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Karstadt

Karstadt
Karstadt ist eine deutsche Warenhauskette mit Hauptsitz in Essen. Nachdem die Karstadt Warenhaus GmbH im Jahr 2009 einen Insolvenzantrag stellte, übernahm der deutsch-amerikanische Investor Nicolas Berggruen mit seinem Unternehmen Berggruen Holdings die Geschäfte des Konzerns. Am 15.08.2014 wurde bekannt, dass Immobilieninvestor René Benko mit seinem Unternehmen Signa-Holding die angeschlagene Warenhauskette Karstadt übernimmt.
02.08.17
WAZ: Kaufhof-Mutter HBC atttackiert Karstadt-Eigner Benko
Essen (ots) - Der kanadische Kaufhof-Mutterkonzern Hudson's Bay Company (HBC) wirft dem Rivalen und Karstadt-Eigner-René Benko "geschäftsschädigendes Verhalten" vor. mehr
30.06.17
WAZ: Karstadt sieht negative Folgen durch Duisburger Outlet-Center
Essen (ots) - Das geplante bundesweit größte "Designer Outlet Center" (DOC) auf dem ehemaligen Loveparade-Gelände in Duisburg wirkt sich nach Einschätzung des Essener Warenhauskonzerns... mehr
19.06.17
Karstadt-Mutterkonzern Signa baut Online-Geschäft weiter aus
WIEN/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Karstadt-Mutterkonzern Signa Retail baut sein Online-Geschäft mit einem weiteren Zukauf aus. Nur wenige Tage nach der Übernahme des Online-Marktplatzes Hood. mehr
14.06.17
Karstadt baut Online-Engagement aus
ESSEN (dpa-AFX) - Karstadt baut sein Online-Standbein aus. Zusammen mit dem österreichischen Mutterkonzern Signa Retail übernahm die Warenhauskette die Mehrheit am Online-Marktplatz Hood.de. mehr
14.06.17
"Marktplatz von morgen": Karstadt und SIGNA erwerben Mehrheit am stark wachsenden Online-Marktplatz Hood.de
Zürich/Essen (ots) - - Großer Schritt für Karstadt in Richtung digitaler Marktplatz - Karstadt.de wird für Dritte geöffnet - Hood.de ist mit 5 Millionen Angeboten und 7 Millionen... mehr
14.06.17
OTS: Karstadt Warenhaus GmbH / "Marktplatz von morgen": Karstadt und SIGNA ...
"Marktplatz von morgen": Karstadt und SIGNA erwerben Mehrheit am starkwachsenden Online-Marktplatz Hood.deZürich/Essen (ots) -- Großer Schritt für Karstadt in Richtung digitaler Marktplatz -Karstadt. mehr
18.05.17
Outlet-Rennen der Warenhausriesen - auch Karstadt steigt ein
ESSEN (dpa-AFX) - Nach dem Konkurrenten Kaufhof will nun auch die Essener Warenhauskette Karstadt auf ein Outlet-Konzept setzen. Dabei werde das Unternehmen noch in diesem Jahr ein erstes... mehr
05.05.17
WAZ: Vertrag von Karstadt-Chef Fanderl um fünf Jahre verlängert
Essen (ots) - Der österreichische Karstadt-Eigentümer Signa setzt auf Kontinuität an der Spitze der Essener Warenhauskette: Karstadt-Chef Stephan Fanderl soll das Unternehmen nach... mehr
25.04.17
Karstadt-Eigner Benko sieht Warenhauskette saniert
Wien (Reuters) - Der Warenhauskonzern Karstadt hat nach Einschätzung von Eigner Rene Benko die jahrelange Krise hinter sich gelassen. "Karstadt ist heute saniert", sagte der österreichische... mehr
29.03.17
Karstadt-Chef: Warenhauskette wächst wieder
FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit der Warenhauskette Karstadt geht es nach Angaben von Konzernchef Stephan Fanderl nach etlichen schweren Jahren wieder aufwärts. "Wir laufen im aktuellen Geschäftsjahr... mehr

Karstadt Historie

Am 14.05.1881 gründete Rudolph Karstadt sein erstes Ladengeschäft unter dem Namen "Tuch-, Manufaktur- und Konfektionsgeschäft Karstadt". Das Konzept von Karstadt überzeugte von Beginn an durch günstige Festpreise und ein breites Gemischtsortiment. Innerhalb kürzester Zeit gelang es Karstadt, 24 weiteren Filialen zu eröffnen.

Im Jahre 1911 errichtete das Unternehmen ein großes Stofflager und eine Wäschefabrik um die zunehmende Eigenproduktion von Bekleidung weiter ausbauen zu können. Nach dem ersten Weltkrieg folgte eine Expansion auf insgesamt 52 Filialen. Des Weiteren wurden Zulieferer, Druckereien, Weberreien und Schlachtereien aufgekauft. Aufgrund der Wirtschafskrise und dem damit verbundenen Absatzrückgang schied Gründer Rudolph Karstadt 1932 aus dem Unternehmen aus.

Bedingt durch den zweiten Weltkrieg wurden einige Filialen geschlossen und mehr als 30 Warenhäuser zerstört. Als in der Nachkriegszeit das "Wirschaftswunder" folgte, nutze Karstadt den Wirschaftsaufschwung in den folgenden Jahren zur Expansion. Neben Neueröffnungen folgten Übernahmen der Grimme-Warenhäuser im Jahr 1970 und eine Beteiligung an Neckermann 1984. Nach der Wiedervereinigung konnte Karstadt die Centrum-Warenhäuser und 1994 die Hertie-Kaufhäuser übernehmen. 1999 fusioniert die Karstadt AG mit Quelle zur KarstadtQuelle AG und ist bis 2007 börsennotiert.

Karstadt Insolvenz & Übernahme

2004 berichtete Karstadt erstmals über finanzielle Schwierigkeiten, doch man hielt weiterhin gegen Markttrend an dem Gemischtwarenprogramm fest. Das Konzept von Karstadt wird von Kritikern als nicht mehr zeitgemäß betrachtet.

Um den Umsatzrückgängen und finanziellen Engpässen entgegen zu wirken wurden 2005 insgesamt 74 Karstadt-Filialen verkauft und im Jahr 2006 die Immobilien an das Highstreet-Konsortium übertragen. Es folgt Als am 9. Juni 2009 die Zahlungsmittel wiederholt knapp wurden stellt Karstadt einen Insolvenzantrag.

Der deutsch-amerikanische Investor Nicolas Berggruen übernahm am 12. April 2010 die insolventen Karstadt Warenhäuser im Wert von 1 EUR und kaufte die Markenrechte an Karstadt im Wert von 70 Millionen EUR. Die Vermietung der Karstadt-Filialen erfolgt weiterhin über das Highstreet-Konsortium.

Im September 2013 verkauft Berggruen Premium- und Sportkaufhäuser zu je 75,1 % an die Investoren Signa Holding.

Am 15.08.2014 wurde bekannt, dass Immobilieninvestor René Benko mit seinem Unternehmen Signa-Holding die angeschlagene Warenhauskette übernimmt.

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