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Karstadt

Karstadt
Karstadt ist eine deutsche Warenhauskette mit Hauptsitz in Essen. Nachdem die Karstadt Warenhaus GmbH im Jahr 2009 einen Insolvenzantrag stellte, übernahm der deutsch-amerikanische Investor Nicolas Berggruen mit seinem Unternehmen Berggruen Holdings die Geschäfte des Konzerns. Am 15.08.2014 wurde bekannt, dass Immobilieninvestor René Benko mit seinem Unternehmen Signa-Holding die angeschlagene Warenhauskette Karstadt übernimmt.
18.05.2017
Outlet-Rennen der Warenhausriesen - auch Karstadt steigt ein
ESSEN (dpa-AFX) - Nach dem Konkurrenten Kaufhof will nun auch die Essener Warenhauskette Karstadt auf ein Outlet-Konzept setzen. Dabei werde das Unternehmen noch in diesem Jahr ein erstes... mehr
05.05.2017
WAZ: Vertrag von Karstadt-Chef Fanderl um fünf Jahre verlängert
Essen (ots) - Der österreichische Karstadt-Eigentümer Signa setzt auf Kontinuität an der Spitze der Essener Warenhauskette: Karstadt-Chef Stephan Fanderl soll das Unternehmen nach... mehr
25.04.2017
Karstadt-Eigner Benko sieht Warenhauskette saniert
Wien (Reuters) - Der Warenhauskonzern Karstadt hat nach Einschätzung von Eigner Rene Benko die jahrelange Krise hinter sich gelassen. "Karstadt ist heute saniert", sagte der österreichische... mehr
29.03.2017
Karstadt-Chef: Warenhauskette wächst wieder
FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit der Warenhauskette Karstadt geht es nach Angaben von Konzernchef Stephan Fanderl nach etlichen schweren Jahren wieder aufwärts. "Wir laufen im aktuellen Geschäftsjahr... mehr
29.03.2017
Jahresstart: Karstadt legt bei Fashion zu und lädt Online-Händler ein
Frankfurt/Main (ots) - Karstadt-Chef Stephan Fanderl hat Oberwasser: Nach Jahren, die von Krise, Sanierung und Kursänderungen bestimmt waren, funktioniert das Geschäft der Essener Warenhauskette... mehr
24.03.2017
Ex-Porsche-Chef Wiedeking scheidet bei Karstadt-Eigentümer aus
WIEN (dpa-AFX) - Der frühere Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hat all seine Ämter bei dem Karstadt-Eigentümer Signa niedergelegt. Wiedeking sei "über viele Jahre strategischer Beirat und Investor"... mehr
22.02.2017
Karstadt hat auch bei Lebensmittel-Tochter viele Stellen gestrichen
ESSEN (dpa-AFX) - Der Essener Warenhauskonzern Karstadt hat auch bei der Sanierung seiner Lebensmitteltochter zahlreiche Stellen gestrichen. Die Neuausrichtung bringe seit Februar 2016 "an fast... mehr
22.02.2017
WAZ: Harte Sanierung bei Karstadt-Lebensmitteltochter
Essen (ots) - Der Essener Warenhauskonzern Karstadt setzt bei seiner Lebensmitteltochter auf eine harte Sanierung. Wie die in Essen erscheinende Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ, Mittwoch)... mehr
02.12.2016
Durchbruch bei Karstadt-Tarifverhandlungen
FRANKFURT/ESSEN (dpa-AFX) - Bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Warenhauskette Karstadt ist nach dreieinhalb Jahren der Durchbruch geschafft. Karstadt und die Gewerkschaft Verdi... mehr
13.11.2016
Karstadt Sports plant neue Filialen
ESSEN (dpa-AFX) - Der Essener Sportartikelhändler Karstadt Sports will sein Filialnetz ausweiten. "Wir wollen fünf bis sechs zusätzliche Standorte in den nächsten Jahren eröffnen", sagte... mehr

Karstadt Historie

Am 14.05.1881 gründete Rudolph Karstadt sein erstes Ladengeschäft unter dem Namen "Tuch-, Manufaktur- und Konfektionsgeschäft Karstadt". Das Konzept von Karstadt überzeugte von Beginn an durch günstige Festpreise und ein breites Gemischtsortiment. Innerhalb kürzester Zeit gelang es Karstadt, 24 weiteren Filialen zu eröffnen.

Im Jahre 1911 errichtete das Unternehmen ein großes Stofflager und eine Wäschefabrik um die zunehmende Eigenproduktion von Bekleidung weiter ausbauen zu können. Nach dem ersten Weltkrieg folgte eine Expansion auf insgesamt 52 Filialen. Des Weiteren wurden Zulieferer, Druckereien, Weberreien und Schlachtereien aufgekauft. Aufgrund der Wirtschafskrise und dem damit verbundenen Absatzrückgang schied Gründer Rudolph Karstadt 1932 aus dem Unternehmen aus.

Bedingt durch den zweiten Weltkrieg wurden einige Filialen geschlossen und mehr als 30 Warenhäuser zerstört. Als in der Nachkriegszeit das "Wirschaftswunder" folgte, nutze Karstadt den Wirschaftsaufschwung in den folgenden Jahren zur Expansion. Neben Neueröffnungen folgten Übernahmen der Grimme-Warenhäuser im Jahr 1970 und eine Beteiligung an Neckermann 1984. Nach der Wiedervereinigung konnte Karstadt die Centrum-Warenhäuser und 1994 die Hertie-Kaufhäuser übernehmen. 1999 fusioniert die Karstadt AG mit Quelle zur KarstadtQuelle AG und ist bis 2007 börsennotiert.

Karstadt Insolvenz & Übernahme

2004 berichtete Karstadt erstmals über finanzielle Schwierigkeiten, doch man hielt weiterhin gegen Markttrend an dem Gemischtwarenprogramm fest. Das Konzept von Karstadt wird von Kritikern als nicht mehr zeitgemäß betrachtet.

Um den Umsatzrückgängen und finanziellen Engpässen entgegen zu wirken wurden 2005 insgesamt 74 Karstadt-Filialen verkauft und im Jahr 2006 die Immobilien an das Highstreet-Konsortium übertragen. Es folgt Als am 9. Juni 2009 die Zahlungsmittel wiederholt knapp wurden stellt Karstadt einen Insolvenzantrag.

Der deutsch-amerikanische Investor Nicolas Berggruen übernahm am 12. April 2010 die insolventen Karstadt Warenhäuser im Wert von 1 EUR und kaufte die Markenrechte an Karstadt im Wert von 70 Millionen EUR. Die Vermietung der Karstadt-Filialen erfolgt weiterhin über das Highstreet-Konsortium.

Im September 2013 verkauft Berggruen Premium- und Sportkaufhäuser zu je 75,1 % an die Investoren Signa Holding.

Am 15.08.2014 wurde bekannt, dass Immobilieninvestor René Benko mit seinem Unternehmen Signa-Holding die angeschlagene Warenhauskette übernimmt.

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