung. Mit diesem Investment können sie zudem Währungsgewinne generieren, wenn zum Beispiel der US-Dollar während der Laufzeit der Anleihe gegenüber dem Euro an Wert gewinnt. Wenn die Europäische Zentralbank (EZB) wie angekündigt ihre Leitzinsen weiter unten hält, könnte sich in den kommenden Monaten die Zinsschere zwischen der Eurozone und der USA ausweiten. Das verschafft dem Kurs des US-Dollars Rückenwind. Wenn die EZB allerdings irgendwann mit großen Zinsschritten nachziehen sollte, weil die Wirtschaft in der Eurozone in Schwung kommt, kann sich der Währungstrend auch schnell umkehren.

"Grundsätzlich federt der Renditevorteil von US-Anleihen gegenüber Euro-Papieren zunächst einmal Wechselkursverluste ab", so DekaBank-Experte Masri. "Allerdings kann dieser Puffer unter ungünstigen Umständen schnell aufgezehrt sein." Für Anleger, die in Fremdwährungsanleihen investieren, gilt es daher, die Entwicklung am Devisenmarkt laufend im Auge zu behalten und das Wechselkursrisiko bei ihrer Anlageentscheidung zu berücksichtigen.

Wie bei jeder Schuldverschreibung gilt es allerdings das sogenannte Emittentenrisiko zu beachten: Gerät der Herausgeber in finanzielle Schwierigkeiten oder wird gänzlich zahlungsunfähig, fallen die ausstehenden Zinsen und die Rückzahlung der Anleihe ganz oder teilweise aus. Anleger sollten daher darauf achten, dass der Herausgeber einer Anleihe finanziell solide ist.

Die DekaBank verfügt über eine gute Bonität. So hat die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P) im Februar 2017 das Emittentenrating* der DekaBank auf die Note A+ angehoben, eine der besten Ratingeinschätzungen im deutschen Markt.

Nähere Informationen zu Fremdwährungsanleihen der DekaBank erhalten Sie unter https://zertifikate.deka.de oder von den Sparkassen-Ansprechpartnern vor Ort.

* S & P: Emittentenrating von A+, stabiler Ausblick (Standard & Poor’s, Update vom 09.02.2017); Moody’s: Emittentenrating (Long-Term Senior Unsecured Debt and Issuer Rating) von Aa3, stabiler Ausblick (Moody’s, Update vom 05.01.2017). Weitere Ratings und aktuelle Ratingberichte finden Sie unter www.deka.de/deka-gruppe/investor-relations/ratings

Für vollständige Informationen sollten potenzielle Anleger den Wertpapierprospekt lesen, der nebst den Endgültigen Bedingungen und eventueller Nachträge bei der DekaBank kostenlos erhältlich ist oder unter www.dekabank.de heruntergeladen werden kann.

Bildquelle: vege / Adobe Stock

pagehit